“Obelix-Attentat” auf Che in Wien!
Ende April ist die Büste von Che Guevara im Wiener Donaupark geschändet worden. Ja, die gibt es wirklich in Wien, kein Schmäh. Wien ist halt tiefrot. Und so ist im vorigen Jahr zum 41. Todestag die erste Büste des Revolutionärs auf eropäischem Boden enthüllt worden.
Die Rechten dieses Landes – und leider gibt es von denen viel zu viel – haben das ganze mit Häme überschüttet. Deshalb wird auch ein politisch motivierte Tat vermutet: “Das ist ein politischer Vandalenakt gegen das Gedankengut Che Guevaras”, meinte Hans Mikosch von der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft”.
Das Denkmal wird jedenfalls repariert, auch wenn durch das Absageln der Nase 10.000 Euro Schaden entstanden sind.
>>Hier gibts den ganzen Artikel zum Nachlesen
Jetzt erst, einige Tage später meldet sich die ÖVPWien (ja, die gibts noch, aber nur im Mikrokosmos) dazu zu Wort. Und probiert es mit einer OTS-Aussendung im Stil von FPÖ und BZÖ. Als ob diese nicht schon genug peinlich wären. Aber vielleicht will der Herr Walter ja bald Farbe wechseln:
VP-Walter: “Verurteile Obelix-Attentat auf revolutionären Riechkolben”
ÖVP Wien fordert ersatzlose Entfernung der Guevara-Büste
Wien (OTS) – “Die ÖVP Wien verurteilt das feige, hinterhältige, perfide und absolut skrupellose Attentat auf eine völlig wehrlose Nase im Wiener Donaupark nach dem Muster des Obelix-Attentats auf die Sphinx als das, was es ist: nämlich Vandalismus und Sachbeschädigung. Oder vielleicht hat Che sein Standplatz auch nur gestunken. Ein klarer Fall für eine Sonder-Taskforce unter Einbeziehung von Kriminaltechnikern und Hals-NASEN-Ohren-Ärzten. In Zeiten einer wirtschaftlichen Krise könnte man sich von einem Pensionistenvertreter wie Karl Blecha allerdings anderes erwarten, als sich mit revolutionären Riechkolben zu beschäftigen. Wien hat wirklich andere Probleme als die Nase eines kubanischen Revolutionärs. Es ist Blecha unbenommen, in Che Guevara-Bettwäsche zu schlafen. Das ist seine Privatsache. Aber um teures Geld Büsten für Stalinisten aufstellen zu lassen und sich dann zu wundern, dass das nicht nur helle Begeisterung auslöst, ist einigermaßen weltfremd. Die ÖVP Wien hat immer betont, dass es sich bei der Aufstellung dieser Büste um eine Provokation und um einen Schlag ins Gesicht für alle Exilkubaner handelt. Wir fordern daher die ersatzlose Entfernung dieser Büste.” So die Reaktion des Landesgeschäftsführers der ÖVP Wien, Stadtrat Norbert Walter, auf die große Aufregung des SPÖ-Pensionistenchefs bezüglich der abgeschlagenen Nase des Che Guevara. Rückfragehinweis:
ÖVP Wien – Pressestelle
Hintern weggerissen: Lenin geschändet!
Die Welt steht nimmer lang: Jetzt werden schon Lenin-Statuen geschändet – und zwar per Bombenanschlag: geschehen in St. Petersburg.
Nach Polizeiangaben riss die Explosion in der Nacht zu Mittwoch ein etwa einen Meter tiefes Loch in das Denkmal vor dem Finnischen Bahnhof, wo Lenin im April 1917 bei seiner Rückkehr aus dem Exil eingetroffen war. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Die Polizei fahndet nach den unbekannten Tätern.
>>”Bild”-Bericht: Dieser Bombenanschlag ging voll in die Hose
>>Und HIER gibts mehr Bilder vom geschändeten Lenin
Und: Der russische Künstler Alexander Kosolapov montiert Lenin auf ein Coca-Cola-Plakat. Die Versöhnung zwischen Kapitalismus und Kommunismus? Wenn dabei ein System wie das russische unter Putin rauskommt, na dann gute Nacht.

Zu viel aufladen
Passiert ja öfters: Man lädt sich zuviel auf. Man überschätzt sich. Man kann Versprechungen nicht halten. Nicht so bei mir. Mein ich. Ich hab auch viel aufgeladen auf meinen Strohballen-Anhänger. Und nicht nur Strohballen. Viiiieeeel mehr. Und es ist zu schaffen. Ohne Ballenverlust. Und ohne Gesichtsverlust. Letzteres könnt aber eng werden.
Tag des Apfels
Wenn schon, denn schon. Wenn schon Apfel, dann das ganze Auto damit anfüllen. Bis über die Fenster. Wär interessant, ob der Fahrer bis zu den Knien in Äpfel gesessen ist. Und dann die Apfelbremse benutzt hat. Oder vielleicht ist sein Lenkrad auch aus lauter Äpfeln… Auf jeden Fall – nachdems in so alten Ladas ja keinen dings – äh – das Trum das bei einem Unfall wie ein Fallschirm aufspringt – gibt, landet man nach einem Auffahrunfall weich auf den Äpfeln. Dann kannmas aber nimmer verkaufen. Höchstens als Mus. Am Tag des Muses.
Betthupferl
Das Gamma-Delta-Hotel in Moskau. Größtes Hotel Europas. Mit irrsinnig weichen Betten – dort macht so ein Bedjump so richtig Spaß!
Das Hotel war übrigens relativ günstig für die teuerste Stadt der Sowjetunion, und wenn man sich mal dran gewöhnt hatte dass die Hotelbars eher mau warn und man bei jedem Reingehen durch den Metalldedektor musste, tja, dann gings. Die günstigeren Zimmer waren allerdings schon ein bissl verstaubt und haben ein bissl angschimpelt gerochen. Aber: Wer hat schon mal in einem ehemaligen Olympischen Dorf gewohnt? (Moskau 1980).
Die Stalin-Uni
Die Lomosonow-Universität auf den Moskauer Sperlingshügeln. Ein in Stein gehauenes Denkmal Stalins für die russische Intelligenzija. Beeindruckend.
Communist Party
Die Erlösung
Kreml und die Kathedrale Christus, der Erlöser:
Kreml ist die Macht in Stein gehauen und das seit Jahrhunderten. Die Erlöser-Kathedrale ist ja vom Stalin abgerissen worden. Er wollte dort den Palast der Sowjets hinstellen, als größten der Stalin-Bauten.
Moskau bei Nacht
Eh kloa: Nicht nur am Tag hama die Stadt verunsichert, einen großen Teil – weil die Tage ja sowieso kurz sind im Winter – hama von der Welthauptstadt in der Nacht mitkriegt:
Und da warn einige Lokale am Programm – zwei Konzerte, einmal russischer Ska, einmal hmmmmm russischer Chanson mit Akkordeon.








2 comments