DIE GRAUE EMINENZ

Kärnten is a Wahnsinn!

Posted in Politik by eminenz on 4. Januar 2010

Das BZÖ sammelt Unterschriften für eine Ur-Abstimmung, das FPK sammelt sich für einen Parteitag und beide Splitterparteien sprechen sich selig und frei davon, dass sie irgendwas mit dem Hypo-Desaster zu tun haben. Die SPÖ spielt brav mit und bricht eine Obmanndebatte vom Zaun. Alle gegen alle gegen die Hypo, das Parteien-Spektrum in Kärnten geht in scheinbarer Anarchie unter. Das sieht man immer am besten bei den OTS-Meldungen. Liest sich wie das Programm zu einem Komödienstadl. Das erschütternde: Die meinen das auch noch ernst.

(Die Hervorhebungen wurden von mir produziert)

Scheuch: SPÖ zerlegt sich selbst in alle Einzelteile

Klagenfurt (OTS) – Hohn und Spott erntet die SPÖ Kärnten für die parteiinternen Streitereien rund um die Nachfolge ihres Vorsitzenden Reinhard Rohr. Der Landesparteiobmann der Freiheitlichen in Kärnten DI Uwe Scheuch kommentiert die publik gewordenen Differenzen zwischen der roten Spitzenfunktionären so: “Wir haben die SPÖ immer aufgefordert, die Ärmel hochzukrempeln und endlich mit der Arbeit zu beginnen. Wenn ich gewusst hätte, dass Rohr, Kaiser und Co diese Aufforderung so wörtlich nehmen und sich daraufhin gleich selbst in alle Einzelteile zerlegen, hätte ich noch vehementer auf den Beginn dieser Arbeit gedrängt.” Es sei erschreckend, dass eine ehemals stolze Partei nur mehr aus eigensinnigen Individualisten bestünde und die inhaltliche Arbeit komplett eingestellt habe, so Scheuch. “Mich wundert es nicht, dass es in der SPÖ an allen Ecken und Enden rumort. Wer das Schlechtmachen von Kärnten zum einzigen Parteiprogramm erhoben und den konturenlosen Faymannkurs zur alleinigen Ideologie erklärt hat, darf sich nicht wundern, wenn viele einfache Parteimitglieder nicht mehr zufrieden sind”, stellte Scheuch weiter fest. Das unglaubliche Schlimme an der Situation der Kärntner SPÖ sei wahrscheinlich für gestandene langjährige Mitglieder, dass selbst nach Rohr nichts Besseres nachkommen würde. “Personen wie Kaiser, Manzenreiter, Mock und Köfer haben sich schon dadurch disqualifiziert, dass sie ständig ihre Illoyalität unter Beweis stellen und nichts anderes zu tun haben als am Sessel ihres Vorsitzenden zu sägen. Dagegen ist die Arbeitsverweigerung Rohrs ja noch ein Kavaliersdelikt. Ich fordere die SPÖ auf, ihre mediale Nabelschau einzustellen. So sehenswert ist dieser öffentliche sozialistische Seelenstriptease auch wieder nicht“, meinte Scheuch abschließend (Schluss/le)

Rückfragehinweis:Die Freiheitlichen in Kärnten

KO Seiser weist Scheuch-Kritik als “lächerlich” zurück

Klagenfurt (OTS) – Mit den Worten “da regt sich der Richtige auf” replizierte heute SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser auf eine Presseaussendung von Uwe Scheuch, in der dieser die Situation der SPÖ Kärnten moniert hatte. Die Kritik sei angesichts der “einem Sauhaufen nicht unähnlichen Zustände” im blau-orange-blauen Lager völlig unglaubwürdig, ja geradezu lächerlich. Scheuch versuche offensichtlich von seinem Scheitern als “Putschist” abzulenken – nicht zuletzt werde er weiten Teilen Kärntens nur mehr das “Oberkärntner Putschkrapferl” genannt – passend zur Faschingszeit. Der FPK-Obmann sei ja nicht einmal Manns genug, Claudia Haider mit offenem Visier gegenenüberzutreten. Stattdessen schicke er seinen “Parteifeind” Frauen-sollen-nur-beim-Brennesselsuppenverkosten-den-Mund-aufmachen-Dörfler gegen die Haider-Witwe ins politische Feld. (Schluss) Rückfragehinweis: SPÖ KÄRNTEN

