Die Graue Eminenz

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Archiv für die Kategorie ‘Graue Kunst’

Der Bart des Propheten

Verfasst von eminenz am 15. November 2009

Bart rasieren ist Schwerstarbeit. Überhaupt wenn man die Haare im Gesicht schon wochenlang wuchern hat lassen und schon wie ein kubanischer Revolutionär ausgesehen hat. Wobei, er war schon länger im Spätsommer nach unserem Kuba-Urlaub. Hätt also noch länger wachsen können. Aber: Hilft nichts, der Bart musste ab. Aber ich hab probiert, ob mir verschiedene Bart-Varianten stehen würden.

Der Ausgangspunkt – der Fidel-Castro-Bart. Zumindest ansatzweise. Wobei einige gemeint haben, das stehe mir gut. Trotzdem. Her mit dem Rasierer, denn: Es zwickt, fühlt sich auch wenn man den Bart pflegt ungepflegt an und: Für ein schönes Aussehen muss man den Bart trimmen. Nicht mit mir, das ist ja anstrengender als rasieren!

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Rasierstufe Eins: Hier ein bisschen weg rasiert, dort ein bisschen weg rasiert und fertig: Koteletten mit Klobrillen-Bart. Wär mal was anderes, aber so ganz war ich dann doch nicht überzeugt. Macht einen doch älter als man ist so eine bärtige Mundumrundung.

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Darum bin ich zur Rasierstufe Zwei gekommen: Der „My Name is Earl“-Bart. Sehr fesch. Würde wohl gutes Karma bringen. Schaut doch gleich nach Strizzi aus und hat was von einem Zuhälter-Look. Fast wär ich dabei geblieben, aber ganz zufrieden war ich damit doch wieder nicht. Wer weiß, ob der Zuhälter-Look wirklch so gut ankommt da draussen…. Also wurden die Rasiermesser wieder gewetzt.

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Rasierstufe Drei: Der klassische proletarische Oberlippenbart. Fesch, aber nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Da ich nicht in Simmering oder Favoriten wohne, hab ich auch davon Abstand genommen. Obwohl ich damit fast so fesch bin wie der wunderbare Austrofred. In einem ersten Schritt hab ich noch probiert, obs ohne Koteletten besser ausschaut, dann wieder ein bissl was wegretuschiert vom Bart.

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Ich habs weiter probiert >>

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Der Horror am Weltspartag

Verfasst von eminenz am 28. Oktober 2009

Am 31. Oktober ist Weltspartag. Jener Tag, der schon immer ein Horror für Sparschweine war, denn: An diesem Tag werden sie geschlachtet. In diesem Jahr kommt noch eine weitere Ebene dazu: Nach der schweren Finanzkrise graut es vielen Sparern davor, das Sparschwein zu schlachten und nichts darin zu finden.

Horror also bei Schweinen und Schweinehaltern.

Deswegen, obwohl ich immer den Weltspartag zelebriert habe, steht dieser Tag heuer im Zeichen des Horrors. Alle anderen sollen halt dieses Kindergeburtstagsfest Halloween feiern. Ich steh zu meinem Weltspartag.

Im vorigen Jahr wars noch die Hexenfolter mit dem Zombie vom Dienst. Heuer geht es den Sparschweinen an den Kragen.

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Schwere Zeiten für Männchen und Weibchen im Museumsquartier

Verfasst von eminenz am 8. Oktober 2009

Im Museumsquartier wüten wieder die Verbotshysterischen. Genau dort hab ich zuletzt ja schon das „Fremdflyer“-Verbot aufgedeckt. Und nun bin ich über eine ganze riesengroße Tafel gestolpert, gleich beim Ausgang vom Quartier21, auf dem so ungefähr alles verboten wird.

Beim Verbotsschild mit Männchen und Weibchen beginnt allerdings das Rätselraten bei mir: Ist das Händchenhalten verboten? Oder dürfen hier nur gleichgeschlechtliche Paare miteinander reden oder gehen? Oder heißt das einfach, dass man mehr als Badehose und Bikini bekleidungstechnisch auf dem Körper haben sollte? Oder sind ganz einfach sowieso alle Menschen verboten im MQ? Ich bin ratlos…
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Himmelstrauer

Verfasst von eminenz am 29. Juni 2009

Am Himmelsantlitz wandelt ein Gedanke,
Die düstre Wolke dort, so bang, so schwer;
Wie auf dem Lager sich der Seelenkranke,
Wirft sich der Strauch im Winde hin und her.

