Mainz 05 gewinnt das Aufsteiger-Duell gegen Nürnberg 1:0 und stößt auf den sechsten Rang der Deutschen Bundesliga vor. Der FC Bayern erreicht im Spitzenspiel gegen Schalke nur ein Remis.
Der Moskau-Legionär wirft dem Teamchef vor, mit zweierlei Maß zu messen und fordert ein ehrlicheres Spiel. Stranzl wurde ebenso wie Ivanschitz nicht für das Spanien-Länderspiel einberufen.
Die Entwicklungsländer erleben eine wahre Telekommunkationsrevolution: Menschen, die nie zuvor Zugang zu einem Telefon hatten, können nun sogar per Handy Bankgeschäfte erledigen und Rechnungen bezahlen.
Mitten im Zentrum von Sofia: Ein Lokal mit deutschen Spezialitäten und deutschem Bitburger-Bier (obwohl das bulgarische um einiges besser ist) und eigenem bayrischem Biergarten.
Und die Höhe: Hier residiert auch der bulgarische Fanclub für Bayern München. Unglaublich, auch Bulgaren können irregeleitet sein. Rote Karte. Und ein Hoch auf Levski Sofia.
Wasserskispringen, Wasserkskifahren, Segeln, Rudern, Schwimmen, Fischern, Kanu-Fahren, Wasser, Wasser, Wasser, Wasser und Sport. So schauts auf der Wiener Donauinsel grad aus. Muss denn das sein? Da bekommt man echt ein schlechtes Gewissen, dass man da nur behäbig mit dem Mountainbike im ungebirgigen Gelände herumkurvt. Ich kauf mir ein Wasserbike. So schauts aus. Und dann werds schaun. So schnö kennts gar ned schaun.
Der Titel ist zwar glatt gelogen, weil ich ja ein typischer Flachländler bin. Aber ab und zu sind die Berge ned amoi so schlecht. Diesmal wieder im Salzburger Land. Ziel: Die Südwiener Hüttn da irgendwo bei Obertauern. Und daunn aufi aufn Spirtzinger auf ca. 2100 Meter. Warn immerhin 800 Meter Höhenunterschied zum Gehen.
Was einen als Flachländler immer wundert: Warum grüßt jeder Bergwanderer, am besten mit „Griassenggggchhh!“?? Wir warn ja ned in Tirol!
Sachen gibts: In San Francisco ist grad der „Masturbate-a-thon“ oder „Masturbathon“ – hier sind sich die Quellen nicht einig – über die Bühne gegangen. Dabei sind hunderte „Sportler“ in Masturbations-Disziplinen angetreten: Zum Beispiel gibts die Disziplinen Dauer-Masturbieren und Weit-Spritzen.
Despite great strides in sex-positive education, masturbation for many remains a taboo subject.
We believe:
Masturbation is the safest sex.
More masturbation means more sexual self-awareness.
Der Sieger beim Dauer-Wixen hat immerhin neun Stunden und 33 Minuten (!!!) durchgehalten. Alle Achtung. Und einer der Teildisziplinen-Sieger ist ingsesamt 31 mal zum Höhepunkt gekommen.
Und die Erlöse kommen Projekten zur sexuellen Aufklärung zugute. Aha. Das heißt, hier werden Samenbanken gesponsert?
Ich stell mir das grad so vor, dass hier wie beim Vienna City Marathon live im Fernsehen übertragen worden ist. Alle mit der Hose unten. Mitten auf der Straße. Und das im prüden Amerika mit seiner Doppelmoral. Komische Vorstellung. Vor 10 Jahren wäre wohl noch ein Protest-Aufschrei durch die Medien gegangen. Aber die Erotik hat überall Einzug gehalten, keiner regt sich mehr auf, erste Abstumpfungserscheinungen sind bemerkbar. Porno macht scheinbar nimmer Spaß. Und Onanieren schon gar nicht. Was ist eigentlich aus dem Porno-Jäger Humer geworden?
„Es ist wie ein Marathon, nur mit dem Unterschied, dass einem am Ende nicht die Füße wehtun – außer man befriedigt sich auf eine ungewöhnliche Weise“, sagte Carol Queen, Angestellte des Sex-Shops „Good Vibrations“ in San Francisco und Mitbegründerin des „Masturbathon“, am Samstag.
