Archiv für den Monat Dezember 2007

Schmerzhaft

Das Kopferl schmerzt, die Gedanken rasen, die Augen zittern, die Ohren flattern.

Und all das wegen erstens einem ausgedehnten Abend im guten alten Flex. (Wie ich aber letztens auch mit dem Herrn Ritchie besprochen hab: Wir alten Männer reden jetzt schon drüber, dass früher dort alles besser war und ist auch so)

Gut, alt, aber doch neu dort: Das Flex-Cafe. Äusserst interessant. Schaut aus wie eine Cocktailbar für Arme. Sehr komisch. Welche Zielgruppen will man denn da erschließen? Das Marketing wirds schon wissen. Oder auch nicht. Wurscht auch schon.

flex_pavillion.jpg

Aber dieses Bilderlein von wien.at is ja wirklich oag: Das Flex wie ein Krankenhaus, steril, steif, abstoßend. So arg isses ja noch nicht, obwohl man schon lieber ins wirklich alternative Fluc geht.

Der Kopf schmerzt trotzdem und ist schon halb in Moskau, darum die Schmerzen weil das Kopferl ein zuviel an Stolychnaya doch nicht vertragen will.

XXX reloaded – Der Spuk ist vorbei!

Damen und Herren, Schwestern und Brüder!

Es ist vollbracht, der Heiland ist unter uns sagt die katholische Kirche und freut sich über Spendenmarathons. Die gestressten Menschen schmeissen sich in den nächsten anstehenden Stress: Schnell muss umgetauscht werden und müssen die erhaltenen Gutscheine eingelöst werden, weil warum: Die Anderen könnten einem ja was wegkaufen!

Empfangen in Wien bin i übrigens worden mit Kanonenfeuer – oder waren das die Vollidioten, die am zweiten Weihnachts-Feiertag schon ihre ersten Schweizer vor die alten Leute geschmissen haben?

Egal, der Weihnachtsspuk ist vorbei und ich schmeiss mi über de Häuser Richtung Moskau.

Spaciva, liebes Christkindl!

XXX reloaded – Türchen Nr. 24 – Stille Nacht, heilige Nacht

„Stille Nacht!“-Fassung – Autograph VII

Text: Joseph Mohr, 1816
Melodie (Komposition): Franz Xaver Gruber, 1818 Autograph VII (Hallein um 1860) Quelle: Denkmäler der Musik in Salzburg Band 4, S.17 (Copyright: Comes Verlag)

1. Stille Nacht! Heilige Nacht!
Alles schläft; einsam wacht
Nur das traute heilige Paar.
Holder Knab im lockigten Haar,
Schlafe in himmlischer Ruh!
Schlafe in himmlischer Ruh!

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XXX reloaded – Türchen Nr. 20, 21, 22, 23

vier, drei, zwo eins los!

vier, drei, zwo eins los!

zielgerade für die weihnachtsstimmung.

heiligabend rückt unerbittlich näher.

mit vanillekipferlgeruch und punschgeschmack.

lebkuchen reloaded und lametta.

die stadt wird a bissl ruhiger

und bald verzieht man sich aufs land.

happy XXX hört man noch aus der werbung schallen

und die mobilfunktknebelvertragvereine trommeln ihre letzten drumsticks mit werbung für unnötige handys

so schön könnt die welt sein

wenn wir sie nur lassen.

XXX reloaded – Türchen Nr. 20 – Herbergssuche

Wenn Weihnachten nicht vor 2007 Jahren, sondern dieses Jahr stattgefunden hätte.

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Säugling in Stall gefunden

Polizei und Jugendamt ermitteln

Tischler aus Nazareth und unmündige Mutter vorläufig festgenommen

BETHLEHEM, JUDÄA (Räuders) In den frühen Morgenstunden wurden die Behörden von einem besorgten Bürger alarmiert. Er hatte eine junge Familie entdeckt, die in einem Stall haust. Bei Ankunft fanden die Beamten des Sozialdienstes, die durch Polizeibeamte unterstützt wurden, einen Säugling, der von seiner erst 14-jährigen Mutter, einer gewissen Maria H. aus Nazareth, in Stoffstreifen gewickelt in eine Futterkrippe gelegt worden war.

