DIE GRAUE EMINENZ

Big Brother Award: “Unglaubliche Sauerei, die im Monent läuft”

Posted in Big Brother by eminenz on 26. Oktober 2009

“Aus Protest gegen die unglaubliche Sauerei, die im Monent läuft” hat es heuer keine Positiv-Auszeichnung bei den Big Brother Awards gegeben.  Der Award wird Personen, Institutionen, Behörden und Firmen zuerkannt, “die sich im Feld der Überwachung, Kontrolle und Bevormundung ganz besonders verdient gemacht haben”, so die Veranstalter. Leider gabs da heuer überhaupt keine Positivbeispiele, wie die Jury befand. Haben wir uns schon mit Datenklau, Überwachung und Beschneidung der Bürgerrechte abgefunden?

Abgeholt wird der Preis von den “glücklichen” Gewinnern so gut wie nie – wer will schon einen Negativpreis entgegennehmen. Heuer ist ein Preis in Vertretung allerdings entgegengenommen worden. In Vertretung. Für die Grünen. Von einem Mann mit Strumpfmaske.

Star bei den Laudatoren war diesmal Stefan Ruzowitzky, seines Zeichens Oscar-Preisträger. Aja: Mieze Medusa war auch dabei. Eher flau. Und die Mannen von  “monochrom” hatten wieder einmal einen denkwürdigen Auftritt: Sie traten in ihrer Rolle als “Sowjet Unterzögersdorf” auf. So schauts aus: Vodka statt Überwachung!

>>Bilder und Infos zur Big Brother Gala

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“So eine Arschkriecherei”

Posted in Big Brother, Medien by eminenz on 24. Februar 2009

Was ein Korrektor einer Zeitung in China alles auslösen kann:

Das war zu viel des Lobes: Ein Nachwuchsreporter der südchinesischen Zeitung “Nanfang Dushibao” schrieb über den Besuch von kommunistische Parteifunktionären bei Wanderarbeitern “so hohe Führer zu sehen, begeisterte alle”. Dem Korrektor ging das zu weit. Er schrieb die sarkastische Notiz “so eine Arschkriecherei” zu dem Kommentar des Journalisten. Der Setzer verstand die Notiz offenbar falsch und baute die Schmeichelei zu der Formulierung “So eine Arschkriecherei begeistert mich wirklich” um. Und das ging dann auch so in Druck.

Die Zeitung wurde in einer Auflage von 420.000 Exemplaren veröffentlicht. Der Satz blieb zunächst aber weitgehend unbemerkt. Erst als Herausgeber der Zeitung Wochen später öffentlich beteuerten, hinter dem Fehler steckten keine politischen Motive, wurde die Angelegenheit zum Skandal. Mitarbeiter enthüllten Details in Blogs. In Kommentaren im Internet hieß es: “Ich bin ja so begeistert ….”.

Die beliebte chinesische Suchmaschine Baidu ließ “Arschkriecherei” am Dienstag nicht mehr als Suchbegriff zu. Auch der Artikel selbst war online nicht mehr zu finden. Dafür kursierten aber weiter Fotos davon. Wie die “South China Morning Post” aus Hongkong berichtete, verhängte die Zeitung eine Geldstrafe von 1000 Yuan (114 Euro) gegen den Korrektor. Ein Redakteur, dem der Druckfehler entgangen war, muss 500 Yuan (57 Euro) bezahlen.

Gefunden auf DiePresse.com

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Lösch das bitte sofort!

Posted in Big Brother, Party by eminenz on 8. Dezember 2008

Die Frau Britta hat ja recht: Ich mach sehr oft Fotos von unten, wo alle dann ganz komisch in die Kamera glotzen – und manche schaun dann eher unvorteilhaft aus. Ganz anders von oben, wie ich es nach Brittas Rat auch probiert habe, siehe der Bildervergleich unten.

