DIE GRAUE EMINENZ

Die Arschbar im Museumsquartier

Posted in Graue Kunst by eminenz on 23. April 2010

“BikiniBar”, “BarRektum” und “Darwin”: Namen wie aus einer Sage. So heißen aber auch die drei Skulpturen des niederländischen Künstlerkollektivs Atelier van Lieshout. Und die sind im Rahmen des Mumok-Skulpturen-Projektes ” Outside_04″ bis 2. Mai im Wiener Museumsquartier aufgestellt.

Was mir gefällt: Die “Arschbar” wird wirklich verwendet als Bar. Und wann bekommt man schon einen Darmausgang in dieser Größe dargestellt. Auch die Darstellung des Spermiums – mit den kleinen Männchen – ist sehr spannend. Schade, dass der Frauentorso vor dem MQ nicht begehbar ist, man darf nur bei den Fenstern reinspähen.

Auf jeden Fall: Absolut sehenswert.

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Marathon: Mission erfüllt

Posted in Spocht by eminenz on 19. April 2010

Der Vienna City Marathon ist gelaufen. Und gut ist es gelaufen: Die meisten Ziele haben wir erreicht – wir waren in der Staffel schneller als im vorigen Jahr. Ich hab die 11,3-Kilometer zwar nicht unter einer Stunde geschafft, aber meine Durchschnitts-Zeit gegenüber dem Vorjahr – trotz längerer Strecke verbessert – und ich war schnellster des Teams.

Und: Wir haben alle drei Staffeln des großen Konkurrenten hinter uns gelassen. Wermutstropfen: Die zweite Staffel aus unserem Haus hat uns eine halbe Stunde abgenommen. So sportlich sind wir also doch wieder nicht.

Staffel gesamt:

Startnummer: 1342
Nettozeit: 03:54:03
Geschwindigkeit: 10.81 km/h
Zeit je km: 5 min 32 sec

Und meine Zeit:

Distanz: 11.295
Zeit: 01:00:27
Ziel/Heldenplatz
Geschwindigkeit: 11.21 km/h
Zeit je km: 5 min 21 sec

Fotos: Splechtna, Schima

Pandafieber in “Österreich”

Posted in Medien by eminenz on 14. April 2010

Im Tiergarten Schönbrunn sind die Pandabären wieder übereinander hergefallen, wenn man das beim eher kargen Sexleben dieser Tiere überhaupt so schreiben kann. Jedenfalls wird schon darüber gerätselt, ob sich nach dem kleinen “Fu Long” bald wieder Panda-Nachwuchs einstellen könnte. Der Schlagzeilen-Texter der “Tageszeitung” “Österreich” hat sich diesesmal wieder selbst übertroffen. Qualität kann man von diesem “Blatt” sowieso nicht erwarten und auch der Wahrheitsgehalt vieler Geschichten ist enden wollend. Aber dafür hat man ja eine Kriegskassa, nämlich für die vielen Klagen.

Der Panda-Titel ist aber Boulevard at its best. Das stellt sogar die alten “täglichAlles”-Titel in den Schatten (“Was wurde eigentlich aus Schweinchen Babe? Schnitzel!”). Aber urteilen Sie selbt.

Drehwurm am Donauturm mit kubanischem Fundament

Posted in Reise, Wien 2.0 by eminenz on 12. April 2010

Erinnerungen an meine Kindheit. Damals war ich mit meiner Großtante ganz oben, am sich drehenden Donauturm. Schon lange her, es stand nur die UNO-City neben dem Donaupark, und das umstrittene Konferenzzentrum war gerade erst in Bau. Jahrelang bin ich dann mit dem T-Shirt “Mir gefällt der Donauturm” herumgelaufen.

Nach langen Jahren wieder der Ausblick von oben. Ich mag das, ich muss in jeder Stadt zu einem Aussichtspunkt.

Was ich vergessen habe: In “Die Arbeit der Nacht” von Thomas Glavinic fährt der “Held” auf den Donauturm und stellt den Motor, der das Restaurant dreht,  auf schnell. Ich hab vergessen, dass ich diesen Schalter suchen wollte.