Aber was die Freiheitlichen in Kärnten vulgo FPK nach dem Putsch wirklich darstellen, zeigt sich sehr gut am Bild auf ihrer Homepage – das sagt wirklich mehr als tausend Worte:

FPÖ-BZÖ-Bahööö

Posted in Politik by eminenz on 17. Dezember 2009

Die Kärntner Orangen werden jetzt also blau. Aus BZÖ Kärnten wird die FPK. Das Kärntner “Dream Team” kann so perfekt ablenken vom Hypo-Desaster – Stichwort aus der “Tageszeitung” “Heute”: “Die Kärntner Bank-Deppen.” Dass Herr Uwe Scheuch der Ober-Orange-Blaue nach dem Desaster jetzt auch noch herumstänkert, dürfte einfach in der Kärntner Seele liegen. Dass man sich nun in den “Heimathafen” FPÖ begeben hat, wird doch ein bisschen daran liegen, dass sie nach dem Fall Hypo draufgekommen sind, dass sie schlicht und einfach zu blöd sind zum regieren. Ob der IQ durch den Zusammenschluss mit der Bundes-FPÖ unter Heinz-Christian Strache jetzt angestiegen ist, bleibt allerdings zu bezweifeln.

Gegründet ist das BZÖ am 4. April 2005 worden. Von Jörg Haider. Damals spaltete er das dritte Lager – und jetzt sind aus dem dritten Lager insgesamt drei Parteien geworden. Ganz klar, dass Uwe Scheuch die Fusion als “im Geist Jörg Haiders” verkauft. Leichenfledderei auf Kärntnerisch hat ja seit dem Unfalltod des Über-Landeshauptmanns eine gewisse Tradition bekommen.

Auf Facebook haben sich natürlich auch schon Gruppierungen in alle blau-orange-br… Richtungen gegründet  – so wie die Gruppe “Neuwahlen in Kärnten – Schluß mit dem BZÖ-Chaos” oder “das BZÖ richtet Kärntens Finanzen zu Grunde – BZÖ nein Danke!”. Auch eine Gruppe “FPK” gibt es schon – mit dem Playboy-Häschen. Und nicht alle dürfen rein. Das dürfte dann ja die richtige Plattform für die Kärntner Freiheitlichen sein.

Holy Haider

Posted in Medien, Satire by eminenz on 9. Juli 2009

Fake-Seite oder ernst gemeint? Im Netz ist eine Gebetsliga für Jörg Haider aufgetaucht, die für eine Seligsprechung des Ex-Kärntner-Landeshauptmanns eintritt.

Hier gehts zur Seite, um sich mal selbst ein Bild zu machen.

Und hier eines der Gebete auf der Seite:

Allmächtiger ewiger Gott, Vater aller Menschen!
Wir, deine Kinder und gehorsamen Diener bitten dich, wende dein Antlitz Jörg Haider zu und schenke uns durch ihn die Kraft, für unser Anliegen einzustehen. Auch wenn die Zeiten schwierig sind, und Hass und Missgunst und begegnet, lass uns nicht schwach werden sondern geeint stehen.

Wir bitten dich aber auch für die Hasserfüllten und die Verleumder, erleuchte ihre Herzen und zeige ihnen den Weg zu dir. Allmächtiger Gott, so wie Jörg Haider wollen auch wir für alle Menschen da sein. Gib uns die Kraft, seinem Vorbild so nahe wie möglich zu kommen.

Darum bitten wir dich durch deinen Sohn Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn, der mit dir und dem heiligen Geist lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen.

“Wir bitten und beten für die Selig- und (…) Heiligsprechung des verstorbenen Kärntner Landeshauptmannes Doktor Jörg Haider.” Offenbar ist das ganze inspiriert von der “Kaiser Karl Gebetsliga” , die 2004 ihr Ziel der Seligsprechung des letzten Habsburger-Kaisers erreichte. Was fehlt ist allerdings noch ein bestätigtes Wunder – aber da wird den Kärntnern schon noch was einfallen. Gerhard Haderer hat es in seinem Buch “Jörgi der Drachentöter” ja schon vorgeführt, wie schnell man Wunder wirken kann…

Irgendwie schaut das doch eher nach einer Aktionsseite eines Künstlerkollektivs aus. Auf der anderen Seite ist den Kärntnern alles zuzutrauen. Und angebetet wird der selige Landeshauptmann ja in Kärnten seit seinem Unfalltod.

