DIE GRAUE EMINENZ

Jo, wir san mit’m Radl do

Posted in Rad, Spocht, Wien 2.0 by eminenz on 8. April 2013

“I want to ride my Bycicle” von Queen ist laut einem Beitrag von FM4 der bekannteste und beste Radler-Song. Wird wohl stimmen. Auf den Plätzen zwei und drei übrigens Kraftwerk mit “Tour de France” und “Jo wir san mitn Radl do” von… von wem eigentlich? Ist das eine alte Volksweise ?- Auf Youtube findet man sehr interessante, allesamt sehr volksdümmliche Versionen. Eine davon haben wir ausgewählt.

Wem das zu abschreckend ist: Wien hat die Fahrradsaison endlich wieder eröffnet – und zwar mit dem Bike-Festival am Rathausplatz. Mit Rad-Akrobaten, Service-Ständen, Gratis-Rad-Check, (viel zu lauter) Musik, Freestyle-Bewerben, Stiegl-Bier und vielem mehr. Einige Eindrücke gibt es hier. Als Einstimmung auf “Jo, wir san mitn Radl do”.

Übrigens sollte sich Spar überlegen, ob es wirklich zielführend ist, Leute in ein Bananen- und Tannenbaum-Kostüm zu stecken. Wir hätten uns als Kinder geschreckt vor diesen unheimlichen Figuren, die am Rathausplatz unterwegs waren.

>>Hier gibts noch mehr Bilder

Die Zauberlehrlinge am Zau[:ber:]g

Posted in Leben, Spocht by eminenz on 25. Januar 2013

Fast ein bisschen ein schlechtes Gewissen hat sich breit gemacht als wir abends zum Zau[:ber:]g am Semmering gekommen sind. Denn hier endet die Nacht, der Berg wird erhellt fürs Nachtskifahren. Und neben der eisigen Weltcup-Piste gibts auch noch viel geschmeidigere zum runterwedeln. Und was man immer wieder anmerken muss: Muss sich jeder Skifahrer beim Après-Ski in einen volksdümmlichen Dodel verwandeln? Wir sagen nein!

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Der Turbo-Kapitalismus-Wuzzler

Posted in Spocht by eminenz on 24. Januar 2013

Fußball ist ein Mannschaftssport. Genauso wie Tischfußball vulgo Wuzzeln vulgo  Balankern. Zwei gegen Zwei ist normalerweise die Devise. Nicht so bei diesem Tisch. Hier ist man auf sich allein gestellt. Mann gegen Mann. Frau gegen Frau. Mann gegen Frau. Frau gegen Mann. Tier gegen Tier. Jeder auf sich allein gestellt. Wie im richtigen Leben. Wie im Kapitalismus. Der Turbo-Kapitalismus-Wuzzler.

wuzler

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Ukrainische Tänze

Posted in Spocht, Szene, Wien 2.0 by eminenz on 11. Juni 2012

Pubic Viewing in der Wiener Pratersauna. Sehr chilliges Ambiente, aber leider gerade das ödeste Match zwischen Frankreich und England erwischt. Doch nach dem Match ging es richtig zur Sache: Als Einstimmung auf das Spiel Ukraine gegen Schweden spielt die ukrainische Musikkapelle Polikarp auf. Und brachte richtig Stimmung in die müde Bude. Flugs wurden die Leute zur Wiese beim Pool entführt und in einen Volkstanz verwickelt. Alle im Ringelreihen und immer einer in der Mitte, der einen Teppich weitergeben musste und auf diesem wen küssen musste. Mehr von dieser Musik und weniger von diesem Fad-Fußball. Die Ukraine hat das Match übrigens gewonnen. Und nach dem Match werden dann einige Freudentänze aufgeführt worden sein. Es wird wohl grad heiß hergehen in Kiew.

>>Alle Bilder vom Public Viewing

Hupf in Gatsch

Posted in Spocht, Wien 2.0 by eminenz on 29. Mai 2012

XCrossRun auf der Donauinsel. Laufen alleine dürfte einfach schon zu fad sein – darum haben sich insgesamt 1200 Läufer über Strohballen-Hindernisse, Reifen- und Sandfelder und durch Schlammgräben gequält. Natürlich hatten diese Herausforderungen viel coolere Namen von den Veranstaltern bekommen, wie man HIER nachlesen kann.

Einigen Läufern war nach der Fünf-Kilometer-Runde über Stock und Stein richtig anzusehen, dass sie bis an ihr Limit gegangen waren. Aber dafür wurden sie von den Hansplast Cheerleaders bejubelt. Wär interessant, wieviele Läufer dann von ihnen verarztet worden sind. Aber das ist eine andere Geschichte.

>>Die Profi-Bilder vom Event: DiePresse.com-Galerie

Surfen in Podersdorf. Eine Annäherung

Posted in Reise, Spocht, Szene by eminenz on 4. Mai 2012

Kleiner Leuchtturm. Heuriger. Segelboot. Surfer. Menschen, viele Menschen. Chill-Out. Enten. Sonne. Neusiedler See. Bikinis und Badehosen. Proleten, viele Proleten. Sonnencreme. Bier, viel Bier in den Proleten. Das ist das Surf-Opening in Podersdorf.

