DIE GRAUE EMINENZ

Das wahrscheinlich hässlichste Denkmal der Welt

Posted in Kärnten, Reise by eminenz on 18. Juli 2013

Ein Golf GTI aus Stein. Ein Denkmal für die Mobilität? Ein Geschenk der Ölkonzerne? Ein Mahnmal gegen die Umweltverschmutzung? Eine augenöffnende Installtation zur Protektion vor Staus? Oder einfach Parkplatzvernichtung? Alles falsch. Es handelt sich um das Denkmal in Reifnitz am Wörthersee für den Golf GTI. Eine Verneigung vor den Golf GTI-Fans, die Jahr für Jahr in den verschlafenen Ort einfallen und die Gemeinde damit reich gemacht haben. Und so dachte sich die Gemeinde: “Gib Stein” statt “Gib Gummi” – und stellte das wahrscheinlich hässlichste Denkmal der Welt auf. So hässlich dass man es mal gesehen haben muss.

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Aufzug zum See

Posted in Kärnten, Reise by eminenz on 14. Juli 2013

Seezugang am Wörthersee ist nicht für alle da. Privatgrund reiht sich an Privatgrund, der See ist gut versteckt hinter Zäunen. Auch für uns gabs einen Privatstrand – erreichbar per Brücke mit anschließendem Aufzug zum Strand und Bootssteg. High Society? Nein, wir sind ja runter gefahren.

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Ein Schloß am Wörthersee

Posted in Kärnten, Reise by eminenz on 10. Juli 2013

Roy Black und das “Schloß am Wörthersee”. Wer erinnert sich nicht an die erfolgreiche RTL-Serie In Velden steht vor dem Schloß, das jetzt als Luxushotel genutzt wird eine Büste des Künstlers, bei dem man ihn auch mit ungemeiner Fantasie nicht erkennen kann. Und was hat sich verändert in Velden? Der Wörthersee hat noch immer seine tief türkise Farbe und auch das Casino läuft noch so wie damals, ab und zu fahren Schösel mit Oldtimer durch die Stadt. Doch der Großteil der Touristen sind Pensionisten, typische Bustouristen, die sich vor der Schiffanlegestelle drängen und Fotos von der Roy Black-Büste machen. “News” hat vor einigen Wochen sogar getitelt mit “Ein Schluss am Wörthersee”. Das ist vielleicht einigermaßen drastisch formuliert. Ein gewisses Flair kann man dem kleinen Städtchen nicht absprechen. Wenn auch der See ganz sicher hinter Zäunen und Stacheldraht versteckt wurde. Wohl eine Nachwirkung der glorreichen jüngsten Kärntner Freunderlwirtschafts-Vergangenheit.

Der Turmbau auf dem Pyramidenkogel

Posted in Architektur, Kärnten, Reise by eminenz on 9. Juli 2013

Pyramidenkogel am Südufer des Wörthersees: Jahrelang stand hier eine Aussichtswarte, die an architektonischer Hässlichkeit kaum zu überbieten war, mit zwei unterschiedlich großen Plattformen die wie Fremdkörper auf dem Berg thronten. Dann wurde der Turm gesprengt und ein neuer errichtet. Am 20 Juni wurde die neue Attraktion eröffnet und ist nun der größte Holzturm der Welt. Angelehnt an die Grazilität einer Balletttänzerin dreht sich das Gebäude in die Höhe. Von zwei Aussichtsplattformen kann man einen atemberaubenden Blick über halb Kärnten erhaschen – und um schnell wieder hinunterzukommen ist eine Rutsche in den Turm integriert. Manche Schüler meinten nach dem Proberutsch zwar “Das ist ur fad”, wir schließen uns dieser Meinung allerdings nicht an.  Und empfehlen stattdessen die Forelle im angeschlossenen Restaurant.