Wenigstens ist die Info-Illu “News”, das ist die ohne Wahrheitsgehalt, jetzt auf das Thema aufgesprungen und titelt mit “Der Haider-Wahn”. Schön. Gruselig.

7016

Petzner und die Fliege Puck

Posted in Medien, Politik by eminenz on 13. März 2009

Das BZÖ ist ja bekannt für seine lächerlichen Presseaussendungen. Und wenn sich jetzt unsere Heulsuse Petzner wieder mal über etwas lustig machen will, stolpert er dieses mal mit seinem Humor wieder mal ein bisschen über sich selbst, siehe unten. Ich stell ihn mir ihn grad vor so wie die Fliege Puck aus Biene Maja. Aber so niedlich ist er dann auch wieder nicht.

puck

Dann eher doch eine Schmeissfliege.

In Kärnten versteht man den Schmäh vielleicht. Im übrigen Österreich lacht man über ihn. Genauso wie vor wenigen Tagen über seinen Vergleich mit Falco.

Danke, Herr Petzner, weiter so! Man hat ja sonst nichts zu lachen!

Mensdorff: Krisensitzung im ÖVP-Innenministerium

Utl.: BZÖ-Petzner amüsiert – “Weitere Krisensitzungen werden folgen,
weil immer mehr ans Tageslicht kommen wird. Dafür werde ich
sorgen!”

Wien (OTS) – Amüsiert über eine Krisensitzung des
ÖVP-Innenministeriums, die in den heutigen Morgenstunden
stattgefunden hat und den Umgang des Innenministeriums mit der Causa
Mensdorff-Pouilly und die Verwicklung von führenden Beamten und
Mitarbeitern des BMI in die Causa zum Inhalt hatte, zeigt sich
BZÖ-Abgeordneter Stefan Petzner.

“Weitere Krisensitzungen werden folgen, weil immer mehr ans
Tageslicht kommen wird. Dafür werde ich sorgen”, sagt Petzner, der
gleich einer Fliege an der Wand des Büros von Fekter, immer über
alles informiert ist, was gerade im BMI gerade vonstatten geht.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
BZÖ (Bündnis Zukunft Österreich)

Stefan Petzner: “Mir geht es jetzt wie Falco…!”

Posted in Medien, Politik by eminenz on 4. März 2009

Brillianter Wahlkampftaktiker, die bekannteste Witwe Österreichs und die absolute Top-Heulsuse nach Haiders Tod. Das hat das Wort “petznern” geschaffen. Für einen Tag, an dem man die ganze Zeit heult. Und er hat uns das Unwort des Jahres 08 beschert: Mit seiner Bezeichnung, dass Haider sein “Lebensmensch” war. Da gibts übrigens eine Facebook-Applikation dazu.

Naja egal. Jetzt ist es soweit. Er ist vollkommen durchgeknallt. Kommt einen zumindest so vor, wenn man sein “News”-Interview liest.

Und der Hansi Hölzl wird sich im Grab umdrehen…

BZÖ- Stefan Petzner: “Mir geht es jetzt wie Falco..!”

Nach dem Kärntner Wahlsieg der nächste Petzer-Vergleich, der hinkt.
Wien (OTS) – Stefan Petzner, BZÖ-Wahlkampfmanager ist immer für einen seltsamen Vergleich gut. Nach Udo Jürgens und Jörg Haider hat sich der “Lebensmensch” jetzt auf Falcos Spuren geheftet. Im aktuellen NEWS sagt er im Interview: “Es wird immer schwieriger für mich. Falco war nach seinem ersten Nummer-eins-Hit verzweifelt, wie er den Erfolg toppen könnte. So geht es mir jetzt auch. Ich kann mich nicht ständig selbst übertreffen…”

falco1 pezi

Das Nazi-Afferl

Posted in Medien, Politik, Tech by eminenz on 1. März 2009

Die Wahl in Kärnten ist geschlagen. Und die Leute haben ein “Jörg-Haider-Gedächtnis”-Kreuzerl auf dem Stimmzettel hinterlassen. Damit ist sichergstellt, dass Herr Landeshauptmann Dörfler auch noch zukünftig seine Witzchen reissen kann. Und dass man solch kompetente Leute wie Petzner und Scheuch noch länger ertragen muss. Danke, Kärntner!

