DIE GRAUE EMINENZ

Himmelstrauer

Posted in Graue Kunst, Leben by eminenz on 29. Juni 2009

Am Himmelsantlitz wandelt ein Gedanke,
Die düstre Wolke dort, so bang, so schwer;
Wie auf dem Lager sich der Seelenkranke,
Wirft sich der Strauch im Winde hin und her.

Vom Himmel tönt ein schwermutmattes Grollen,
Die dunkle Wimper blinzet manches Mal,
So blinzen Augen, wenn sie weinen wollen, -
Und aus der Wimper zuckt ein schwacher Strahl. -

Nun schleichen aus dem Moore kühle Schauer
Und leise Nebel übers Heideland;
Der Himmel ließ, nachsinnend seiner Trauer,
Die Sonne lässig fallen aus der Hand.

Nikolaus Lenau (1802 – 1850)

Hochwasser in der Wachau

Posted in Leben, News, Service by eminenz on 28. Juni 2009

Glück im Unglück beim Hochwasser in der Wachau. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist der Pegel zurückgegangen. Der Wasserstand hat damit nicht den verheerenden Pegel von 2002 erreicht. Trotzdem standen viele Keller unter Wasser, die Donaubundesstraßen waren gesperrt. In Melk, Emmerdorf, Schönbühel und Aggsbach war man eifrig bei den Aufräumarbeiten.

Ich hab mir ein Bild der Lage gemacht:

Die Hubbrücke in Melk war noch angehoben, das Festspiel-Areal und die Schiffsanlegestelle unter Wasser. In Schönbühel war der Campingplatz beim Gasthaus Stumpfer noch immer überschwemmt. Und in Aggsbach war auch die Bundesstrasse gesperrt. Kein Weiterkommen bis Mautern…

Tierschützer gegen “Fliegenkiller” Obama

Posted in News, Politik by eminenz on 18. Juni 2009

Fliege erschlagen vor laufender Kamera ist doch schlecht fürs Image. Das muss sich jetzt wohl auch US-Präsident Barack Obama hinter die Ohren schreiben. Wer so unmenschlich Insekten killt, kennt auch bei Menschen keine Gnade. Oder zählt doch der “Killerinstinkt” mehr?

>>Hier gibts Bilder und eine satirische Abhandlung von Politiker-Hoppalas

Tierschützer gegen “Fliegenkiller” Obama

Organisation will US-Präsidenten “humanen Insektenfänger” schenken

Washington (APA/dpa) – US-Präsident Barack Obama gehört nicht zu den Menschen, die keiner Fliege etwas zuleide tun könnten. Und das hat nun Tierschützer auf den Plan gebracht. Die Gruppe PETA (People for The Ethical Treatment of Animals) findet es gar nicht nett, dass der Präsident kürzlich während eines Fernsehinterviews einer Fliege den Garaus machte und wünscht sich künftig von ihm einen “humaneren” Umgang auch mit den lästigen dicken Brummern.

Der Präsident hatte sich am Dienstag im Weißen Haus den Fragen eines CNBC-Reporters gestellt, als die Fliege ihm wenn auch nicht auf, so aber vor der Nase herumzutanzen begann. “Geh raus hier”, sagte er, aber das Insekt ließ sich auch vom mächtigsten Mann der Welt nichts sagen. Nach mehreren vergeblichen Versuchen, den Eindringling mit der Hand abzuwimmeln, passte Obama einen günstigen Augenblick ab: Als sich die Fliege auf seinem Handrücken zur Ruhe setzte, schlug er zu. “Das war ziemlich eindrucksvoll, nicht wahr?” sagte er scherzend und zerquetschte die Fliegenleiche dann auch noch mit seiner Schuhsohle. Das alles vor laufenden Kameras.

“Wir unterstützen Mitgefühl auch für die merkwürdigsten, kleinsten und am wenigsten sympathischen Tiere”, sagte PETA-Sprecher Bruce Friedrich am Mittwoch (Ortszeit). Um Obama den menschlicheren Ansatz zu erleichtern, will ihm die Organisation einen “humanen Insektenfänger” schenken, ein Gerät, mit dem man Fliegen aus dem Verkehr ziehen kann, um sie dann im Freien wieder auszusetzen.

