Die Vereinigten Arabischen Emirate haben zwar genug Geld, um die Dubai-Krise allein zu bewältigen. Dennoch untersucht der IWF die geplante Umschuldung. Knackpunkt ist eine Anleihe nach islamischem Recht.
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben zwar genug Geld, um die Dubai-Krise allein zu bewältigen. Dennoch untersucht der IWF die geplante Umschuldung. Knackpunkt ist eine Anleihe nach islamischem Recht.
Gustav spricht mir aus der Seele. Und mit ihr die Trachtenkapelle Dürnstein.
Symphonisch, kitschig, schaurig, schwarz und traurig, aber immer optimistisch.
Irgendwann geht das vorbei.
Ich habe eine Sehnsucht, nach der nächsten Katastrophe,
denn wenn wir gemeinsam leiden, fällt dieses Unbehagen ab.
Der Zufall ließ uns weiter leben, der Überdruss ging vor der Angst,
ließ uns einander fest umklammern und hoffen, für den nächsten Tag.
Mach aus den Städten Schutt und Asche, ich will nie wieder Sonnenschein,
ein Menschenleben weg genügt nicht, es müssen Gottesleben sein.
Ich will die Kinder weinen hören, die Mütter einsam fleh’n am Grab -
und keine Vögel soll’n mehr singen, nur unsere Melodien erklingen.
Alles renkt sich wieder ein, irgendwann geht das vorbei.
Der Schmerz tut weh und es wird besser, nur durch uns’re Melodie.
Lass den Kopf nicht hängen sweetheart, es wird alles wieder schön,
halt die Ohren steif my darling und unser Glück wird in Erfüllung gehn.
Während die Feigen Tode suchen, der Knechtschaft Qualen wolln entgehn,
sich ängstlich in den Abgrund stoßen, wird unsre Melodie bestehn.
Wir überwinden jede Hölle, ob Hagel, Blitze, Feuer, Glut.
Verwandeln klägliches Gesänge, in Harmonie und neuen Mut.
Alles renkt sich wieder ein, irgendwann geht das vorbei.
Der Schmerz tut weh und es wird besser, nur durch uns’re Melodie.
Lass den Kopf nicht hängen sweetheart, es wird alles wieder schön,
halt die Ohren steif my darling und unser Glück wird in Erfüllung gehn.
Aus gegebenem Anlass wiederaufgewärmt. Zuletzt gepostet im November:
Der Soundtrack für Tage wie diese. Da gehts einem dann zwar nicht besser, wenn man das hört, aber man kann sich noch mehr in der Scheiße suhlen. Perfekt.
„Ich bin traurig und irgendwie schon den ganzen Tag nicht gut drauf. Mir fliegt die Welt heut um die Ohren, und das Leben nimmt so seinen Lauf.“
Sachen gibts: In San Francisco ist grad der „Masturbate-a-thon“ oder „Masturbathon“ – hier sind sich die Quellen nicht einig – über die Bühne gegangen. Dabei sind hunderte „Sportler“ in Masturbations-Disziplinen angetreten: Zum Beispiel gibts die Disziplinen Dauer-Masturbieren und Weit-Spritzen.
Despite great strides in sex-positive education, masturbation for many remains a taboo subject.
We believe:
Masturbation is the safest sex.
More masturbation means more sexual self-awareness.
Der Sieger beim Dauer-Wixen hat immerhin neun Stunden und 33 Minuten (!!!) durchgehalten. Alle Achtung. Und einer der Teildisziplinen-Sieger ist ingsesamt 31 mal zum Höhepunkt gekommen.
Und die Erlöse kommen Projekten zur sexuellen Aufklärung zugute. Aha. Das heißt, hier werden Samenbanken gesponsert?
Ich stell mir das grad so vor, dass hier wie beim Vienna City Marathon live im Fernsehen übertragen worden ist. Alle mit der Hose unten. Mitten auf der Straße. Und das im prüden Amerika mit seiner Doppelmoral. Komische Vorstellung. Vor 10 Jahren wäre wohl noch ein Protest-Aufschrei durch die Medien gegangen. Aber die Erotik hat überall Einzug gehalten, keiner regt sich mehr auf, erste Abstumpfungserscheinungen sind bemerkbar. Porno macht scheinbar nimmer Spaß. Und Onanieren schon gar nicht. Was ist eigentlich aus dem Porno-Jäger Humer geworden?
„Es ist wie ein Marathon, nur mit dem Unterschied, dass einem am Ende nicht die Füße wehtun – außer man befriedigt sich auf eine ungewöhnliche Weise“, sagte Carol Queen, Angestellte des Sex-Shops „Good Vibrations“ in San Francisco und Mitbegründerin des „Masturbathon“, am Samstag.
Das Geschäft hatte im Jahr 1995 den Mai zum Monat der Selbstbefriedigung erklärt und fünf Jahre später den Masturbationswettbewerb in San Francisco ins Leben gerufen. Er dient einem wohltätigen Zweck: Die Erlöse kommen Projekten zur sexuellen Aufklärung zugute. Ähnliche Wettbewerbe werden auch in London und Kopenhagen ausgetragen.