Beim ersten Bild hat die Frau B. dann so reagiert: “Bitte lösch das sofort!” Ich habs nicht gelöscht, sondern ganz handwerklich unbeholfen mit Photoshop mal was versteckt. Nicht bös sein. Interessanterweise kommt die Reaktion(“Bild löschen, aber sofort”) ausschließlich von Frauen vor, die fotografiert worden. Noch nie hat ein Mann von mir verlangt, dass ich ein unvorteilhaftes Foto lösche. Was ist der Grund dafür, dass nur Frauen so reagieren? Ist es uns Männern einfach mehr wurscht, wie wir dargestellt werden? Oder sind die Frauen einfach nur zickiger…? Oder aber, und auf das tippe ich: Frauen wollen immer nur von der Schokolade-Seite gezeigt werden. Hmmmm. Schoko!

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Big Brother is watching me

Posted in Big Brother, Graue Kunst, Leben, Szene by eminenz on 26. Oktober 2008

Big Brother Award. Nette Veranstaltung im Rabenhof. Köstlich. Ich habs hingeschafft obwohl ich zuvor eine der skurrilsten Nächte und Tage aller Zeiten mit sogut wie keinem Schlaf erlebt hab.

Hier gibts die Bilder zu den Big Brothers

Und weil die Nacht nach der Gala noch jung war und ich die Kamera dabei ghabt hab gibts hier noch ein Slide. Vom Rabenhof übers Raymonds aufs Badeschiff. Danke an Gaba für die meiste Foto-Leistung.

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C.S.I – keiner bleibt frei

Posted in Big Brother, Medien by eminenz on 19. März 2008

Also ich bin ja sonst kein großer Couchpotato, der vor dem Fernseher rumlungert. In den letzten Wochen allerdings war ich am abend immer zu faul zum schaun – also hab ich ferngeschaut. Pervers eigentlich.

Vorher hab ich die CSI Miami, New York und Woswasinowo nur von der Big-Brother-Award-Verleihung gekannt. Da hams ja einen Preis eingestreift. Und jetzt weiß ich auch warum. Der Votava hats damals nicht gwusst…

Die Serie hebt die neuen Ermittlungsmethoden, Rasterfahndung, Überwachung und so ein Klumpert in den Status von Säulenheiligen zur Rettung der Welt.

Dass die Plots dazu noch – wie soll ich sagen – eher seicht daherkommen, hat mich auch nicht näher davon überzeugt, dass ich mir diese Serie je wieder ansehen werd.

Am besten in einer der letzten Folgen die ich gesehn hab: Da wird ein Schwerreicher umgebracht – und irgendwann stellt sich heraus, dass seine Frau dahinter steckt – aber nicht nur die, sondern sie ist eine von Drillingen.

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Die Graue Eminenz setzt sich durch

Posted in Big Brother by eminenz on 31. Januar 2008

Ja, das gefällt mir gut. Ein Poster auf DiePresse.com hat genau erklärt, was das Wesen der Grauen Eminenz ausmacht. Hier die Definition:

Ratgeber oder graue Eminenz

Ein Ratgeber muss es hinnehmen können daß sein Rat nicht immer angenommen wird. Experten, Ratgeber und Gutachter tragen dazu bei dem Verantwortlichen Entscheidungshilfen an die Hand zu geben. Gutachten und Expertenmeinungen mit unterschiedlichen Endergebnis zu ein und derselben Sache wurden in letzter Zeit sehr oft veröffentlicht.
Zur Grauen Eminenz mutiert ein Ratgeber der seine Meinung immer durchsetzt
.

Hier zu finden

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Mehr Freiheit, weniger Handys!

Posted in Big Brother, Leben, Tech by eminenz on 18. Januar 2008

Letztens in der U-Bahn: Ich steh so unmotiviert herum, bei einer Station steigt ein Mann in mittlerem Alter ein mit zwei Stöpserl in den Ohren. Stellt sich genau gegenüber von mir hin. Und grinst mich an. Grinst immer mehr. Ich kenn mich nicht aus. Bis er zu reden anfängt. Aber nicht mit mir. Die Stöpserl waren von einer Handy-Freisprecheinrichtung.

Ist irgendwie unheimlich, dass einem immer öfters Menschen in der U-Bahn, auf der Straße, in Geschäften und bei weiß was noch welchen Verrichtungen begegnen, die man vor einigen Jahren noch blitzschnell auf die Baumgartner Höhe geschickt hätt – weil sie, so kommt es einem zumindest vor, mit sich selbst brabbeln.

