Die Vereinigten Arabischen Emirate haben zwar genug Geld, um die Dubai-Krise allein zu bewältigen. Dennoch untersucht der IWF die geplante Umschuldung. Knackpunkt ist eine Anleihe nach islamischem Recht.
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben zwar genug Geld, um die Dubai-Krise allein zu bewältigen. Dennoch untersucht der IWF die geplante Umschuldung. Knackpunkt ist eine Anleihe nach islamischem Recht.
Das Museumsquartier in Wien hat in letzter Zeit ja nicht unbedingt viel Geschick an den Tag gelegt mit dem ausgesprochenen Verbot von Fremdgetränke-Mitnahme in den MQ-Hof. Oder doch Geschick? In den Medien war das MQ jedenfalls mehr als präsent, dann gabs sogar eine Demo gegen die neue Hausordnung. Wieder mit großem medialem Aufwand. Und dann entschuldigte sich die MQ-Leitung und zog das ganze zurück. Eigentlich ist da ja doch was von guter Publicity hängen geblieben.
Jetzt hab ich gerade in meinem Fotoarchiv gestöbert – und zu meiner Überraschung hab ich untenstehendes Foto noch immer nicht veröffentlicht. Flyer vom MQ im MQ. Dazwischen das Verbot: „Fremdflyern verboten“. Das hätte doch auch Potenzial: Fremdflyer vereinigt euch! Alle sollen Flyer verteilen können – und in die Flyerboxen einräumen können! Mehr Mut! Wo bleibt der Flashmob fürs Fremdflyern?
Aber jetzt mal ehrlich: Erstens find ich dieses Verbot mehr als skurril. Und zweitens finde ich, dem MQ gebührt ein Orden für diese Wortkreation, die sicher bald in den Sprachgebrauch eingehen wird: „Heast ziag o, sonst fremdflyer i dir ane!“
Stichtag 15. März: Österreich ist um eine Sonntagszeitung reicher. „Die Presse“ erschein ab sofort auch am Sonntag. Und gibt selbst das Motto aus: „Rettet den Sonntag“.
Woanders wird gegen Firmenbosse und Entlassungen demonstriert, bei der Presse läuft das anders: Da demonstrieren die Mitarbeiter für das neue Produkt. Und lassen verdutzte Polizisten beim Parlement stehen.
@Presse-Mitarbeiter: Mehr Fotos gibt es bei Claudia Schreiner exklusiv auf ihrem Bildschirm.
Eigentlich wollten wir ja zum Friedhof Père Lachaise in Paris und einige Gräber von berühmten Persönlichkeiten bestaunen. Aber dann sind wir dort vor dem Eingangstor mitten in den Trubel eines Faschingsumzugs gekommen.
Ich persönlich finde den Fasching ja absolut furchtbar. Verkleiden tut man sich eh das ganze Jahr für Job und andere Sachen. Aber vielleicht brauchen manche Leute das ja, dass sie einmal im Jahr als strippender Vamp gehen. Wenigstens einmal im Jahr. Und dann wieder zurück ins biedere Leben.
Das aller-furchtbarste gegen Ende des Faschings sind diese „Helau“-Faschingsgilde-Sitzungen. Ganz schlimm in Deutschland verbreitet. Und verseuchen das Fernsehprogramm. Auch interessant, dass der absolute Quotenknüller des ORF seit Ewigkeiten der Villacher Fasching ist, der ungefähr so einen Schmäh-Wert hat wie ein abgestandenes Schützen-Bräu.
Aber was solls. Den Kindern gefällts. Und mir hat in Paris der Drache imponiert. Gute Idee, wie der Drachenreiter per Hand und Fuß das grüne Monster manövriert hat.
Lang ist der Winter heuer in der Stadt. Es schneit noch Mitte Februar, letztens hat es die ganze Nacht durchgeschneit. Und es waren an die zehn Zentimeter der weissen Pracht auf den Strassen und Gassen – und auf der Dachterrasse. Also, was tun? Sofort einen Flashmob ausrufen. Das Ziel: Schneemann bauen. Wie die kleinen Kinder. Was hat gefehlt? Die Karotte für die Nase. Egal. Ein Pfefferoni hats auch getan. Für die geforderte Schärfe der Aktion.
Und was kam über Nacht – eine Warmfront. Regen am Morgen, Schnee fast ganz wieder weggeschmolzen. Da war nur mehr sein Pfefferoni scharf und nichts mehr gefroren.
Ich versteck die traurigen Bilder auf der nächsten Seite. Man muss nicht hinklicken. Das erste Opfer der globalen Erwärmung.
„Zombies voraus! Rennt um euer Leben!“ – mit diesen Worten haben Unbekannte in den USA Autofahrer vor Zombies gewarnt, nachdem sie am vergangenen Mittwoch in der texanischen Hauptstadt Austin elektronische Verkehrsschilder manipuliert haben. Ursprünglich hätte vor einer Baustelle gewarnt werden sollen.
Die Übeltäter dürften ein Vorhängeschloss geknackt haben, um an die Computer zu gelangen, sagte eine Sprecherin der zuständigen Behörde. Von den Tätern selbst fehlt jede Spur. Das Schauspiel dauerte wenige Stunden. Den Tätern droht eine Strafe in der Höhe von 500 Dollar (390 Euro), berichtete „Houston Chronicle“ online.