Gipfel-runter-Stürmer

Posted in Reise by eminenz on 16. August 2012

Die Gerlitzen. 1911 Höhenmeter und ein herrlicher Panoramablick über Ossiacher See, Wörther See, Drauschleife, Faaker See und das Kärntner Bergpanorama. Mit dem Paragleiter haben wir dann doch keinen Sprung gewagt – sondern wir sind gut 1400 Meter vom Gipfelhaus bis hinunter nach Bodensdorf am Ossiacher See gewandert. Zwischenstopps zur Stärkung warrn die Sepplhütte – und ein Streichelzoo beim Mathiasl kurz vor dem Ziel. Jedenfalls: Ausschließlich vom Berg runter wandern kann auch relativ anstrengend sein, mein Knie hat noch einige Tage ein schmerzhaftes Lied davon gesungen.

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Brandheißes Pflaster Ossiach

Posted in Reise by eminenz on 14. August 2012

Ossiach, ein wunderschöner Ort am gleichnamigen Kärntner See. Das Stift hat eine jahrhundertelange Geschichte und dient jetzt nicht nur als Austragungsstätte des Carinthischen Sommers. Nur einige Schritte vom Stift entfernt: Eines der ältesten Häuser des Ortes, die Stiftsschmiede – etwa 1000 Jahre alt, dort soll sich das Planungsbüro für den Stiftsbau befunden haben. Wie es scheint, hab ich eines der letzten Bilder des intakten Hauses gemacht, einige Stunden nachdem wir mit dem Schiff weiterfuhren am See stand das Haus in Flammen (nicht mal im Urlaub hat man Ruhe vor nachrichtlichen Ereignissen). Jedenfalls staunten wir ziemlich, als wir am Abend wieder mit dem Schiff zurückreisten zum Ort gegenüber von Ossiach: Großer Feuerwehreinsatz und die stolze Stiftsschmiede war nur mehr eine Ruine. (Nur das Bild vom Brand selbst hab ich mir vom ORF ausgeborgt…) Übrigens: Der Besitzer will das Haus wieder aufbauen. 

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Vorspiel Rodelunfallverletzung

Posted in Party, Reise, Spocht by eminenz on 8. Februar 2010

Krankenschwester Laune Kuscheln Porno Skihütte Formaldehyd Jägermeister. Das waren die Nummern Eins bis Neun. Nummer 10: Orgasmus. Diese Wörter stammen vom beliebten Skihütten-Trinkspiel, bei dem man reihum bis 20 zählt und dann bei jedem Fehler eine Zahl durch ein Wort ersetzt wird. Als “Strafe” muss man dann auch trinken. Gespielt worden ist das auf der Gamskogelhütte beim Rodelabend. Und dieser Rodelabend war einer der Programmpunkte bei unserem Aufenthalt am Katschberg in Kärnten an der Grenze zu Salzburg.

Hüttengaudi mit Spielen wie Fatschen, Poschen (andere sagen Mäxchen dazu und der Streit um die Regeln gehört dabei immer dazu), Monopoly und Uno waren dabei unsere Abendbeschäftigungen. Einmal auch Tagesbeschäftigung, weil es das Wetter vorgezogen hat zu stürmen anstatt mitzuspielen. Aber natürlich haben wir es auch auf die Skipisten geschafft. Kaiserwetter war dabei auch nicht unbedingt. Die Pistenverhältnisse hätten auch besser sein können. Aber leider fahren seit einem Skifahrer-Unfall die Pistenraupen nur mehr nachts.

Der Abschluss eines jeden Skiabends gehört den Freunden der schlechten Musik: Bei jedem Aufenthalt am Katschberg muss man einmal in die Apres-Skihütte Lärchenstadl. „Und i fliag, fliag, fliag wia a Flieger und bin so stark, stark, stark wia a Tiger…“

Die Kärntner Erfolgsformel

Posted in Politik by eminenz on 14. Januar 2010

Zeit, endlich mal mit dem Image der Kärntner Politik aufzuräumen. Ist ja ganz einfach, die Kärntner Erfolgsformel. Sind ja eh immer nur dieselben Unkenrufer, die Kärnten schlecht machen wollen. So wie Günter Wallraff, Enthüllungsjournalist der durch seine investigativen Arbeiten wie “Ganz unten” – verkleidet als türkischer Gastarbeiter – bekannt wurde, meint im “Falter” über Känrten:G. “Kärnten war schon immer ein Sonderfall. Dieses Land scheint bis heute nicht Teil der globalisierten Welt zu sein.” Und: “Man müsste Besuchergruppen in dieses Reservat schicken. Die müsste man richtig vorführen.”

