DIE GRAUE EMINENZ

Die Zauberlehrlinge am Zau[:ber:]g

Posted in Leben, Spocht by eminenz on 25. Januar 2013

Fast ein bisschen ein schlechtes Gewissen hat sich breit gemacht als wir abends zum Zau[:ber:]g am Semmering gekommen sind. Denn hier endet die Nacht, der Berg wird erhellt fürs Nachtskifahren. Und neben der eisigen Weltcup-Piste gibts auch noch viel geschmeidigere zum runterwedeln. Und was man immer wieder anmerken muss: Muss sich jeder Skifahrer beim Après-Ski in einen volksdümmlichen Dodel verwandeln? Wir sagen nein!

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Marathonitis in Wien Metropolis

Posted in Spocht by eminenz on 15. April 2012

Der Marathon 2012 ist gelaufen. Mein Ziel, in meiner Staffel-Distanz von 11,295 Kilometer unter einer Stunde zu bleiben, ja das ist sich knapp nicht ausgegangen. Großen Respekt muss ich den Damen und Herren von den anderen beiden befreundeten Staffeln zollen: Die Herren stürmten auf Platz 66 – und unsere Damen sogar auf Platz 24. Alle Achtung. Da heißt es noch viel trainieren für mich. Vorerst ist die Medaille mal dort angebracht, wo auch die anderen aufbewahrt sind: Auf meinem Vodka-Schrein. За ваше здоровье!

Marathon: Mission erfüllt

Posted in Spocht by eminenz on 19. April 2010

Der Vienna City Marathon ist gelaufen. Und gut ist es gelaufen: Die meisten Ziele haben wir erreicht – wir waren in der Staffel schneller als im vorigen Jahr. Ich hab die 11,3-Kilometer zwar nicht unter einer Stunde geschafft, aber meine Durchschnitts-Zeit gegenüber dem Vorjahr – trotz längerer Strecke verbessert – und ich war schnellster des Teams.

Und: Wir haben alle drei Staffeln des großen Konkurrenten hinter uns gelassen. Wermutstropfen: Die zweite Staffel aus unserem Haus hat uns eine halbe Stunde abgenommen. So sportlich sind wir also doch wieder nicht.

Staffel gesamt:

Startnummer: 1342
Nettozeit: 03:54:03
Geschwindigkeit: 10.81 km/h
Zeit je km: 5 min 32 sec

Und meine Zeit:

Distanz: 11.295
Zeit: 01:00:27
Ziel/Heldenplatz
Geschwindigkeit: 11.21 km/h
Zeit je km: 5 min 21 sec

Fotos: Splechtna, Schima

Kanu-Fahren am Rathausplatz

Posted in Spocht, Wien 2.0 by eminenz on 4. März 2010

Der Eistraum auf dem Rathausplatz ist am 7. März ausgeträumt. Die Frühlingstemperaturen bringen das Eis bereits zum Schmelzen, einige sind nur mit dem T-Shirt auf dem Eis unterwegs. Eisbrecher wie im Wiener Hafen braucht man jedenfalls auch nicht mehr – an manchen Stellen, vor allem bei den Wegen durch den Rathauspark, würde sich eher ein Kanu anbieten. Nur leider – Kanu hatten wir keines dabei.  Am Wochenende, zum Abschluss des Eistraums, sind wieder arktische Temperaturen angesagt. Und danach: Eislaufplatz schnell abbauen, Ostermarkt einrichten, Sonne höherschrauben, Frühling reinlassen!

>>Hier gibts alle Bilder

“Blech” für den ORF und das Selbstmitleid

Posted in Spocht by eminenz on 24. Februar 2010

Olympische Winterspiele in Vancouver. Wie heißt es so schön: Dabeisein ist alles. Dieser Leitspruch ist absolut nicht mehr gültig. Es zählen nur die Medaillen. Und wenn man die Medaillen so durchzählt, die von den ÖSV-Herren bisher eingefahren wurden, bleibt man unweigerlich auf Null stecken. Ein ziemliches Debakel für die “Skination Nummer Eins”, wie es der Österreichische Skiverband (ÖSV) immer darstellt. Und dann weitläufig schwadroniert über die positiven Aspekte des Gewinns von Medaillen gekoppelt an Tourismus- und Wirtschafts-Zuwächse in Österreich.

