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One Two Three Cheers and a Tiger LIVE

Der Tiger bat mit seinen drei Cheers zur CD-Präsentation im Wiener Bach. Und er hat gut gebrüllt. Ein neuer Rockstar. Mit Alles und Scharf. Mit allen Starallüren. Cool wie es nur der Gustl kann. Einfach von der Bühne verschwinden, weil er eine Tschik gebraucht hat.

Oder wie es auf 123caat formuliert ist: “lederjacken, in schwarz natürlich, hosen, in die man hineingeschossen werden muss, die richtigen frisuren.”

Sehr ins Ohr gehend: Die Nummer “Random” vom neuen Album von One Two Three Cheers and a Tiger: Less than the Half Price. Schön garagig. Dreckig. Beim Hören der CD merkt man, dass das ganze noch ungehobelt, ohne Schnörksel und ohne großes Schnickschnack und technischen Firlefanz im Probekeller aufgenommen ist.

Sehr gut: Das kommt auch live rüber. Auch wenn ein bissl die Praxis  fehlt, wir jagen die Tiger jetzt von Termin zu Termin, bis sie fast blind und im Schlaf spielen können. Wär aber auch nix, bleibts lieber garagig.

Selbst formulieren es die Tiger ja so: Musik irgendwo zwischen „melodischen Beatles und räudigen Rolling Stones.” Oder hört man doch ein bissl The Strokes raus? Wurscht. Wie eine Kopie klingt das Ganze auf jeden Fall nicht.

Und: „Three cheers and a tiger!“ ist im Übrigen ein britischer Trinkspruch, meint „dreimal hoch!“ und sollte eigentlich nur in einem Liedtext für Laune sorgen. Unverhofft kommt oft. Erst im Liedtext und schont heißt man so. Und jetzt ists zu spät um den Namen zu wechseln, läuft “Random” doch auf Powerplay am öffentlich-rechtlichen Indie-Sender FM4.

Und weil das selbstverwackelte Video auch ganz gut gelungen ist, will ich es euch nicht vorenthalten:

Keine Macht den Drogen

Der Drogenkonsum wandert von Reich zu Arm.  Sagt eine Studie der EU-Kommission.

Und das hat mich wieder an die lieben Maschek erinnert. Die schon den Kindern beibringen wollten, dass Drogen pfui sind. Mit dem Zirkus Habakuk und dem drogensüchtigen Kasperl. Aber schauts euch das selbst an:

Apres Ski in Flachau

Flachau, der Heimatort von Hermann Maier. Ein relativ grauslicher Skiort. Dort schaut alles aus, wie wenns nur Kulisse wär und die Piefke-Saga längst Realität.

Wir warn dort in den Apres-Ski-Lokalitäten. Und wie es bei diesen Events so ist: Man muss schon halbwegs besoffen sein, um das Gegröle auszuhalten. Vom Hofstadl bis zum Musistadl.

Ganz grauslich: Der Hofstadl. Mit Ofenziegeln im Tittenstil. Und Sauf-Dröhn-Musik. Und alt sind wir uns drinnen vorgekommen. Und das nennt sich Apres-Ski-Tempel…

Ein bissl weniger grauslich: Der Musistadl. Eine Disco, die aussieht wie die alte Deko vom Musikantenstadl. Die Musik ist halbwegs ok, ein bissl zu volksdümmlich. Aber alles gut organisiert dort. Und die Tanzband, die dort aufgetreten ist, hat so richtig Stimmung gemacht und verdient meinen großen Respekt:  Wer Falco nachspielt, muss sich schon viel zutrauen – und sie warn nicht mal peinlich dabei.

Übrigens steht in Flachau das schiachste Denkmal der Welt: Das von Hermann Maier.

Lack- und Leder Ball Tickets

Weils so viele Anfragen gibt für den Kultball am Land (hier gibts Bilder vom vorigen Jahr) und soviele Menschen noch Tickets bekommen wollen: Hier gibts eine Ticket-Börse für den Lack- und Leder-Ball in Leiben am 31. Jänner:

www.virgosystem.cc

Ich persönlich hab dort grad drei Karten erstanden.

Viel Glück!

Und wer ganz aufs Glück setzt:

Hier kann man drei mal zwei Karten gewinnen:

www.mostropolis.at

Und wer Karten ersteigern will, natürlich auf ebay.

Man sieht sich am Ball. Scharf in Lack und Leder!

Katschberger Hüttenabende

Wenn man in einer Hütte am Katschberg logiert gibt man sich am Abend gesellig. Beim Uno-Spielen, Karten-Spielen, Saufspielchen. Samma uns ehrlich: Der Alkohol ist in rauen Mengen geflossen. Und trotzdem sind wir am nächsten Tag dann ohne umzufallen auf die Piste gekommen.

A Schritt vire, zwa Schritt zruck

Muss wieder einmal den Herrn Kurt Ostbahn und den seligen Herrn Brödl zitieren. Weil sie so recht haben. Und ich das so gut nachvollziehen kann.

In da Frua san unsre Gsichta grau
De Luft zum Schneidn wia unt beim Wirtn
Weu de Nocht ham ma wieda wissn wolln
Ob de oidn Narben a no schee bliatn
Mia ham uns a gleich a paar neiche gmocht
Jojo, des könn ma
Imma dessöbe, es is varruckt

A Schritt vire, zwa Schrit tzruck

Unt auf da Stroßn is Summa heit
Und es hatzt de Sunn
Oba i scheppa
Schwör ma, daß i nimma wiedakumm
Waaß genau, i kumm a paar Stund später
Dann wart i drauf, daß d Zeit vageht
Mit de Viertln fias vagessn
Imma dessöbe, es is varruckt

A Schritt vire, zwa Schritt zruck

Imma dessöbe Tog fia Tog
Wer en andern bessa obetrogt
A neiches Cut, a bißl Bluat
A kalter Kriag, Wuat fia Wuat
Wann i ma zuahea wos i red
Denk i ma: Den kenn i ned
Irgendwo am Weg noch oben
Hob i d’falsche Richtung druckt
Jetzt gehts nua no

A Schritt vire, zwa Schritt zruck

So uma Zwa an da Bar
Gfreit mi jeds fremde Lochn
Sie schaut ned sehr verheirat aus
Do loßat se wos mochn
Dann lieg i in an fremdn Bett
Nebn mia da Rest von den fremden Lochn
Und i waaß, i hob do nix valuan und i muaß fuat:

A Schritt vire, zwa Schritt zruck