Im Donaupark “stolperten” wir dann über eine Büste von Jose Marti:

Gemeinsam mit dem kubanischen Botschafter S.E. José Ramón Cabañas Rodríguez enthüllte die Zweite Landtagspräsidentin Prof. Erika Stubenvoll am Mittwoch, 19. Mai 2004, im Donaupark eine Büste, die an den kubanischen Poeten und Volkshelden José Julian Marti erinnert. Stubenvoll verwies in diesem Zusammenhang auf die gute Kooperation der Städte Havanna und Wien. Die Büste im Donaupark sei ein sichtbares Zeichen dieser Verbundenheit

Interessant, was man so alles in der Wiener Rathauskorrespondenz findet. Wenige Schritte entfernt steht ja auch die Büste von Che Guevara, bei der schon einmal die Nase abgeschnitten wurde. Ja, darum hats mir beim Donauturm damals schon so gut gefallen – das ist das kubanische Flair, zu Gast bei Che Guevara.

Flip-Whips und E-Bikes

Posted in Spocht by eminenz on 12. April 2010

Tricks wie 360 Double-Whips, Flip Kombination am Step Down, Flairs, Super-Flips oder Flip-Whips – und das alles vor dem Wiener Rathaus beim “Vienna Air King” im Rahmen des 16. Wiener Bike-Festivals. Neben den Bike-Akrobaten – den “Dirt Contest” hat übrigens Sam Pilgrim gewonnen – stand heuer das E-Bike im Mittelpunkt.

E-Biker können mit einem einfachen Drehgriff selbst bestimmen, wie viel Unterstützung der Elektromotor gibt und wie stark sie selbst in die Pedale treten. Da gibt es auch eine Förderung der Stadt Wien und laut Fahrrad-Händlern steigt die Nachfrage nach den Elektrorädern immer mehr an. Ists aber nur ein Moped für Arme – oder werden sich in Zukunft ökologisch denkende Menschen damit durch die Stadt bewegen?

Relativ skurril wirkt aber der Elektro-Zusatzmotor auf einem Mountainbike. Wenn schon Mountainbiken, dann mit ganzer Muskelkraft! Aber das ist wohl eine andere Geschichte.

Großes Bild: Rasoulution

>>Hier gibts mehr Bilder

Wahlplakate beschmiert: Hakenkreuze auf FP-Plakaten

Posted in Graue Kunst, Politik by eminenz on 8. April 2010

Angschmiert, verschönert oder eine Sachbeschädigung? In den Tagen vor der Wahl sind immer wieder Künstler unterwegs, die sich um die Wahlplakate kümmern. Da werden dann Hitlerbärtchen aufgemalt, Hakenkreuze gezeichnet, überklebt und auch ganze Slogans ins Lächerliche gezogen.

Graffiti auf Plakaten. Bleibt die Frage: Handelt es sich um Kunst? Und die zweite Frage: Warum sind die meisten Graffitis auf FPÖ-Plakaten zu sehen? Zücken “Linke” eher ihrer Edding? Oder handelt es sich gar um Auftragsarbeiten, um dann Entrüstung vorzutäuschen?

>>Hier gibts noch viel mehr Bilder von “verschönerten” Plakaten

Arschtritt für den Hasen

Posted in Leben, Satire by eminenz on 5. April 2010

Ostern ist vorbei.

Die Auferstehung vollzogen.

Was bleibt? Viel Schokohasen. Und die Frage: Sind die Schokohasen von heute die Schoko-Nikolos von gestern. Oder gar von morgen?

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Kein Ruhetag auf den Golan-Höhen

Posted in Politik, Satire by eminenz on 1. April 2010

In  Bad Schallerbach wird Weltpolitik geschrieben – nennt sich dort doch eine Jausenstation und Mostschenke “Golan-Höhen”. Wieso dieser Name?

Zum Weltpolitischen: Die Golan-Höhen werden seit dem Sechstagekrieg von Israel besetzt. 1981 annektierte Israel das Gebiet. Der Status der Golanhöhen ist ein Hindernis für die Friedensverhandlungen zwischen den beiden Staaten. Darum sind dort UNO-Truppen stationiert – und auch Österreicher.

Rund um die Uhr versehen die österreichischen Soldaten auf den Golan-Höhen ihren Dienst. Ihre Hauptaufgabe: Sie beobachten und überwachen die Truppentrennungszone, die als Puffer zwischen den Konfliktparteien dient.

Quelle: Österreichisches Bundesheer

Unsere harte Recherche hat ergeben, dass es auf den Golan-Höhen keinen Ruhetag gibt – aber dafür Bier vom Fass. Ein Anreiz für österreichische Soldaten für den Auslandseinsatz?

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