Das Geschäft hatte im Jahr 1995 den Mai zum Monat der Selbstbefriedigung erklärt und fünf Jahre später den Masturbationswettbewerb in San Francisco ins Leben gerufen. Er dient einem wohltätigen Zweck: Die Erlöse kommen Projekten zur sexuellen Aufklärung zugute. Ähnliche Wettbewerbe werden auch in London und Kopenhagen ausgetragen.
Unter den Hunderten Teilnehmern in diesem Jahr war unter anderem Masanobu Sato, Manager eines japanischen Sexspielzeug-Herstellers. Er hatte eigens die weite Reise aus Tokio auf sich genommen, um seinen Titel in der Disziplin Ausdauer bei der Selbstbefriedigung zu verteidigen, den er im Vorjahr mit neun Stunden 33 Minuten aufgestellt hatte. „Er trainiert richtig dafür“, sagte einer seiner Kollegen. „Am wichtigsten ist es, langsam an die Sache ranzugehen und das Atmen nicht zu vergessen“, betonte „Sex-Coach“ Ed Ehrgott am Rande der Wettkämpfe.
Der Vienna City Marathon ist gelaufen, unsere Zeit steht fest. In der Rückschau bin ich etwas gespalten: Auf der einen Seite finde ich es gut, dass ich meine 9,1-Kilometer-Distanz so locker hinbekommen habe – und auch fast ohne Muskelkater am nächsten Tag – auf der anderen Seite bin ich doch enttäuscht über mein Laufergebnis.
Drei Ziele hatte ich mir für den Marathon gesetzt:
Erstens wollte ich eine Zeit von unter 50 Minuten für meine 9,1-Kilometer-Strecke erreichen. Ziel denkbar knapp verfehlt – es waren dann doch 50 Minuten und 19 Sekunden.
Zweitens wollte ich in unserer Staffel die beste Durchschnittszeit pro Kilometer laufen. Auch das habe ich knapp verfehlt – Sara ist zwar um sieben Kilometer länger gelaufen, war aber um 10 Sekunden pro Kilometer schneller als ich.
Drittens war mein Ziel im direkten Duell mit unserem Arbeitskollegen Benedikt, der für eine „feindliche“ Staffel genau auf meiner Distanz startete, schneller als er zu sein. Auch das habe ich nicht erreicht, Benedikt hat mir immerhin gut eine Minute abgenommen.
Insgesamt wär es auch noch sehr schön gewesen, wenn wir mit unserer Gesamtzeit unter vier Stunden geblieben wären. Aber das ist sich leider auch knapp nicht ausgegangen.
Und noch etwas ärgert mich: Bei der Staffelübergabe von Heide an mich vor der Wiener Hauptuni hab ich unnötig Zeit liegen lassen, weil ich „blindes Hendl“ sie einfach übersehen hab. Erst auf Zuruf von meiner Freundin auf der anderen Straßenseite hab ich Heide erblickt und mich für den Lauf abgeklatscht. Wichtige Sekunden sind so verloren gegangen.
Der Lauf selbst: Zu Beginn war ich relativ schnell unterwegs und habe in der Liechtensteinstraße auch ziemlich viele Läufer überholt. Plötzlich ist mein direkter Konkurrent Benedikt neben mir gelaufen. Mir kam vor, ich wär dann an ihm vorbeigezogen, dem war aber nicht so. Irgendwo hat er mich unbermerkt überholt, siehe Punkt drei oben.
Nach relativ flottem Start bin ich leider auf der langen Strecke am Donaukanal etwas eingegangen. Die Sonne war furchtbar heiß und ich konnte nicht mehr zulegen. Erst als ich die Zeit zwischen zwei Kilometer-Anzeigen stoppte, wurde mir etwas flau im Magen – ich brauchte über sechs Minuten. Das spornte an, schneller zu laufen.
Das gelang auch nach dem Einbiegen in den Prater, wo die Bäume wohltuenden Schatten spendeten. Doch bis ins Ziel war es noch weit und die Schleife vor dem Happel-Stadion war noch anstrengend. Obwohl: Mit dem Zielsprint bin ich ganz zufrieden. Und mein lautes „Huaba“-Geschrei hat meinen Folgeläufer Peter auch sofort erreicht, keine Pannen bei dieser Staffelübergabe.
Mit ein Grund für die für mich enttäuschende Zeit: Ich bin zweimal zu „Wasser-Tankstellen“ gelaufen, um zwei Schlucke zu trinken und mir den Rest des Bechers über den Kopf zu leeren. Das hat Zeit gekostet und wäre nicht unbedingt notwendig gewesen.