Bringen wir mal Licht in das Wirrwarr – einfach durch das Anführen der wichtigsten politischen Eckpunkte des Landes, dessen Werbung verheißt, man mache Urlaub bei Freunden:

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Zahlreiche Facebook-Gruppierungen haben sich übrigens auch schon zum Ziel gesetzt, Licht ins Dunkel der Kärntner Politik zu bringen. Derzeit führend in der Beliebtheisskala: Neuwahlen in Kärnten – Schluß mit dem BZÖ-Chaos. Hierzu gibts auch die Seite neuwahljetzt.at. Und die Facebook-Gruppe mit der nicht so feinen Klinge: “Nur deppate und Waache wählen Scheuch und Strache!” LeiLei!

Kärnten is a Wahnsinn!

Posted in Politik by eminenz on 4. Januar 2010

Das BZÖ sammelt Unterschriften für eine Ur-Abstimmung, das FPK sammelt sich für einen Parteitag und beide Splitterparteien sprechen sich selig und frei davon, dass sie irgendwas mit dem Hypo-Desaster zu tun haben. Die SPÖ spielt brav mit und bricht eine Obmanndebatte vom Zaun. Alle gegen alle gegen die Hypo, das Parteien-Spektrum in Kärnten geht in scheinbarer Anarchie unter. Das sieht man immer am besten bei den OTS-Meldungen. Liest sich wie das Programm zu einem Komödienstadl. Das erschütternde: Die meinen das auch noch ernst.

(Die Hervorhebungen wurden von mir produziert)

Scheuch: SPÖ zerlegt sich selbst in alle Einzelteile

Klagenfurt (OTS) – Hohn und Spott erntet die SPÖ Kärnten für die parteiinternen Streitereien rund um die Nachfolge ihres Vorsitzenden Reinhard Rohr. Der Landesparteiobmann der Freiheitlichen in Kärnten DI Uwe Scheuch kommentiert die publik gewordenen Differenzen zwischen der roten Spitzenfunktionären so: “Wir haben die SPÖ immer aufgefordert, die Ärmel hochzukrempeln und endlich mit der Arbeit zu beginnen. Wenn ich gewusst hätte, dass Rohr, Kaiser und Co diese Aufforderung so wörtlich nehmen und sich daraufhin gleich selbst in alle Einzelteile zerlegen, hätte ich noch vehementer auf den Beginn dieser Arbeit gedrängt.” Es sei erschreckend, dass eine ehemals stolze Partei nur mehr aus eigensinnigen Individualisten bestünde und die inhaltliche Arbeit komplett eingestellt habe, so Scheuch. “Mich wundert es nicht, dass es in der SPÖ an allen Ecken und Enden rumort. Wer das Schlechtmachen von Kärnten zum einzigen Parteiprogramm erhoben und den konturenlosen Faymannkurs zur alleinigen Ideologie erklärt hat, darf sich nicht wundern, wenn viele einfache Parteimitglieder nicht mehr zufrieden sind”, stellte Scheuch weiter fest. Das unglaubliche Schlimme an der Situation der Kärntner SPÖ sei wahrscheinlich für gestandene langjährige Mitglieder, dass selbst nach Rohr nichts Besseres nachkommen würde. “Personen wie Kaiser, Manzenreiter, Mock und Köfer haben sich schon dadurch disqualifiziert, dass sie ständig ihre Illoyalität unter Beweis stellen und nichts anderes zu tun haben als am Sessel ihres Vorsitzenden zu sägen. Dagegen ist die Arbeitsverweigerung Rohrs ja noch ein Kavaliersdelikt. Ich fordere die SPÖ auf, ihre mediale Nabelschau einzustellen. So sehenswert ist dieser öffentliche sozialistische Seelenstriptease auch wieder nicht“, meinte Scheuch abschließend (Schluss/le)

