Mord und Totschlag in Wien

An einem trüben verregneten Sonntag-Nachmittag hat es uns also ins Wiener Kriminalmuseum verschlagen. Das Museum ist im 2. Bezirk im alten “Seifensiederhaus”. Doch nur von außen schaut das Häuschen idyllisch aus. Die Kriminalgeschichte vom Mittelalter bis heute wird teils drastisch dargestellt. Formulieren wir es mal vorsichtig – das Museum präsenteirt seine Objekte nicht unbedingt im Sinne moderner Ausstellungstechnik: Die vielen zusammengetragenen Zeitungsausschnitte und Kopien von Kupferstichen sind mit schreibmaschinen-geschriebenen Erklärungsblättern versehen. Das genaue Studium ist also ein bisschen ermüdend. Nichts desto trotz sollte man aber auch starke Nerven haben, Wien ist scheinbar doch eine Stadt von Mord und Totschlag.

Hoch oben beim Rathausmann

Der Wiener Eistraum hat heuer eine neue Attraktion: Der City Skyliner, ein beeindruckend hoher Turm direkt neben dem Rathaus, ist der höchste mobile Aussichtsturm Europas. Mit einer drehenden Kanzel kann man sich auf über 70 Meter Höhe bringen lassen. Der Ausblick von dort oben ist fantastisch, man ist fast auf selber Höhe mit dem Rathausmann und kann schon in die Höfe des Rathauses reinblicken. Die Wiener Innenstadt wirkt wie ein pittoresekes Gemälde, der Blick auf Burgtheater, Stephansdom und Hofburg ist einzigartig. Unser Tipp für ein sonniges Wochenende!

Wenn die Schneepflug-Bim im Stau steckt

Der Abend während des Schneesturms in Wien: Die Schneepflug-Bim steckt im Bim-Stau mitten auf der Hütteldorfer Straße. Die Gehsteige sind kaum passierbar – entweder kommen die Hausmeister nicht nach mit dem Räumen oder sie sind aus irgendwelchen Gründen verschwunden. Die Autos sind tief eingeschneit und zugeweht – und sehen sehen aus wie Fat Cars von Erwin Wurm. Die Passanten stapfen schnaufend. Und bald wird sich die weiße Pracht in eine große Gatschlandschaft verwandeln. Schnee in Wien.

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Auf Loipensuche unter Schneewächten

Unser Ziel war klar, der Auftrag klar: Im Mariazeller Land wurde uns hoher Schnee versprochen – und wir wollten unsere Körper beim langlaufen stählen. Schnee gab es mehr als genug, allein die Loipen waren wegen starkem Schneefall und Wind vollkommen verweht. Tiefwinterliche Basilika in Mariazell und eine tiefwinterliche Wanderung bis zum Erlaufsee im Schneesturm. Ein Erlebnis inklusive gefrorenem Bart. Das nächste mal kommen wir aber trotzdem bei Schönwetter. Und dann werden die Loipen erkundet.

Frühlingserwachen im Jänner

Am Balkon blühen schon manche Pflanzen. Und das mitten im Jänner. Eine Folge des Klimawandels?

Heute war noch dazu ein wundervoller sonniger Tag, und so dachten wir heute, viel zu früh, an den Osterspaziergang:

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche. Durch des Frühlings holden, belebenden Blick.

 

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Badefreuden im Badehaus

Die größte Sargtischlerei der Donaumonarchie stand damals in Penzing. Heute ist das Areal unter Sargfabrik bekannt – und vereinigt innovatives Wohnen, Kulturhaus und ein Badehaus. Dieses Badehaus ist uns schon lange ans Herz gewachsen. Ein Ort der Stille, ein Ort der Entspannung, nicht zuletzt weil es ausschließlich für Mitglieder zugänglich ist. Rund um die Uhr kann man als “Badegeselle” saunieren, sich m Whirlpool treiben lassen, im kleinen Schwimmbecken einige Längen kraulen oder sich der Stille und Wärme auf den Fliesen des Tepidariums hingeben. Bis zur totalen Entspannung. Enspannung. Enspa..nn..un..g…., E….nnn…g…