Spocht

Fahrrad-Hochflieger

Erstes April-Wochenende in Wien – der klassische Termin für das Bike Festival am Rathausplatz. Mit großen und kleinen Rädern, dem Vienna Air King-Wettbewerb, mit der Grünen Radrettung, Ein-, Zwei- und Dreirädern, Rad-Künstlern, Rad-Hochfliegern und vielen Drahtesel-Bestaunern.
Am Sonntag gehörte dann der ganze Ring den Radlern bei der #RADpaRADe – ein Ring ganz ohne Autos, mal ganz ehrlich, daran könnte man sich gewöhnen: Drahtesel statt Blechschlangen, alles andere ist unmenschlich!

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Im freien Fall

Eine Minute im freien Fall, rausgeschubst aus einem Flugzeug, das  in 4000 Meter Höhe fliegt: Ganz ehrlich, so wirklich sicher waren wir uns nicht mehr, als wir in die Propellermaschine eingestiegen sind, die einfach schnurstracks immer höher geflogen ist, ob das eine gute Idee ist. Doch nach dem ersten Schreck nach dem Absprung mit dem Tandem-Instruktor fühlt man sich fast schwerelos, man merkt gar nicht, dass man mit 200 km/h Richtung Erde stürzt. Wie wenn man in der Luft stehen würde oder schwimmen würde – und ein starkes Gebläse von unten würde den Luftwiderstand erzeugen. Die Welt von oben wirkt fast unwirklich und bizarr, so unwirklich dass das vorherige mulmige Gefühl wie weggejagt ist. Freier Fall bis zum Öffnen des Fallschirms und dann ein leises, sanftes Hinuntergleiten. Ein Adrenalin-Schub beim Para-Club in Wiener Neustadt.

>>Hochauflösende Fotos auf flickr

 

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Jo, wir san mit’m Radl do

“I want to ride my Bycicle” von Queen ist laut einem Beitrag von FM4 der bekannteste und beste Radler-Song. Wird wohl stimmen. Auf den Plätzen zwei und drei übrigens Kraftwerk mit “Tour de France” und “Jo wir san mitn Radl do” von… von wem eigentlich? Ist das eine alte Volksweise ?- Auf Youtube findet man sehr interessante, allesamt sehr volksdümmliche Versionen. Eine davon haben wir ausgewählt.

Wem das zu abschreckend ist: Wien hat die Fahrradsaison endlich wieder eröffnet – und zwar mit dem Bike-Festival am Rathausplatz. Mit Rad-Akrobaten, Service-Ständen, Gratis-Rad-Check, (viel zu lauter) Musik, Freestyle-Bewerben, Stiegl-Bier und vielem mehr. Einige Eindrücke gibt es hier. Als Einstimmung auf “Jo, wir san mitn Radl do”.

Übrigens sollte sich Spar überlegen, ob es wirklich zielführend ist, Leute in ein Bananen- und Tannenbaum-Kostüm zu stecken. Wir hätten uns als Kinder geschreckt vor diesen unheimlichen Figuren, die am Rathausplatz unterwegs waren.

>>Hier gibts noch mehr Bilder

Die Zauberlehrlinge am Zau[:ber:]g

Fast ein bisschen ein schlechtes Gewissen hat sich breit gemacht als wir abends zum Zau[:ber:]g am Semmering gekommen sind. Denn hier endet die Nacht, der Berg wird erhellt fürs Nachtskifahren. Und neben der eisigen Weltcup-Piste gibts auch noch viel geschmeidigere zum runterwedeln. Und was man immer wieder anmerken muss: Muss sich jeder Skifahrer beim Après-Ski in einen volksdümmlichen Dodel verwandeln? Wir sagen nein!

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Der Turbo-Kapitalismus-Wuzzler

Fußball ist ein Mannschaftssport. Genauso wie Tischfußball vulgo Wuzzeln vulgo  Balankern. Zwei gegen Zwei ist normalerweise die Devise. Nicht so bei diesem Tisch. Hier ist man auf sich allein gestellt. Mann gegen Mann. Frau gegen Frau. Mann gegen Frau. Frau gegen Mann. Tier gegen Tier. Jeder auf sich allein gestellt. Wie im richtigen Leben. Wie im Kapitalismus. Der Turbo-Kapitalismus-Wuzzler.

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Ukrainische Tänze

Pubic Viewing in der Wiener Pratersauna. Sehr chilliges Ambiente, aber leider gerade das ödeste Match zwischen Frankreich und England erwischt. Doch nach dem Match ging es richtig zur Sache: Als Einstimmung auf das Spiel Ukraine gegen Schweden spielt die ukrainische Musikkapelle Polikarp auf. Und brachte richtig Stimmung in die müde Bude. Flugs wurden die Leute zur Wiese beim Pool entführt und in einen Volkstanz verwickelt. Alle im Ringelreihen und immer einer in der Mitte, der einen Teppich weitergeben musste und auf diesem wen küssen musste. Mehr von dieser Musik und weniger von diesem Fad-Fußball. Die Ukraine hat das Match übrigens gewonnen. Und nach dem Match werden dann einige Freudentänze aufgeführt worden sein. Es wird wohl grad heiß hergehen in Kiew.

>>Alle Bilder vom Public Viewing

Hupf in Gatsch

XCrossRun auf der Donauinsel. Laufen alleine dürfte einfach schon zu fad sein – darum haben sich insgesamt 1200 Läufer über Strohballen-Hindernisse, Reifen- und Sandfelder und durch Schlammgräben gequält. Natürlich hatten diese Herausforderungen viel coolere Namen von den Veranstaltern bekommen, wie man HIER nachlesen kann.

Einigen Läufern war nach der Fünf-Kilometer-Runde über Stock und Stein richtig anzusehen, dass sie bis an ihr Limit gegangen waren. Aber dafür wurden sie von den Hansplast Cheerleaders bejubelt. Wär interessant, wieviele Läufer dann von ihnen verarztet worden sind. Aber das ist eine andere Geschichte.

>>Die Profi-Bilder vom Event: DiePresse.com-Galerie