Nach der gängigen ÖSV-Lehre wird also der Wintertourismus in sich zusammenbrechen. Und auch ÖSV-Herrentrainer Toni Giger etwa dürfte schon längst den Realitätssinn verloren haben, wenn er breit grinsend Interviews gibt in denen er Analysen ankündigt. Wahr ist, dass das ÖSV-Herrenteam in dieser Weltcup-Saison so gar nicht den Erwartungen entsprochen hat. Und jetzt ganz in die Bedeutungslosigkeit abstürzt.

Und was liefert uns der ORF dazu? Keine Kritik. Nur die Mitleidsmasche. Wie es Rainer Pariasek formulierte: “Uns bleibt nichts anderes über, als den anderen zu gratulieren.” Und hier ist das Hauptproblem bei der ORF-Berichterstattung versteckt: Die überdosierte Portion an Patriotismus, die sehr schmerzt. Scheinbar gibt es einen Nichtangriffspakt zwischen dem ORF und dem ÖSV. Immer lieb sein. Immer die Patriotismus-Karte ausspielen. Und so agressiv, dass man sich insgeheim schon freuen kann, wenn die Österreicher eine Niederlage einfahren. Hier muss ich mich – selten aber doch – Michael Fleischhacker anschließen. Diese Patriotismus-Bekundungen erinnern mich leider zu viel an “Wir sind die Heimatpartei”-Plakate der FPÖ.

Und hier will ich gar nicht einmal damit anfangen, wie nervig ein Co-Kommentator Armin Assinger sein kann, der herumplärrt wie ein Volksschüler, dem der Schmäh aber sehr schnell ausgeht bei diesen desaströsen Ergebnissen. Auch die Süddeutsche Zeitung macht sich schon lustig darüber.

Und noch einen ganz groben Schnitzer der Österreicher gab es bisher bei den Spielen: Dabei ging es um die Skibindung des Schweizer Skispringers Simon Amman, die ihm zumindest zu seinen zwei Siegen ein bissl geholfen haben, aber auch gezeigt haben, dass es in diesem Bereich noch Entwicklungsarbeit zu machen gibt. Was machten die Österreicher? Sie hatten Bindungs-Probleme: Sie protestierten, die Bindung sei nicht regelkonform. Weil: Alle sind so bös gegen uns kleine Österreicher. Eine Lachnummer für die internationale Presse. Denn: Andi Goldberger rutschte raus, dass auch die Österreicher mit ähnlichen Bindungen experimentiert hatten. Nur sie waren halt zu blöd dazu. Blöd aber auch.

(Das Bild zeigt übrigens den Schweizer Didier Cuche beim Wegtreten eines Skis im Ziel)

Vorspiel Rodelunfallverletzung

Posted in Party, Reise, Spocht by eminenz on 8. Februar 2010

Krankenschwester Laune Kuscheln Porno Skihütte Formaldehyd Jägermeister. Das waren die Nummern Eins bis Neun. Nummer 10: Orgasmus. Diese Wörter stammen vom beliebten Skihütten-Trinkspiel, bei dem man reihum bis 20 zählt und dann bei jedem Fehler eine Zahl durch ein Wort ersetzt wird. Als “Strafe” muss man dann auch trinken. Gespielt worden ist das auf der Gamskogelhütte beim Rodelabend. Und dieser Rodelabend war einer der Programmpunkte bei unserem Aufenthalt am Katschberg in Kärnten an der Grenze zu Salzburg.

Hüttengaudi mit Spielen wie Fatschen, Poschen (andere sagen Mäxchen dazu und der Streit um die Regeln gehört dabei immer dazu), Monopoly und Uno waren dabei unsere Abendbeschäftigungen. Einmal auch Tagesbeschäftigung, weil es das Wetter vorgezogen hat zu stürmen anstatt mitzuspielen. Aber natürlich haben wir es auch auf die Skipisten geschafft. Kaiserwetter war dabei auch nicht unbedingt. Die Pistenverhältnisse hätten auch besser sein können. Aber leider fahren seit einem Skifahrer-Unfall die Pistenraupen nur mehr nachts.

Der Abschluss eines jeden Skiabends gehört den Freunden der schlechten Musik: Bei jedem Aufenthalt am Katschberg muss man einmal in die Apres-Skihütte Lärchenstadl. „Und i fliag, fliag, fliag wia a Flieger und bin so stark, stark, stark wia a Tiger…“

Insel-Sport

Posted in Spocht, Wien 2.0 by eminenz on 6. Oktober 2009

Wasserskispringen, Wasserkskifahren, Segeln, Rudern, Schwimmen, Fischern, Kanu-Fahren, Wasser, Wasser, Wasser, Wasser und Sport. So schauts auf der Wiener Donauinsel grad aus. Muss denn das sein? Da bekommt man echt ein schlechtes Gewissen, dass man da nur behäbig mit dem Mountainbike im ungebirgigen Gelände herumkurvt. Ich kauf mir ein Wasserbike. So schauts aus. Und dann werds schaun.  So schnö kennts gar ned schaun.
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Marathon-Wixen