Aber doch nicht wirklich. Die fortschrittliche Technik hat uns zu Menschen gemacht, die ihre Umwelt nicht mehr wahrnehmen.

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Zensierte Ball-Nächte und die auferlegte Fröhlichkeit

Posted in Big Brother, Leben by eminenz on 17. Januar 2008

Lack-und Leder-Ball in Leiben, Flüchtlingsball in Wien. Ich bin ja kein großer Ball-Geher. Zum Sportlerball zhaus zum Beispiel würden mich keine zehn Pferde inklusive Gespann bringen.

Aber diese beiden Bälle, die ja eigentlich große Parties sind, mach ich doch jedes Jahr. Obwohl ich ein Gegner des Faschings bin. Wieso glaubt die Gesellschaft, um jeden Preis in dieser Zeit lustig sein zu müssen? Das ist genauso unnötig wie der unsägliche Silvesterabend. Ich fürcht mich schon wieder ab August, wenn die ersten Leute fragen: “Und, was maxt zu Silvester?” Sonst gibtz scheinbar keine anderen Probleme.

Gottlob wird der Fasching in Wien weitestgehend ignoriert. Nicht so wie in den großen Karnevalsstädten in Deutschland mit großen Umzügen und tatü tata.

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Networking – ich weiß was du gestern gesoffen hast!

Posted in Big Brother, Politik, Tech by eminenz on 5. November 2007

Schön langsam schlag ich mich derzeit durch alle Networking-Sites, die es so rund um den Erdball gibt.

Und ich war zu Beginn auch ziemlich fasziniert von den Möglichkeiten, von den Rückmeldungen, vom Netzwerken an und für sich (übrigens hat man früher dazu einfach “Freunderlwirtschaft” gesagt, aber mit N. ist das jetzt absolut positiv besetzt…).

Bis ich dann auf StudiVZ gestoßen bin und mal Fotoserien betrachtet habe.

Hier mal Abbildung Nummer 1: (Übrigens, die Namen habe ICH unkenntlich gemacht…)

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So – da hats mir als alter Datenschützer schon mal ein bissl die Haare aufgestellt: Bei jeder dieser charmanten Damen ist so eine Art Zielfernrohr, wenn man mit der Maus drüberfährt, erfährt man die Namen der Person und des Erstellers des Bild-Eintrags.Schön. Und das ganze ist auf den Profil-Seiten auch noch vernetzt – in etwa so: Auf 145 Bildern findest du Mr. X.

Kleiner Exkurs dazu:

Neue Features auf Facebook, an denen sich ein Streit entzündete, heißen “News-Feed” und “Mini-Feed”. Sie informieren Facebook-Mitglieder automatisch über Änderungen in den Profilen ihrer Freunde. Sie zeigen auch, wer wen als Kontakt hinzugefügt hat,…
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Lauscht da jemand?

Posted in Big Brother, Medien by eminenz on 5. November 2007

Damen und Herren, Schwestern im Herzen, Brüder in der Sache:

Big Brother is watching auch me! In diesem Fall ist der große Bruder ein Studienkollege (den ich schon viel zu lang ned gesehen hab), der auf seiner HP meinen “Blog” vorstellt.

Nachdem ich zwar ein Mensch der großen Worte bin, mir Eigenlob aber nur in wohlkonzentrierten Dosen über die Lippen kommt, leite ich euch mal weiter zur Mitte dieses Blogs auf einem anderen Blog:

http://blog.datenschmutz.net

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Die Graue Eminenz ist umgezogen und bloggt neuerdings auf WordPress.com. Wir haben gemeinsam Publizistik studiert, in einer legendären Gruppenkonstellation jede Menge Seminararbeiten gemeinsam geschrieben (ich sag nur: “Der Golfkrieg in den Medien”) und verschiedenste studentische Belustigungen nicht bloß aufgesucht, sondern mindestens unsicher gemacht. Und der höchste Party-Headcount in Günters damaliger Einzimmer-Wohnung lag irgendwo…

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