Vom Himmel tönt ein schwermutmattes Grollen,
Die dunkle Wimper blinzet manches Mal,
So blinzen Augen, wenn sie weinen wollen, -
Und aus der Wimper zuckt ein schwacher Strahl. -

Nun schleichen aus dem Moore kühle Schauer
Und leise Nebel übers Heideland;
Der Himmel ließ, nachsinnend seiner Trauer,
Die Sonne lässig fallen aus der Hand.

Nikolaus Lenau (1802 – 1850)

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Moslemhand in Christenhand!

Verfasst von eminenz am 18. Mai 2009

Plakate stehen derzeit überall herum, weil am 6. Juni die EU-Wahl ist. Und einige „Künstler“ haben diese Plakate wie vor jedem Wahlkampf wieder etwas umgestaltet, beschmiert, überklebt. Ganz besonders gelungen sind dabei die Slogan-Erweiterungen der FPÖ-Plakate. „Abendland in Schlumpfverstand“ hat doch was. Und ist viel origineller als das Original!

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>>Hier gibts noch mehr Plakat-Graffiti

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Weihnachtsbratl und Bier

Verfasst von eminenz am 15. Mai 2009

Aus der noch nicht gestarteten Serie „Die besten Plakate des Jahrhunderts“.

So hat man damals Werbung für Bockbier gemacht. Ja, zum Weihnachtsbratl ein Bockbier. Das schmeckt. Großartig! Und man kann sich richtig das Beisl vorstellen, in dem der Silverserver in den 50er-Jahren sein Bierlein getrunken hat…

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Krampus und Nikolo

Verfasst von eminenz am 14. Mai 2009

Endlich einmal ein Süssigkeiten-Automat, der korrekt befüllt ist! Leider nicht ganz zur Jahreszeit passend. Aber Krampus und Nikolo im Automaten haben jetzt sogar schon den Osterhasen überlebt. Kommt vielleicht davon, dass man sich nichts rausnehmen darf. Ist nur ein Schauobjekt im Technischen Museum. Und zwar zur Sonderausstellung „Geschmackssache“. Die ist bereits im Oktober gestartet, und damals wars ja fast zeitgemäß, dass hier Nikolo und Krampus rausgrinsen. Schad, dass man den Automat nicht bedienen konnte. Ich wollt dem Nikolo nämlich mal die Ohren langziehen und ihn so zum Osterhasen machen. Und das vor Pfingsten. Aber da gibts ja kein Viecherl dafür. Oder hat schon wer einen Heiligen-Geist-Schoko gesehn?

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Der Dreizehnte

Verfasst von eminenz am 13. Mai 2009

Es ist immer Freitag, der Dreizehnte, auch wenn er diesmal auf einen Mittwoch fällt

Es ist immer Freitag, der Dreizehnte, weil Dreizehn eine Primzahl ist

Es ist immer Freitag, der Dreizehnte, weil der Freitag nie Frei-Tag ist

Es ist immer Freitag, der Dreizehnte, weil überall Leitern stehen, durch die man durchgehen muss

Es ist immer Freitag, der Dreizehnte, weil schwarze Katzen an jeder Ecke lauern

Es ist immer Freitag, der Dreizehnte, weil jeder Tag derselbe ist.

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Zwitschern im Kopf

Verfasst von eminenz am 11. März 2009

Twittern, facebooken, xingen, googeln und vielleicht auch noch ein bissl studivzen.

Daneben bleibt kein Platz mehr frei für andere Tätigkeiten.

Doch. In die beiden, bald drei Blogs sollen auch noch Neuigkeiten gefüttert werden.

Und die Homepage überwacht werden.

Und immer mehr werden Buchstabenreihen publiziert, die sich binär aneinanderreihen und in der ganzen Welt sichtbar gemacht werden.

Buchstabenreihen, die darüberhinaus auch noch eine Bedeutung haben sollen und wollen und dürfen.

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Alles binär.

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Keine Macht den Drogen

Verfasst von eminenz am 10. März 2009

Der Drogenkonsum wandert von Reich zu Arm.  Sagt eine Studie der EU-Kommission.

Und das hat mich wieder an die lieben Maschek erinnert. Die schon den Kindern beibringen wollten, dass Drogen pfui sind. Mit dem Zirkus Habakuk und dem drogensüchtigen Kasperl. Aber schauts euch das selbst an:

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