Rückfragehinweis:Die Freiheitlichen in Kärnten

KO Seiser weist Scheuch-Kritik als “lächerlich” zurück

Klagenfurt (OTS) – Mit den Worten “da regt sich der Richtige auf” replizierte heute SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser auf eine Presseaussendung von Uwe Scheuch, in der dieser die Situation der SPÖ Kärnten moniert hatte. Die Kritik sei angesichts der “einem Sauhaufen nicht unähnlichen Zustände” im blau-orange-blauen Lager völlig unglaubwürdig, ja geradezu lächerlich. Scheuch versuche offensichtlich von seinem Scheitern als “Putschist” abzulenken – nicht zuletzt werde er weiten Teilen Kärntens nur mehr das “Oberkärntner Putschkrapferl” genannt – passend zur Faschingszeit. Der FPK-Obmann sei ja nicht einmal Manns genug, Claudia Haider mit offenem Visier gegenenüberzutreten. Stattdessen schicke er seinen “Parteifeind” Frauen-sollen-nur-beim-Brennesselsuppenverkosten-den-Mund-aufmachen-Dörfler gegen die Haider-Witwe ins politische Feld. (Schluss) Rückfragehinweis: SPÖ KÄRNTEN

Aber was die Freiheitlichen in Kärnten vulgo FPK nach dem Putsch wirklich darstellen, zeigt sich sehr gut am Bild auf ihrer Homepage – das sagt wirklich mehr als tausend Worte:

FPÖ-BZÖ-Bahööö

Posted in Politik by eminenz on 17. Dezember 2009

Die Kärntner Orangen werden jetzt also blau. Aus BZÖ Kärnten wird die FPK. Das Kärntner “Dream Team” kann so perfekt ablenken vom Hypo-Desaster – Stichwort aus der “Tageszeitung” “Heute”: “Die Kärntner Bank-Deppen.” Dass Herr Uwe Scheuch der Ober-Orange-Blaue nach dem Desaster jetzt auch noch herumstänkert, dürfte einfach in der Kärntner Seele liegen. Dass man sich nun in den “Heimathafen” FPÖ begeben hat, wird doch ein bisschen daran liegen, dass sie nach dem Fall Hypo draufgekommen sind, dass sie schlicht und einfach zu blöd sind zum regieren. Ob der IQ durch den Zusammenschluss mit der Bundes-FPÖ unter Heinz-Christian Strache jetzt angestiegen ist, bleibt allerdings zu bezweifeln.

Gegründet ist das BZÖ am 4. April 2005 worden. Von Jörg Haider. Damals spaltete er das dritte Lager – und jetzt sind aus dem dritten Lager insgesamt drei Parteien geworden. Ganz klar, dass Uwe Scheuch die Fusion als “im Geist Jörg Haiders” verkauft. Leichenfledderei auf Kärntnerisch hat ja seit dem Unfalltod des Über-Landeshauptmanns eine gewisse Tradition bekommen.

Auf Facebook haben sich natürlich auch schon Gruppierungen in alle blau-orange-br… Richtungen gegründet  – so wie die Gruppe “Neuwahlen in Kärnten – Schluß mit dem BZÖ-Chaos” oder “das BZÖ richtet Kärntens Finanzen zu Grunde – BZÖ nein Danke!”. Auch eine Gruppe “FPK” gibt es schon – mit dem Playboy-Häschen. Und nicht alle dürfen rein. Das dürfte dann ja die richtige Plattform für die Kärntner Freiheitlichen sein.

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