Unter den Hunderten Teilnehmern in diesem Jahr war unter anderem Masanobu Sato, Manager eines japanischen Sexspielzeug-Herstellers. Er hatte eigens die weite Reise aus Tokio auf sich genommen, um seinen Titel in der Disziplin Ausdauer bei der Selbstbefriedigung zu verteidigen, den er im Vorjahr mit neun Stunden 33 Minuten aufgestellt hatte. „Er trainiert richtig dafür“, sagte einer seiner Kollegen. „Am wichtigsten ist es, langsam an die Sache ranzugehen und das Atmen nicht zu vergessen“, betonte „Sex-Coach“ Ed Ehrgott am Rande der Wettkämpfe.
Es ist vollbracht. Der Lack- und Lederball 2009 auf Schloß Leiben ist über die Bühne. Und es war wieder ein sehr schöner Event!
Was heuer besonders aufgefallen ist: Die grottenschlechte Performance von Bands in der Galerie-Bar. Furchtbar. Nur weil man eine Gitarre in der Hand halten kann muss man nicht gleich auftreten. Üben, meine Herren! Ich plädiere dafür, dass in der Galerie-Bar so wie in den letzten Jahren einfach wieder gut aufgelegt wird.
Und: Die Modeshows und vor allem Strips hatten leider ein meiner Meinung schlechtes Niveau, dass es schon wieder lustig war. Das nicht falsch verstehen: Wir haben uns äußerst gut amüsiert! Und das Publikum straft mich Lügen – in den Bann waren alle im Saal gezogen.
Trotzdem in die Nähe grottenschlecht einzuordnen, ich korrigiere, in die Kategorie „Bizarr“: Der Mann mit der Stahl-Penis-Verlängerung. Der sich nicht zu blöd war, dass er mit der Flex brav drauf herumfuhrwerkte. Und so Funken schleuderte. Die Funken sind nicht übergesprungen. Auszeichnung für die schlechteste Performance des Jahres!
Ein bisschen danebengegangen ist der Strip in einem Ballon. In den man fast nicht hineingesehen hat. Die Musik dazu: „99 Luftballons“. Der Song passt leider nicht wirklich zu einem Strip, ich hoffe der DJ sucht beim nächsten mal einen besseren Song aus. Anonsten müsste man behaupten: Kein Gefühl für Erotik…
Aber genug gelästert:
Ein Hoch auf die Veranstalter, dass sie diesen Event schon 13 Jahre über die Bühne bringen – fad ist es mit den Jahren nie geworden. Obwohl: Ein bissl gespart ist bei den Bühnen in den Kellerräumen worden. Die hats diesmal nicht gegeben. Oder waren die einfach zu gut versteckt?
Heuer leider auch beobachtet: So um 3 in der Früh wars schon aus mit Drängerei, Leute sind heuer früher heim wies ausschaut.
Aber: Lustig wars wieder. Getanzt und geschmust haben wir um die Wette. Und gesoffen sowieso. Nächstes Jahr wieder!
Aber überzeugen sie sich selbst. Hier gibts Bilder. Viele Bilder. Von meinen Mädels, den Ballbesuchern, den Wahnsinnigen, den Gestylten, den Erotik-Shows!
NEUE BILDER VON VIRGOSYSTEM EINGETROFFEN!!! RUNTERSCROLLEN!!
Zweitausendacht mit seinen Sorgen, Grauslichkeiten, Unannehmlichkeiten ist vorbei. Vorbei und vergessen. Abgefrühstückt und verrissen. Es war ein beschissenes Jahr.
Aber jetzt: Zweitausendneun. Aufbruch, Neustart, Durchstarten. Es wird ein gutes Jahr. Das beste Zweitausendneun bisher auf jeden Fall. Darum: Beginnen wir das Jahr wie es bei uns so üblich ist mit dem Donauwalzer. So blau, so blau.
Das unweigerlich ab und zu notwendige Erleichtern der Blase sorgt ja öfters für Erheiterung wenn man sich die manchmal doch amüsanten Klosprüche an der Wand reinzieht. Relativ wenig amüsiert hat mich allerdings die Pissoir-Gestaltung im Stamperl im 1. Wiener Bezirk. Ich sags gleich, ich hab diesesjene am Foto gemieden, weil ich es ziemlich unappetitlich und höchst obszön find. Vielleicht bin ich ja aber nur zu konservativ. Dem Stammpublikum dürfts ja gefallen. Hat man da doch Fußballtor und Frauenschenkeln auf einmal!
Die Amsel und der Rabe treffen sich heute mit der Schnapsdrossel. Und fliegen. Weit weg, aber immer im Kreis. Wie ein Kreisel im Kreis. Gut dass die Schnapsdrossel immer Vodka dabei hat. Weil durch den Konsum des Hochprozentigen dreht sich alles im Kreis – und zwar in die andere Richtung. Und dadurch bleibt die Welt stehen. Die Welt dreht sich nicht mehr. Wo sollte sie sich auch hindrehen?