Fazit: Die mentale Einstellung hat nicht ganz geklappt. Beim nächsten Antreten hab ich vor, alle Ziele zu erreichen. Koste es was es wolle.
Die Pedale haben geglüht. Denn wir haben dem Mountainbike mal gezeigt, wieso es so heißt – dabei aber die Stadtgrenze von Wien gar nicht mal so weit hinter uns gelassen. Bis Gablitz haben wir es geschafft und dort das neue Haus von einem guten Freund mal begutachtet.
Aber zuvor mal durch die ganze Stadt, vorbei beim Argus Bike Festival - ein Kollege hat hier wirklich großartige Bilder geschossen – und dann raus Richtung Penzing. Vorbei beim Ottakringer Bad rauf zum Steinhof, weiter auf die Kreuzeichen-Wiese und noch ein Stückl bis zur Jubiläumswarte. Abfahrt über den Hüttelberg, dann beim Camping West wieder rauf Richung Kolpeterberg und von dort runter nach Mauerbach.
Dort hama dann mal gejausnet. Und dann kam das steilste Stück. Die Troppbergstrecke rauf, um über den Berg nach Gablitz zu kommen. Das hat richtig weh getan. Nur meine Liebste hat durchgehalten wie eine Gämse. Alle Achtung!
Oben auf dem Bergkamm dann die Hirschenberg-Strecke entlang und dann runter nach Gablitz. Geschafft. War einiges an Höhenmetern. Und ca. 56 Kilometer kreuz und quer durch den Wienerwald. Gutes Training.
Nur mehr zwei Wochen bis zum Vienna City Marathon. Und ich bin dabei. Zwar nicht die ganze Distanz, aber in der Staffel. Ich hab die 9,1-Kilometer-Distanz dabei ausgefasst und starte von der Uni weg richtung Prater Hauptallee.
Tja. Jetzt wird ein bissl trainiert. Nach dem Schönwettereinbruch und weil endlich auf die Sommerzeit umgestellt worden ist, gehts jetzt ein bissl besser mit der Zeiteinteilung für ein bissl Training. Aber mir wird trotzdem die Zunge weit raushängen nach den 9 Kilometern.
Wir vier Staffelteilnehmer schreiben übrigens in unserem eigenen Blog „Acht Beine“ über unsere Trainingsvorbereitungen.
Und wenn alles nix hilft, dann hilft mir wenigstens ein bissl das Fitnessprogramm vom Herrn Austrofred. Da ist man nämlich fit in fünf Minuten.
Flachau, der Heimatort von Hermann Maier. Ein relativ grauslicher Skiort. Dort schaut alles aus, wie wenns nur Kulisse wär und die Piefke-Saga längst Realität.
Wir warn dort in den Apres-Ski-Lokalitäten. Und wie es bei diesen Events so ist: Man muss schon halbwegs besoffen sein, um das Gegröle auszuhalten. Vom Hofstadl bis zum Musistadl.
Ganz grauslich: Der Hofstadl. Mit Ofenziegeln im Tittenstil. Und Sauf-Dröhn-Musik. Und alt sind wir uns drinnen vorgekommen. Und das nennt sich Apres-Ski-Tempel…
Ein bissl weniger grauslich: Der Musistadl. Eine Disco, die aussieht wie die alte Deko vom Musikantenstadl. Die Musik ist halbwegs ok, ein bissl zu volksdümmlich. Aber alles gut organisiert dort. Und die Tanzband, die dort aufgetreten ist, hat so richtig Stimmung gemacht und verdient meinen großen Respekt: Wer Falco nachspielt, muss sich schon viel zutrauen – und sie warn nicht mal peinlich dabei.
Übrigens steht in Flachau das schiachste Denkmal der Welt: Das von Hermann Maier.
Vor einigen Wochen ist noch der Damen-Weltcup-Zirkus hier gewesen. Und am vorigen Wochenende haben wir uns dort – in Zauchensee in Salzburg – die Ehre gegeben.
Das erste mal auf Carving-Ski. Interessantes Gefühl auf diesen Extremkantern. Da ist Skifahren ja überhaupt kein Sport mehr – gar nicht mehr anstrengend, weil die Ski ja fast alles selber machen.
Die Weltcup-Abfahrt hat aber auch ein Opfer gefordert – meine Schulter. Die ist ziemlich lädiert, weils mich in einer Kurve ziemlich aufgestellt hat. Sie schmerzt. Die linke Schulter.