Am Tag der Wahl hat Web 2.0 den Orangen noch ein Schnippchen geschlagen: Ein Affe mit Hakenkreuz-Binde am linken Arm zum Hitler-Gruss ausgestreckt prangerte am Sonntag Vormittag auf der Startseite der BZÖ-Homepage.

afferl

Liab! Wem dieser Hack wohl eingefallen ist. So schön passend. Und so typisch, wie das BZÖ reagiert hat:

“Wir verurteilen diese undemokratische Vorgangsweise linker Webterroristen auf das Schärfste.”

Liebe “linke Webterroristen”. Gratulation für diese Aktion!

Gefunden auf DiePresse.com und Kleine.at

Dumm, dümmer, Dörfler

Posted in Medien, Politik by eminenz on 27. Februar 2009

Der große Herr Landeshauptmann Dörfler ist ja schon des öfteren mit seinen Schmäh-Tiraden aufgefallen. Nur dass keiner drüber lacht, wenn er seine beliebten “Negerwitze” zum besten gibt. Auf der anderen Seite wird dem Nachfolger von Jörg Haider auch nachgesagt, dass er es mit dem Grapschen ein bisschen übertreibt.

In der bierschwangeren Athomsphäre des Kärntner Fasching sind nun Bilder entstanden, die beide “Qualitäten” von Dörfler betonen. Sehr entlarvend, Herr Landeshauptmann. Und wirklich äußerst lustig, wenn man als “Negermami” verkleideten Kärntner Dorfdeppen die falschen Brustnippeln nuckelt. Note Fünf. Setzen. Oder wenigstens zurücktreten. Oder lieber Kärntner Wähler: Bitte diesen Herrn NICHT wählen!

doerfler

Hier gibts mehr Schabernack von Dörfler

AAAAAAhhhhh! Landesvater Haider bitt für uns!

Posted in Medien, Politik by eminenz on 12. November 2008

Unglaublich: Die folgenden Zeilen sind wirklich in einer Zeitung erschienen. Wenn auch nur in “Österreich” (11. November), das man fast nicht Zeitung schimpfen kann. Unglaublich. Aus welcher Journalistenfeder ist das denn bitte entstanden? Bitte sofort melden bei der AMS-Umschulungsstelle!

e-mail an: Landesvater Haider

Betr.: Letzte Grüße

Lieber Jörg: Endlich ruhen Sie in Frieden…

Lieber Landesvater: Nun kehren Sie heim. Friede Ihrer Asche. Friede auch allen jenen, die ihre Wut als Trauer tarnen und auch jenen, die Tod und Schmerz ohne Anstand belächeln. Dass Sie, sg. Dr. Jörg Haider, nun Ihr Grab haben, ist Symbol und Chance, Ihnen irgendwann gerecht zu werden. Ohne Grab sind Sie ein Untoter. Mit Grab sind Sie ein Mensch. Wir glauben: Nun widmen Sie sich dem wahren Sinn des DA- und wohl auch des DORTseins – Nächstenliebe und MITEINANDER. Warum wir das glauben? Weil Sie sich nun in Gesellschaft und in Obhot von Helmut Zilk befinden.

Amen.

Zum Kotzen.

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Der ORF diskutiert sich selbst: Haider-Feststpiele gehen weiter…

Posted in Medien, Politik by eminenz on 10. November 2008

Danke an die Co-Autorin Heide

>>Originaltext

Der ORF ist ja doch noch für Skandale gut: Dirk Stermann und Christoph Grissemann hatten sich in “Willkommen Österreich” am 23. Oktober über den Umgang mit Haiders Tod lustig gemacht. Ein Sturm der Entrüstung folgte, angeführt von BZÖ- und FPÖ-Politikern. Ein geplanter Auftritt in Klagenfurt wurde abgesagt, die beiden Kabarettisten bedroht. Der ORF reagierte erstaunlich reif und berief eine Diskussionsrunde ein.