Marathonitis in Wien Metropolis

Posted in Spocht by eminenz on 15. April 2012

Der Marathon 2012 ist gelaufen. Mein Ziel, in meiner Staffel-Distanz von 11,295 Kilometer unter einer Stunde zu bleiben, ja das ist sich knapp nicht ausgegangen. Großen Respekt muss ich den Damen und Herren von den anderen beiden befreundeten Staffeln zollen: Die Herren stürmten auf Platz 66 – und unsere Damen sogar auf Platz 24. Alle Achtung. Da heißt es noch viel trainieren für mich. Vorerst ist die Medaille mal dort angebracht, wo auch die anderen aufbewahrt sind: Auf meinem Vodka-Schrein. За ваше здоровье!

Achtung, Flachländer auf den Skipisten!

Posted in Reise, Spocht by eminenz on 28. Februar 2012

Skigebiet Hochpustertal bei Sillian in Osttirol. Wenn man bedenkt, dass man sich hier auf bis zu 2400 Metern Seehöhe bewegt – unser Hausberg, der Jauerling, aber nur auf knapp 960 Meter kommt – müsste man ja fast von ein bisschen Kurzatmigkeit von uns Flachländlern ausgehen. Doch der Atem blieb uns auch vom herrlichen Bergpanorama weg. Jetzt bin ich zwar nicht der beste Wedler auf den Pisten, aber sich ab und zu auf den Pisten herumtreiben tut ja nicht weh und die frische Luft soll sogar gesund sein, wie man sagt. Und: Ein abendlicher Ausflug ging über die Grenze – ich war das erste mal in Italien (kein Schmäh). Allerdings und das stellten die Einheimischen beim Apres Ski ziemlich eindeutig klar: An der Grenze stand zwar “Italien”, ich war aber in Südtirol. Das sind also die kleinen Feinheiten des Lebens.

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Schneewandern auf der Alten Donau

Posted in Spocht, Wien 2.0 by eminenz on 12. Februar 2012

Minus-Grade in Wien – und das seit langem. Was liegt näher, als an die Alte Donau zu fahren, um sich dort sportlich zu betätigen. Allein, unser Vorhaben, eiszulaufen konnte nicht erfüllt werden: Kein Schlittschuhverleih weit und breit und der Schneefall der letzten Tage machte aus der zugefrorenen Alten Donau alles andere als eine spiegelglatte Eisfläche. Langlaufski wären eigentlich die beste Ausrüstung. Aber auch die waren grad nicht zur Hand. Darum eine Wanderung, das hält warm. Dort wo im Sommer die kleinen Segelboote herumschippern tummeln sich jetzt die Menschen – kleine Flächen sind vom Schnee befreit zum Eislaufen und Eishockeyspielen. Wien, die Sportstadt. Wien, das kann schon was.

Und übrigens: Wenn man ein bisschen wahnsinnig ist, sollte man sich eine Flasche Vodka mitnehmen zum Eislaufen – ich hab diesen Finnen Norweger dann aber doch nicht nachgeahmt, so frostsicher bin ich dann leider doch nicht:

Kraft frei! Die starken Männer am Gewichtheberball

Posted in Party, Spocht by eminenz on 5. Februar 2012

Nicht mehr wegzudenken aus dem Wiener Ballkalender ist der legendäre Gewichtheberball – im Volksmund Stemmerball – im Schutzhaus Zukunft. Dieser Ball hat vieles zu bieten: Gestartet wird mit einem Gewichtheberbewerb, veranstaltet von der Wettkampfgemeinschaft Argos/Hermann. Starke Männer, die bis zu 160 Kilo in die Höhe stemmten. Fragen wir kurz bei Wikipedia nach, wie das Gewichtheben eigentlich funktioniert:

Das Gewichtheben ist eine schwerathletische Sportart, bei der eine Langhantel durch Reißen oder Stoßen zur Hochstrecke gebracht wird. Neben der Technik sind beim Gewichtheben insbesondere Schnelligkeit, Kraft, Koordination und Beweglichkeit für den Erfolg maßgeblich.

Kräftig haben die (meisten) Athleten im Schutzhaus gewirkt – die Koordination und Beweglichkeit wurde allerdings im Laufe des Ballabends ordentlich auf die Probe gestellt. Die Band spielte sich quer durch den Gemüsegarten – und man muss jetzt ein dreifaches “Kraft frei” für unseren Ballkoordinator anstimmen: Durch seine charmanten Anfeuerungen im Stil eines Heiratsmannes ist ordentlich Stimmung in die Bude gekommen. Da konnte sich keiner mehr an der Schnapsbar festhalten – hoch mit den Händen, Hände auf die Schultern, Polonaise (das sind diese schönen Tanzschlangen) durch den ganzen Saal getanzt.

Höhepunkt des Abends ist traditionell die um halb elf beginnende Mitternachtseinlage: Die Gewichtheber-Playbackshow, laut bejubelt, mit Polonaisen und Platz- bzw. Bühnensturm von uns begleitet. Die Stemmer haben verkleidet alles gegeben und mimten unter anderem Elvis, Falco und eine sonderbare Volksmusikband, von der mir der Name nicht und nicht einfallen will.

Einziger Wermutstropfen: Der Ballende ist viel zu früh angesetzt, wir hätten noch bis in die Morgenstunden weitertanzen können. Und einen Tadel noch an das Schutzhaus gerichtet: Wenn schon eine Schnapsbar, dann muss es unbedingt ein Gin Tonic  geben. Mit Gurke. Also für nächstes Jahr vormerken.

Wir sehn uns beim Gewichtheberball 2013. Oder beim Postlerball Ende Februar. Kraft frei!

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