Frühlingshaft am Schliersee

Ende Jänner plötzlich Frühling am Schliersee: Es treiben zwar noch Eisschollen am See, aber die Temperatur ist hochgeschossen auf über zehn Grad – die Sonne spiegelt sich am dahinschmelzenden Eis. Das Wetter riecht auch oben am Berg nach Frühling, nur schade dass die Berghütte derzeit geschlossen ist – trotz einer Vielzahl von Ausflüglern aus München und Umgebung. Letzte Station für uns ist übrigens der Tegernsee auf der anderen Seite des Berges. Und dort: Auf ein Bier ins Brauhaus.

Am nächsten Tag ist der Frühling übrigens vorbei, der Winter ist zurück.

 

Winterlich am Schliersee

Dicke Schneeflocken, gatschige Straßen, halb zugefrorener See. Die Kinder quietschen vergnügt in der Therme. Die Spaziergänger können heut das Bergpanorama gar nicht genießen – es versteckt sich hinter den Schneewolken. Mit tief in die Gesichter gezogenen Mützen versuchen sie, mit den Armen rudernd, nicht auszurutschen.
Und wir, wir gehen hoch im tiefen Schnee, wir waten zur Kapelle am Weinberg, vorbei an der Alten Linde.

Alle Monarchen des Königsreichs Bayern von 1806 – 1918 hat die Alte Linde am Weinberg schon gesehen. Selbst der Märchenkönig Ludwig II. lehnte an ihrem Jahrhunderte alten Stamm.

Vielleicht empfand er wie der Dichter Karl Stiehler, der über einen Besuch auf dem Weinberg schrieb: “Hier läßt sich wohl ein Stündlein verträumen in heller Morgensonne oder am Abend, ehe der Lichtstrahl von den Bergen flieht.”

(myheimat.de)

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Hochkar-Skifreuden

Herrliches Bergwetter, tolle Schneelagen, bestens präparierte Skipisten, ein fulminantes Schneepanorama – Winterwonderland de luxe. Der Hochkar hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Wir zeigen uns überrascht von der Größe des Skigebiets – und kommen gerne wieder zum Runterwedeln!

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Ka Idee

Ka Idee, wos i da sogn soll
Ka Idee, wia i das erklär
I waaß nua, i bin a so
Und min Erklärn tua i ma recht schwer

Ka Idee, wos i ma denkt hob
Ka Idee, do woa sovü z’tuan
I waaß nua, de Zeit hod mia gheat
Und ka Minutn woa valuan

(c) Kurt Ostbahn

 

 

 

Ereignislose brüllend laute Stille

Die Tage ziehen vorbei, vollkommen ereignislos. Das Herumwälzen im Bett, vollkommen ereignislos. Der Fieberthermometer, vollkommen ereignislos. Das Fernsehprogramm, vollkommen ereignislos. Ein Spaziergang draussen, vollkommen ereignislos. Ein Treffen mit Bekannten, vollkommen ereignislos. Fahren mit der U-Bahn, vollkommen ereignislos. Projekte in der Arbeit, vollkommen ereignislos. Party-Hopping, vollkommen ereignislos. Schmäh führen, vollkommen ereignislos.

Über die Winterlandschaft legt sich eine Stille. Eine Stille, aber alles andere als lautlos. Eine brüllend laute Stille. Es brüllt in meinen Ohren, es brüllt, es lärmt, es tinnitussiert, ohne die Ereignislosigkeit zu übertönen. An der Ereignislosikgkeit prallt das Brüllen ab. Das ist der Hauptpreis für mein Ereignis-Los in der Ereignis-Lotterie.

Drei Monate

Drei Monate. Zweiundneunzig Tage.

Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit. Eine Ewigkeit, die eine andere Ewigkeit verdrängt hat.

Die Zeit läuft seitdem langsamer. Langsamkeit und Schwermut ergänzen sich. Die Schwermut bleibt. Wieviele Tage und Monate wird sie sich noch breitmachen? Wieviele Rückblenden sind noch notwendig? Wieviel Nachdenken ist noch notwendig?

Schuldzuweisungen und Schuldeingeständnisse. Fehlersuche und genaue Sezierung von Situationen vor diesen drei Monaten, zweiundneunzig Tagen.

Bald sind es hundert Tage. Man sollte es zelebrieren. Feiern mit Schwermut.

Winterwonderland Vienna

Vom Ottakringer Bad über den Steinhof. Vorbei beim Maroni-Brater bei der Feuerwache und hinüber zum Schloß Wilheminenberg. Ein Schneestapf-Nachmittag mit beeindruckendem Raureif.