Bei der Festnahme von Mutter und Kind versuchte ein Mann, der später als Joseph H., ebenfalls aus Nazareth identifiziert wurde, die Sozialarbeiter abzuhalten. Joseph, unterstützt von anwesenden Hirten, sowie drei unidentifizierten Ausländern, wollte die Mitnahme des Kindes unterbinden, wurde aber von der Polizei daran gehindert.

Festgenommen wurden auch die drei Ausländer, die sich als „weise Männer“ eines östlichen Landes bezeichneten. Sowohl das Innenministerium als auch der Zoll sind auf der Suche nach Hinweisen über die Herkunft dieser drei Männer, die sich anscheinend illegal im Land aufhalten.

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XXX reloaded – Türchen Nr. 19

Weinhachtswahnsinn. Chorgesänge. Last Christmas. Plüschengerl. Punschstände. Einkaufssackerl. Plaudertasche. Profit. Wirtschaft jubelt. Einkaufssamstag. Christbaumverkäufer. Lametta. Christbaumkugel. Rauschkugel. Kerzenlicht. Gedudel. Gejodel. Gedodel. Das schmeckt heuer nicht.

Feiern, singen und Arsch aufreissen lassen

So eine Weihnachtsfeier ist eine lustige Angelegenheit. Es wird gesungen und getanzt, gesoffen und sogar versucht, zu kommunizieren. Auf der anderen Seite bekommt man dann vom Vorstand den Arsch aufgerissen. Weil die Ergebnisse zwar gut sind, aber 24Sata in Kroatien ein noch viel besseres wirtschaftlicheres Ergebnis abgeliefert hat. Schön! Bauen wir unsere Zeitung in dem Sinn um, online machen wir Titten-Shows und auf gehts in eine bessere Zukunft, in der Klagenfurt wieder zu Österreich gehört!

XXX reloaded – Türchen Nr. 18

Ratlos schaute das kleine Christkind von seiner Wolke auf die Arbeitsstätte der Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung. Ohne Unterhalt produzierten die fleißigen Arbeitsbienen Buchstabensuppe um Buchstabensuppe. Keine Pause, keine Jause. Nur Kaffee – und da hatte das Christkind eine Idee – der Kaffee kam aus einer rauchenden, alten, schwarzen, schiachen Maschine. Die Röhrchen, aus denen der sudüberzogene Schleim tropfte, waren schon jahrelang nicht mehr geputzt worden. Das Geschenk war ganz klar! Das Christkind musst nur mehr sagen: „What else!“ und schon ließ ein Engels-Chor ein kleines Raumschiff im Büro der jetzt nicht mehr so beschränkten Hoffnung landen.

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XXX reloaded – Türchen Nr. 17

Da erschte Schnee (Wos Uandlix Teil 1)

Kurt Ostbahn

Da erschte Schnee heia. Ausnahmsweis pünktlich. Am erschtn Einkaufssamstog. De Gschäftsleit ham eana Freid. De Kinda ham eana Hetz. Und i hobs eilig.

Es schneibt da nosse dicke Botzn ins Gsicht. Und do in da Fußgängerzone is ka Weidakumma. Olle schleuderts. De Kindawagln. De Oidn mitn Steckn. Und mi schleuderts a. Wer rechnt scho mit sowos.

Da erschte Schnee pünktlich am erschtn Einkaufssamstog. I bin Bockmäßig no übahaupt ned wintafest. Kana is des. Olle kräulns no umadum mitn Summaprofil. I hantel mi schee langsam weida. Von Gschäft zu Gschäft. De Favoritnstroßn obe.

Und in de Auslogn kummt ma vua schneibts scho vü länga. Ollas volla Schnee. Da schlanke Ballschuh hochmodisch und eingschneibt bis zum Knöchel. Und von dera lila Kombinesch schaut nua des Brustteil mit da zoatn Spitze vire unta ana Schneewächtn. De Untagatte und da Strumpfbandgürtel de wos dazuaghean zu dera lila Kombination san ziemlich schneefrei. Nua a bißl anzuckert. Dafia hams a Tannenzweigerl angsteckt und an goldenen Stern von Bethlehem wo da Sonderpreis draufsteht. Siebenhundertochtaneinzig.

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XXX reloaded – Türchen Nr. 16

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