Die Graue Eminenz

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Himmelstrauer

Verfasst von eminenz am 29. Juni 2009

Am Himmelsantlitz wandelt ein Gedanke,
Die düstre Wolke dort, so bang, so schwer;
Wie auf dem Lager sich der Seelenkranke,
Wirft sich der Strauch im Winde hin und her.

Vom Himmel tönt ein schwermutmattes Grollen,
Die dunkle Wimper blinzet manches Mal,
So blinzen Augen, wenn sie weinen wollen, -
Und aus der Wimper zuckt ein schwacher Strahl. -

Nun schleichen aus dem Moore kühle Schauer
Und leise Nebel übers Heideland;
Der Himmel ließ, nachsinnend seiner Trauer,
Die Sonne lässig fallen aus der Hand.

Nikolaus Lenau (1802 – 1850)

Eine Antwort zu “Himmelstrauer”

  1. Konrad sagte

    Der Teufel ist Ursprung der Versuchung. GOTT versucht Niemanden. Die Art u. Weise ist völlig verschieden. Der Teufel kennt
    ( leider!) auch unsere Schwachstellen. Bei mir ist es z.B. das Rauchen. Ich habe gerade wieder einen Versuch gewagt, ohne! Vorher hatte ich ein ganzes halbes Jahr durchgehalten. Nun kommt es darauf an, daß ich standhaft bleibe. Bitte, betet auch Ihr für mich!

    Danke!

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