Posted in Erotinator, Satire, Spocht by eminenz on 5. Mai 2009

Sachen gibts: In San Francisco ist grad der “Masturbate-a-thon” oder “Masturbathon” – hier sind sich die Quellen nicht einig ;-) – über die Bühne gegangen. Dabei sind hunderte “Sportler” in Masturbations-Disziplinen angetreten: Zum Beispiel gibts die Disziplinen Dauer-Masturbieren und Weit-Spritzen.

Auf der Homepage der Veranstalter wird erklärt, wieso man masturbiert:

Why Masturbate? Why Masturbate-a-thon?

Despite great strides in sex-positive education, masturbation for many remains a taboo subject.

We believe:

  • Masturbation is the safest sex.
  • More masturbation means more sexual self-awareness.

Der Sieger beim Dauer-Wixen hat immerhin neun Stunden und 33 Minuten (!!!) durchgehalten. Alle Achtung. Und einer der Teildisziplinen-Sieger ist ingsesamt 31 mal zum Höhepunkt gekommen.

Und die Erlöse kommen Projekten zur sexuellen Aufklärung zugute. Aha. Das heißt, hier werden Samenbanken gesponsert?

Ich stell mir das grad so vor, dass hier wie beim Vienna City Marathon live im Fernsehen übertragen worden ist. Alle mit der Hose unten. Mitten auf der Straße. Und das im prüden Amerika mit seiner Doppelmoral. Komische Vorstellung. Vor 10 Jahren wäre wohl noch ein Protest-Aufschrei durch die Medien gegangen. Aber die Erotik hat überall Einzug gehalten, keiner regt sich mehr auf, erste Abstumpfungserscheinungen sind bemerkbar. Porno macht scheinbar nimmer Spaß. Und Onanieren schon gar nicht. Was ist eigentlich aus dem Porno-Jäger Humer geworden?

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“Es ist wie ein Marathon, nur mit dem Unterschied, dass einem am Ende nicht die Füße wehtun – außer man befriedigt sich auf eine ungewöhnliche Weise”, sagte Carol Queen, Angestellte des Sex-Shops “Good Vibrations” in San Francisco und Mitbegründerin des “Masturbathon”, am Samstag.

Das Geschäft hatte im Jahr 1995 den Mai zum Monat der Selbstbefriedigung erklärt und fünf Jahre später den Masturbationswettbewerb in San Francisco ins Leben gerufen. Er dient einem wohltätigen Zweck: Die Erlöse kommen Projekten zur sexuellen Aufklärung zugute. Ähnliche Wettbewerbe werden auch in London und Kopenhagen ausgetragen.

Unter den Hunderten Teilnehmern in diesem Jahr war unter anderem Masanobu Sato, Manager eines japanischen Sexspielzeug-Herstellers. Er hatte eigens die weite Reise aus Tokio auf sich genommen, um seinen Titel in der Disziplin Ausdauer bei der Selbstbefriedigung zu verteidigen, den er im Vorjahr mit neun Stunden 33 Minuten aufgestellt hatte. „Er trainiert richtig dafür“, sagte einer seiner Kollegen. „Am wichtigsten ist es, langsam an die Sache ranzugehen und das Atmen nicht zu vergessen“, betonte „Sex-Coach“ Ed Ehrgott am Rande der Wettkämpfe.

>>Hier gibts mehr dazu

>>Und hier auch

>>In London hats das auch schon gegeben

Marathon: Drei Ziele, keines erreicht

Posted in Spocht by eminenz on 20. April 2009

Der Vienna City Marathon ist gelaufen, unsere Zeit steht fest. In der Rückschau bin ich etwas gespalten: Auf der einen Seite finde ich es gut, dass ich meine 9,1-Kilometer-Distanz so locker hinbekommen habe – und auch fast ohne Muskelkater am nächsten Tag – auf der anderen Seite bin ich doch enttäuscht über mein Laufergebnis.

>>Alle Bilder von unserem Lauf

>>Die besten Bilder vom Marathon

Drei Ziele hatte ich mir für den Marathon gesetzt:

Erstens wollte ich eine Zeit von unter 50 Minuten für meine 9,1-Kilometer-Strecke erreichen. Ziel denkbar knapp verfehlt – es waren dann doch 50 Minuten und 19 Sekunden.