Der designierte Kärntner BZÖ-Obmann Uwe Scheuch suchte dabei – betont im Kärntner Dialekt – nach Unterstützung für seinen Ruf nach Pietätsgrenzen. Vergeblich. Sein Hauptgegner, der Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny, gab sich großspurig: Wenn er all das, was ihm nicht gefalle, in Wien nicht zulassen würde, gäbe es in der Hauptstadt wenig Kultur, meinte er. Das sorgte zumindest kurzfristig für Erheiterung.

„Wenn Künstler einmal ihren Auftritt absagen, weil sie sich nicht mehr sicher genug fühlen, müssen alle Alarmglocken läuten”, erklärte Mailath-Pokorny weiter – und rannte damit genauso wie mit allen Diskussionsbeiträgen gegen die Argumentationsmauer von Uwe Scheuch: Dieser instrumentalisierte „alle Kärntner und Kärntnerinnen” als Gesinnungsgemeinschaft, die sich durch die Satire verletzt gefühlt habe. Und er setzte wie auch oft in der politischen Diskussion das BZÖ gleich mit allen Kärntnern.

(more…)

Satire über Haider: No, dürfen die das?

Posted in Graue Kunst, Medien, Politik by eminenz on 9. November 2008

Nach einigen Wochen Schrecksekunde traten Stermann und Grissemann in “Willkommen Österreich” auf die Bühne und zerrissen die Heiligenverehrung in den Medien über Jörg Haider in der Luft.

Die Reaktionen kamen erst relativ spät. Aber dafür mit voller Wucht. Seit Stermann und Bühnenpartner Christoph Grissemann in ihrer ORF-Sendung „Willkommen Österreich“ am 23.Oktober den Haider-Hype thematisierten, sehen sich die beiden mit einer Kritikwelle konfrontiert, die sich langsam zur Hetzkampagne auswächst.

Ich persönlich habe mich bei der Sendung vor Lachen auf dem Boden gewälzt und war froh, dass man sich endlich satirisch dem Tod Haiders widmete. Aus mit Pathos. Her mit der Wirklichkeit. Und für die Freiheit der Kunst!

Mich hats ja nur gewundert, dass die Reaktionen so lang auf sich haben warten lassen. Aber um es einmal zu sagen: Mit diesem Auftritt sind Grissemann und Stermann für mich wiederauferstanden. Wie Lazarus!

Hier mal die  Sendung:

>>Und hier gibts die ganze Sendung

Und damit ich mich noch mehr in die Kärntner Nesseln setze, die besten Zitate:

Stermann (über die Studioband “Russkaja”): “Sie haben auch 1,8 Promille, aber wir wissen wenigstens, was sie in den nächsten 50 Minuten tun.”

Stermann: “Was ist los in diesem Land? Es ist der dritte Superstar, der dritte Held – nach Jochen Rindt und Falco – der im Auto verunfallt. Wo ist der ÖAMTC, wenn man ihn braucht?”

Grissemann (über Jörg Haiders Begräbnis): “Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass ein bisschen mehr Pathos dabeigewesen wäre. In guten Momenten war das schon so etwas wie Heiligenverehrung. Ich hab noch im Ohr, was die älteren Mitbürger in Kärnten gesagt haben: ‘Der Jörg ist immer noch wieder zurückgekommen’.”

Grissemann (über angebliche Sichtungen Haiders nach dessen Tod): “Angeblich ist Haider drei slowenischen Hirtenkindern erschienen.”
Stermann: “Und?”
Grissemann: “Abgeschoben.”

Grissemann: “Jörg Haider hat angeblich auch zu einer Kärntner Jungfrau gesprochen – aus einer brennenden Ortstafel heraus.”

Stermann: “Gibt es auch schon Wunder?”
Grissemann: “Ja. Der Kärntner Wirt, bei dem Haider seine letzten Stunden verbracht hat, hat angegeben, dass Haider nur Wasser bestellt hat. Aber einige Gäste haben eine Wodka-Flasche gesehen.”
Stermann: “Das heißt ja, Haider konnte Wasser in Wodka verwandeln!”

Grissemann: “Der Klagenfurter Bürgermeister Scheucher hat beim Begräbnis gesagt: ‘Seht, welch ein Mensch!’ – also Ecce homo. (…) Der letzte, der das gesagt hat, war Pontius Pilatus über Jörg Christus, äh, Jesus Christus.”

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