Im Streichelzoo in der Lobau

Frühlingserwachen in der Lobau. Die Katze mit dem schiefen Kopf von der Vienna Kids Farm streift durch den kleinen Streichelzoo und besucht Hängebauchschwein, Schafe und Ziegen. Das Tipi ist geschlossen, das passt zum etwas heruntergekommenen Eindruck, den man am ersten Blick hier hat – was aber auch wieder sympathisch entspannt wirkt. Nur wenige Leute unterwegs an diesem sonnigen Wochentag. Ein Hauch von Frühtling liegt in der Luft, die Sonne glitzert auf dem Wasser der Lobau-Lacken, die Knospen treiben immer weiter aus. Frühling in der Lobau.

Schaf-Wandeln in London

Shaun the Sheep!

120 wunderbare Skulpturen – gestaltet von Künstlern, Designern und Celebrieties – machen derzeit London für Shaun in the City noch ein bisschen bunter. Auf unseren Wanderungen duch die Stadt sind wir vom Buckingham Palace bis zum Nelson-Denkmal, von der Stock Exchange bis zur Tower Bridge auf Shaun gestoßen. Noch bis 25. Mai kann man Schaf-Wandern und im September gibt es im  Covent Garden eine Ausstellung! Mäh!

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Übrigens auf keinen Fall versäumen: Shaun the Sheep – the Movie. Wir haben Tränen gelacht!

Building Bridges auf der Tower Bridge

Die Tower Bridge in London. Die wohl berühmteste Brücke der Welt wurde 1894 eröffnet und war damals ein Meisterwerk der Technik – durch Wasserdruck, angetrieben durch Dampfmaschinen wurde damals die Klappbrücke geöffnet. Der Maschinenraum ist auch heute noch ein beeindruckendes Erlebnis – wenn auch die Touristen noch mehr beeindruckt sind vom “Glass Floor”, auf dem man über der Klappbrücke schwebt – sehr zu empfehlen für Menschen mit Höhenangst…

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London Eye

135 Meter ist es hoch – das höchste Riesenrad Europas an der Themse, das London Eye. Hört sich nicht unbedingt sehr hoch an, man hat von den gläsernen Gondeln aber einen fantastischen Überblick über die Themse, auf Big Ben und Parlament, auf die Westminster Abbey. Und natürlich einen hervorragenden Blick über die gesamte Londoner Innenstadt. Ganz günstig ist der Spaß zwar nicht, aber teure Preise ist man bei einem London-Trip gewohnt.

Das London Eye ist zu einem der Wahrzeichen von London geworden. Und das zu Recht: Die Konstruktion hat etwas majestätisches – und royales ist in England natürlich gut aufgehoben. A propos: Auch das Wetter war bei unserem Besuch “royal” sonnig.

Da wir aber gerade “London Rain” von Louis MacNeice entdeckt haben, möchten wir das euch trotz Sonnenstrahlen nicht vorenthalten:

“The rain of London pimples/The ebony street with white/And the neon lamps of London/
Stain the canals of night/And the park becomes a jungle/In the alchemy of night …”

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Katta-Babyboom und springende Seehunde

Der Frühling bringt gleiche mal einen Babyboom im Tiergarten Schönbrunn: Im März wurden sechs Kattas geboren – und die kleinen hängen einfach am Bauch ihrer Mütter. Die Geparden-Jungtiere hingegen sind schon richtig groß geworden, sehen aber noch immer wie kleine Punks aus. Nachwuchs auch bei den Ziegen, kleine flauschige Knäuel liegen im Gehege.

Durch die Sonnenstrahlen sind alle Zootiere “aus dem Häuschen”: Die Seehunde machen ihre Sprung-Show zur Fütterung. Die Eisbären nebenan stehen dem um nichts nach – man kann sie beim Tauchen nach den Fischen beobachten.

Ein sonniger Frühlingsbeginn im Tiergarten!

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Mord und Totschlag in Wien

An einem trüben verregneten Sonntag-Nachmittag hat es uns also ins Wiener Kriminalmuseum verschlagen. Das Museum ist im 2. Bezirk im alten “Seifensiederhaus”. Doch nur von außen schaut das Häuschen idyllisch aus. Die Kriminalgeschichte vom Mittelalter bis heute wird teils drastisch dargestellt. Formulieren wir es mal vorsichtig – das Museum präsenteirt seine Objekte nicht unbedingt im Sinne moderner Ausstellungstechnik: Die vielen zusammengetragenen Zeitungsausschnitte und Kopien von Kupferstichen sind mit schreibmaschinen-geschriebenen Erklärungsblättern versehen. Das genaue Studium ist also ein bisschen ermüdend. Nichts desto trotz sollte man aber auch starke Nerven haben, Wien ist scheinbar doch eine Stadt von Mord und Totschlag.