Stellt sich jetzt nur die Frage: Waren dort wirklich Zombies unterwegs? Was wollten Sie? Haben wir einen neuen Zombie-Flashmob versäumt? Und gibts Fotos?
Böse Zungen behaupten ja, in Loosdorf laufen tagein und tagaus nur Perchten herum, warum also auch noch einen Perchtenlauf veranstalten? Trotzdem gibts aber eine eigene Perchtengruppe in Lodo. Ich persönlich finde ja, dass dieser Brauchtum in unserem niederösterreichischen Flachland nichts verloren hat. Trotzdem schafft es dieser Verein, einmal im Jahr – und das gibts sonst nur beim Kirtag – das halbe Dorf fast vollversammelt zusammenzutrommeln. Und die Maskenträger sind auch nicht wenige. Wenigstens sinds beschäftigt und brandschatzen nicht anders herum.
Am Abend des Perchtenlaufs, wo eh scho fast ganz Loosdorf auf den Beinen war, ist auch noch die berühmt berüchtigte Gurglmania-Party im Bärenkeller wieder mal über die Bühne gegangen. Jeder der schon dort war weiß – da wird gegurgelt. Bis in die frühen Morgenstunden. Und das ist gut so! Weil am nächsten Tag muss man Loosdorf wieder aushalten.
Und das gibts auch Bilder. Auf der nächsten Seite.
Fortgehn zu Allerheiligen. Böse. Start-up im viel zu vollen Raymonds. Mit den charmantesten Kellnerinnen der Welt. Und einem müden Gaba. Der fast jeden Tag in sein neues Stammlokal kommt.
Jedenfalls wars voll. Zu voll. Wegen einer Geburtstagsfeier. Ungemütlich. So hab ich mich fast gar nicht um die charmanten Kellnerinnen kümmern können.
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Dann weiter in den Weberknecht zur Hexen-Hinrichtung. Komisches Schauspiel. Und Fotografieren war verboten. Ich befürcht viele warn nur dort um sich ein bissl aufzugeilen. Ganz hab ich den Sinn des ganzen sowieso nicht durchschaut: Ein öffentliches Sich-Zur-Schau-stellen? Ein Ausdruck der Perversion? Oder einfach die Lust an der Folter? Die Lust der Protagonistin an der Freizügigkeit. Sensationell: Franco als Inquisitator. Steht ihm gut die Kutte!
Bilder reich ich jedenfalls nach.
WITCHFINDER-HORROR PARTY mit THEATER OF THE MACABRE: Hexen-Folter & -Hinrichtung (nicht kritik oder historische Korrektheit stehen im vordergrund, sondern die sado-erotische unterhaltung, ACHTUNG: nicht alles ist hier special-effect, die szene-protagonisten stehen tatsächlich drauf u. machen gewisse einlagen z.Tl. echt.
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Zum Abschluss hats uns auch noch in den felsigen Keller verschlagen. Obwohl Herr Norbert schon im Weberknecht geschlafen hat. Und der Herr Armin schaut doch ein bissl aus wie der Shantel. Kein Heimgang. Makaber.
Letzte Runde für die Ringlinien. Und einer wollte da ganz lustig sein: Der Straßenbahnfahrer der letzten Ring-Bim machte eine lange Durchsage. Und schloss mit den Worten „Sieg heil“. Hat ihm den Job gekostet. Gut so. Übrigens: Der Bim-Fahrer klingt so, als ob er ziemlich besoffen wär. Darf man das bei den Wiener Linien?
Der Vorfall, durch einen Bericht der Internet-Zeitung „Die Jüdische“ bekanntgeworden, wurde auch von einem Youtube-Video dokumentiert, das zeigt, wie sich der Tram-Lenker von den feiernden Gäste in seinen „Führerstand“ verabschiedete, wie er sich ausdrückte. Kurz darauf war über Lautsprecher die Abschiedsdurchsage zu hören, die mit „Sieg Heil“ endete. Von Fahrgästen konfrontiert, rechtfertigte sich der Fahrer mit: „Versteht’s ihr keinen Spaß?“. Auf dem Video war noch zu sehen, wie ein Fahrgast die Dienstnummer des Fahrers notierte.
Böse Zungen behaupten, er brauche sich gar nicht zu schminken – weil er so schon so furchterregend ausschaut. Der Zombie-vom-Dienst mischt auf jeden Fall mit den monochrom-Menschen brav die Zombie-Flashmob-Szene auf. Und spielt seit kurzem auch Inquisitator. Brav! Zombiistisch! Haarsträubend. Wenn er welche hätt.
Jedenfalls haben die Kollegen von Monochrom mit Unterstützung von eatbrains wiedermal für eine aufsehenerregende Aktion gesorgt: Die Wiener Zombie Brut.
Ich zitiere: es gibt immer einen patient zero. manchmal auch zwei, drei oder vier. es kann sogar sein, dass sich die ur-zombies an einem bestimmten ort treffen. sich gegenseitig mit blut besudeln, sich wunden beibringen und dann irgendwann in den urbanen raum losbrechen.
Und einige Passanten haben genauso reagiert, wie man sich Wiener vorstellt.
Laut Erzählungen von Frank-ey hat ein „Mensch“ in der U-Bahn zu einem „Zombie“ gemeint: „Sowas wie dich hätt man damals vergast.“