Monat: Februar 2008

Der Spaß am faul sein

Faul sein muss jetzt mal sein. Meint meine Frau Doktor. Zur Regeneration des gesunden geschundenen Körpers.

Gar nicht so einfach, vor sich hin zu faulenzen. Immer ein schlechtes Gewissen, dass man dies und jenes nicht macht. Immer ein schlechtes Gewissen, dass man viel besser funktionieren müsste. Grad jetzt. Und grad immer.

MAN HAT ZU FUNKTIONIEREN!

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Dancing Star

Jetzt sitz i da, halb schon im Träumeland, daneben läuft Dancing Stars. Wofür? Für die Berieselung. Riesling ist nämlich schon aus. Würd heut aber eh nicht gut tun. Was würd gut tun?  Eine Tanzpartnerin? DIE Tanzpartnerin?

Oder will man sich einfach suhlen in schlechter Laune. Alles schlechtdenken. Alle Gedanken drehen lassen und doch nichts verstehen. Sich immer mehr fallen lassen, weil die Anstrengungen nicht fruchten. Fruchtbar? So wohl nicht. Aber wie?

Nur bei kleinen positiven Reaktionen wieder Mut fassen. Sonst stur neue positive Reaktionen herausfordern wollen. Aber ohne Erfolg. Weil ohne Selbstbewusstsein. Ohne Stil. Ohne Klasse. Mit Angst. Angst vor Verlust.

Im Kinderwagen- Land

Also, jetzt mal ehrlich. Was ist los mit den Schwedinnen? Mindestens jede zweite hat einen Kinderwagen mit mindestens einem Kind dabei. Und: Es gibt sogar PARKPLÄTZE FÜR KINDERWAGEN! Und noch verwirrender: Es gibt auch ein DENKMAL MIT FRAU UND KINDERWAGEN!

Wieso das denn? Einfach weil die Schweden kinderliebend sind? Oder weil es im langen schwedischen Winter mehr Zeit für Sex gibt? Oder sind die Kondome oder die Pille verboten? Oder sind die Schweden einfach zu blöd zum Verhüten? Oder ghört sichs einfach dass jede schwedische Frau mindestens fünf Kinder hat???? Verwirrend.

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Rauchfreie Stockholmer Nächte

Das fällt als erstes auf in Stockholm: Kein Rauch in den Lokalen, nur ab und zu eine Raucher-Box, wo man wie im Tiergarten ohne Getränke stehen darf. Und man stinkt nach grauslichem kalten Rauch, wenn man vom Rauchen vor dem Lokal wieder reinkommt. Das ist mir in Wien noch nie aufgefallen.

Sonst hama einige schöne Lokalitäten gesehn des Abends: Einmal auf einem Studentenfest und einmal einen Blues Jam in einem Keller, wo immer wieder neue Musiker dazugekommen sind. Und es war so wenig Platz, dass fast mehr Musiker wie Zuschauer da warn. Sehr interessant. Da hat man gesehn, dass den Musikern die Musik Spaß macht. So soll es sein. Weiter so.

Mälaren

Mälaren, das rote Boot in Stockholm, seines Zeichens Hostel.

Viel Gutes kann ich darüber nicht berichten. Aber fangen wir mit den guten Sachen an: Gut gelegen, gleich bei der Tunnelbahnen-Station Gamla Stan, also Altstadt, mit nur ein bissl einem Hatscher. Frühstück ok, aber musste man selber pecken. Und günstig im Vergleich zu den Blutsauger-Hotel-Preisen in Stockholm.

ABER:  Die uns zugewiesene Kajüte war jetzt aber wirklich a bissl klein(kariert), zwei Leut ham da drinnen gar ned stehn können. Aussicht zwar ok, aber durch Mini-Kajüten-Loch-Fensterl. Und wem is eingefallen, dass fürs ganze Schiff ein Waschbecken reicht?

Beim nächsten mal brauch ich wieder mehr an Rückzugsgebiet. Das ist mal klar. Dieses Mal Kategorie “Keine Empfehlung”.