Zweitens wollte ich in unserer Staffel die beste Durchschnittszeit pro Kilometer laufen. Auch das habe ich knapp verfehlt – Sara ist zwar um sieben Kilometer länger gelaufen, war aber um 10 Sekunden pro Kilometer schneller als ich.

Drittens war mein Ziel im direkten Duell mit unserem Arbeitskollegen Benedikt, der für eine “feindliche” Staffel genau auf meiner Distanz startete, schneller als er zu sein. Auch das habe ich nicht erreicht, Benedikt hat mir immerhin gut eine Minute abgenommen.

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Insgesamt wär es auch noch sehr schön gewesen, wenn wir mit unserer Gesamtzeit unter vier Stunden geblieben wären. Aber das ist sich leider auch knapp nicht ausgegangen.

Und noch etwas ärgert mich: Bei der Staffelübergabe von Heide an mich vor der Wiener Hauptuni hab ich unnötig Zeit liegen lassen, weil ich “blindes Hendl” sie einfach übersehen hab. Erst auf Zuruf von meiner Freundin auf der anderen Straßenseite hab ich Heide erblickt und mich für den Lauf abgeklatscht. Wichtige Sekunden sind so verloren gegangen.

Der Lauf selbst: Zu Beginn war ich relativ schnell unterwegs und habe in der Liechtensteinstraße auch ziemlich viele Läufer überholt. Plötzlich ist mein direkter Konkurrent Benedikt neben mir gelaufen. Mir kam vor, ich wär dann an ihm vorbeigezogen, dem war aber nicht so. Irgendwo hat er mich unbermerkt überholt, siehe Punkt drei oben.

Nach relativ flottem Start bin ich leider auf der langen Strecke am Donaukanal etwas eingegangen. Die Sonne war furchtbar heiß und ich konnte nicht mehr zulegen. Erst als ich die Zeit zwischen zwei Kilometer-Anzeigen stoppte, wurde mir etwas flau im Magen – ich brauchte über sechs Minuten. Das spornte an, schneller zu laufen.

Das gelang auch nach dem Einbiegen in den Prater, wo die Bäume wohltuenden Schatten spendeten. Doch bis ins Ziel war es noch weit und die Schleife vor dem Happel-Stadion war noch anstrengend. Obwohl: Mit dem Zielsprint bin ich ganz zufrieden. Und mein lautes “Huaba”-Geschrei hat meinen Folgeläufer Peter auch sofort erreicht, keine Pannen bei dieser Staffelübergabe.

Mit ein Grund für die für mich enttäuschende Zeit: Ich bin zweimal zu “Wasser-Tankstellen” gelaufen, um zwei Schlucke zu trinken und mir den Rest des Bechers über den Kopf zu leeren. Das hat Zeit gekostet und wäre nicht unbedingt notwendig gewesen.

Fazit: Die mentale Einstellung hat nicht ganz geklappt. Beim nächsten Antreten hab ich vor, alle Ziele zu erreichen. Koste es was es wolle.

>>Der Blog zum Marathon: Acht Beine

Jubiläumswarte und Troppberg und Hirschenberg

Posted in Reise, Spocht by eminenz on 6. April 2009

Die Pedale haben geglüht. Denn wir haben dem Mountainbike mal gezeigt, wieso es so heißt – dabei aber die Stadtgrenze von Wien gar nicht mal so weit hinter uns gelassen. Bis Gablitz haben wir es geschafft und dort das neue Haus von einem guten Freund mal begutachtet.

Aber zuvor mal durch die ganze Stadt, vorbei beim Argus Bike Festival - ein Kollege hat hier wirklich großartige Bilder geschossen – und dann raus Richtung Penzing. Vorbei beim Ottakringer Bad rauf zum Steinhof, weiter auf die Kreuzeichen-Wiese und noch ein Stückl bis zur Jubiläumswarte. Abfahrt über den Hüttelberg, dann beim Camping West wieder rauf Richung Kolpeterberg und von dort runter nach Mauerbach.

Dort hama dann mal gejausnet. Und dann kam das steilste Stück. Die Troppbergstrecke rauf, um über den Berg nach Gablitz zu kommen. Das hat richtig weh getan. Nur meine Liebste hat durchgehalten wie eine Gämse. Alle Achtung!

Oben auf dem Bergkamm dann die Hirschenberg-Strecke entlang und dann runter nach Gablitz. Geschafft. War einiges an Höhenmetern. Und ca. 56 Kilometer kreuz und quer durch den Wienerwald. Gutes Training.

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