Wer also sonst, als die PETA. Die haben halt doch die beste Marketingabteilung. Und die meisten Promi-Unterstützer. Und ich bin ihnen auch wieder ins Netz gegangen. Ich hoff ich hab die Spinne dabei nicht verletzt…

diefliege

Obama killt Fliege

Posted in News, Politik, Satire by eminenz on 17. Juni 2009

Mit dieser Meldung wär jetzt einmal die These widerlegt, dass US-Präsident Obama keiner Fliege etwas zuleide tut:

Obama macht Fliege vor laufender Kamera den Gar aus

Washington (APA/AP) – US-Präsident Barack Obama ist ein Mann der Tat. Er fackelt nicht lange – da muss schon mal eine Fliege dran glauben, und sei es vor laufender Kamera. “Verschwinde hier”, zischte Obama am Dienstag während eines Fernsehinterviews im Weißen Haus eine Fliege an. Das Tier war jedoch hartnäckig und ließ sich vom Groll des wohl mächtigsten Mannes der Welt nicht beeindrucken. Dann nahm Obama die Sache selbst in die Hand: Er wartete, bis die Fliege sich setzte, dann schlug er zu. Tot. Auf einen Schlag. “Wo waren wir jetzt?” fragte er daraufhin seinen Gesprächspartner, den CNBC-Korrespondenten John Harwood. Der Präsident war sichtlich stolz auf seine zielgenaue Leistung: “Das war ziemlich beeindruckend, oder?”

Tagged with: , , ,

Ehrlicher Finder

Posted in Leben by eminenz on 15. Juni 2009

An dieser Stelle hätte ich gerne Bilder vom Ausflug in die wunderschöne Wachau präsentieren wollen. Doch – wir waren diese Woche nicht unbedingt vom Glück verfolgt – die Bilder sind mitsamt der Kamera verloren gegangen, und zwar in Dürnstein.

Nur kurz auf einem Bankerl gesessen neben der Donau im Schatten an diesem sehr heißen Tag – und beim Weggehen hab ich die Kamera liegen gelassen. 10 Minuten später bemerkt, zurückgelaufen. Eine junge Dame saß am Platz, sie meinte, eine Kamera ist gefunden worden, ein älterer Herr hat sie mitgenommen. Versucht, den alten Herrn zu finden. Vergebens. Nachgefragt bei der Touristeninfo. Vergebens.

Doch: Heute angerufen bei der Gemeinde Dürnstein. Keine Kamera abgegeben worden. Aber die Nummer vom Betreiber der Eisdiele gleich neben dem Ort, wo ich die Kamera vergessen hatte haben sie mir gegeben. Und siehe da: Sie ist aufgetaucht. Der Finder hatte sie im Schlosshotel Dürnstein abgegeben, von dort ist sie zur Eisdiele weitergegeben worden.

Mir fällt ein Stein von Herzen, dass es noch ehrliche Finder gibt. Ein Hoch auf den ehrlichen Finder, ein Hoch auf Dürnstein, ein Hoch auf die Wachau.

Und die Ausflugsbilder werden nachgereicht.

73er-Feier

Posted in Party by eminenz on 8. Juni 2009

73 Jahre sind wir gemeinsam geworden – und auch ca. so viele Leute sind unserem Aufruf zum Geburtstagsfest gefolgt ins Shooters in der Wiener Währingerstraße.

Geburtstag G&D 2009 (6)klein

Danke allen Mitfeiernden! Die Schnappschüsse der Party sprechen für sich, es war ein rauschendes Fest!

Tagged with: , ,

Remmidemmi mit Deichkind in Wiesen

Posted in Konzert, Party, Szene by eminenz on 2. Juni 2009

Stagediving mit dem Schlauchboot? Richtig geraten – Deichkind sind auf der Bühne gestanden. Gestanden in dem Sinn aber am wenigsten. Die Nordisch-by-Nature-Burschen hatten beim Urban Art Forms in Wiesen eine richtige Gaukler-Hip-Hop-Show vorbereitet. Mit Neon-Kostümen, Hüpfvorrichtungen aller Art und dem Tod. Aber nur als Maske.

“Arbeit nervt” wurde aus Tausenden Kehlen mitgegrölt und bei “Remmidemmi” wackelte das Zelt in Wiesen. Hervorragend. Die Hüpfburg zum Stagediven brach aber doch bald in sich zusammen. Die Stimmung dagegen nicht.

rem1 remmi2

remmi3 remmi4

Bilder: (c) Philipp Splechtna

>>Hier gibts mehr alle Bilder vom Urban Art Forms

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 5.467 Followern an

%d Bloggern gefällt das: