Archiv für den Monat September 2008

Klakariad

Weil ich vorher kurz über Attwenger geschrieben hab.  Von denen ja ein Song „Ka Klakariada“ haast.

Ich befürcht i bin manchmal schon sehr klakariad. Denk viel zuviel nach, lass es mir nicht rechtmachen. So wie eine Freundin von mir gestern gemeint hat: Wenn man einen wunderschönen Sonnenuntergang sieht, troztzdem nicht zufrieden sein, weil man das Schauspiel woanders sicher viel besser sehen würd. Immer unzufrieden mit dem Moment. Klakariad. Sich unverstanden fühlen und die Vergangenheit herbeisehnen, als man sich noch verstanden gefühlt hat. Obwohl dazwischen zuviel passiert ist, um das wieder genauso herzustellen. Aber ich verstehs trotzdem nicht. Nach Ausgrenzung anhänglich sein, eifersüchtig sein, klakariad sein.

Klakariad. Rückwärtsgewandt. Ein Auslaufmodell.

Insel der Seligen, Insel der Säufer, Insel halt

Donauinselfest hats ja auch wieder gegeben heuer. Spät zwar, weil verschoben wegen der lustigen Fußball-EM auf September. Aber trotzdem heiiiisssss. Ich war heuer ja nur am Samstag dort. Am Nachmittag in der ärgsten Hitze mal ein paar lustige Stunts auf der Donau mit diesen Booten, wo man nur so draufsteht, angschaut. Und dann noch Konzerte bei der FM4-Bühne.
Kreisky: Und viel zu junge Mädchen.
Jonas Goldbaum: Junge, lern singen, das ist ja ein furchtbares Gejaule, das schlechteste Konzert seit langem…
Attwenger: Sicher ned klakariert. Und ich verehr sie immer, weil ich ja auch irgendwann mal als Kind Akkordeon glernt hab.
Kettcar: Sind irgendwie an mir vorbeigegangen.

Einpaarbildergibzhier

Ich hätt so gern noch Deichkind am Sonntag abend angschaut – aber: Genau im Moment, als ich beim Handelskai Richtung Insel unterwegs war fings in Strömen zu Schütten an. Ich Depp bin heimgefahren, obwohls bei Konzertbeginn wieder trocken war. Ich Depp! Und damit auch ein Date versäumt. Und mich daheim dann die ganze Nacht geärgert. Bin halt einfach ein alter dummer Depp.

Na, so wirst ned oid

Ohne jeglichen Kommentar von mir: So hab ich mich die letzten Tage verhalten. Des volle Leben geben. Und jetzt schau i aus wia da Tod.

Na, so wirst ned oid
Na, so wirst ned oid, ned oid
So darennts di bald
Na, so wirst ned oid

Die Muada mant: Was hod der Bua
Geht fuat aufd Nocht, kummt erst in da Fruah
Waaß eh ned wos er wirklich wü
Oba er kriagt nie gnua
Host a Angst, gö, daßd wos vasamst
Host da wieder miaßn es volle Lebn gebn
Und jetzt schaust aus wia da Tod

Na, so wirst ned oid
Na, so wirst ned oid, ned oid
So darennts di bald
Na, so wirst ned oid

Wann i wo hock, dann bleib i a
I loß nix steh, weils schad drum wa
I loch solangs ma ned vageht
Und austreibn loß i mas ned
Weu da Rost kommt schnö, frißt se ins Hirn
Do haßts nur jo ka Zeit valiern
Du muaßt schnölla sei, sunst is vorbei
Und auf amoi stehst am Schlauch

Na, so wirst ned oid
Na, so wirst ned oid, ned oid
So darennts di bald
Na, so wirst ned oid

War drei Tog fuat und waaß ned wo
Waaß ned mit wem und ned wieso
Waaß nua, daß wichtig fia mi woa
Und kloa fäulst mi jetzt o

Daß i mei Lebn weggahau
Des hea i jetzt seit 30 Joa
Oba i uraß liaba ois daß i a Lebtog spoa
Auf a schene Leich

Na, so wirst ned oid
Na, so wirst ned oid, ned oid
So darennts di bald
Na, so wirst ned oid

(c) Günther Brödl und Kurt Ostbahn

Da vergeht einem die Lust aufs Eis-Essen

Jedenfalls eine interessante Technik, um an das kühle Eisige zu kommen…

Das Leben mit dem Strichpunkt

Strichpunkt – so schaut er wirklich aus ; ist ein interessanter Zeitgenosse. Er schließt nicht wirklich ab, er lässt weiteres offen, er kann sich in beide Richtungen wenden, ist nicht Fisch und nicht Fleisch. Der Herr Kollege taucht immer wieder in sämtlichen Leben meiner und deiner und ihrer und eurer Leben auf. Weil warum? Es ist einfach, den Strichpunkt einzusetzen, anstatt den Punkt zu machen. Und es bremst auch nicht viel mehr, als den Beistrich einzusetzen. Ich weiß wovon ich spreche; oder rede; oder schreibe. Der Strichpunkt ist eine wirklich gute Ausdrucksweise für uns alle, die wir uns im Endeffekt doch nicht festlegen wollen. Danke, Strichpunkt.

ArenaBalooza

Die Arena will ein kleines Stadtfestival etablieren und hats diesmal probiert mit I am X und Roisin Murphy. War ganz ok. I am X haben gewummert, hat sich aber so ein bissl nach Industrial für Kinder angehört ((c) Holger). Und die Frau Murphy war bei Moloko noch viel besser, noch druckhafter, energiegeladener. Trotzdem: War nett. Überhaupt die Aussicht am Schluss. Welche das war, geb ich aber nur im Flüsterton weiter…

Hier gibts alle Bilder

Gürtel Nightwalk mit der Neigungsgruppe

Es ist wieder genightwalkt worden. Und es war eigentlich so wie immer. Erst ein paar Bands, dann viel zu viele Leut, und Bekannte, die man im Getümmel verloren hat. Volksstimme-Fest wär sicher gemütlicher gewesen. Aber zumindest hat es ein Hightlight gegeben: Die Mannen von der Neigungsgruppe Sex, Gewalt und Gute Laune haben wieder aufgespielt. Und das Konzerterl war schon fein.

Und übergeblieben bin ich natürlich auch wieder bis in die Morgenstunden, eh klar im Felsenkeller.

Böse: Die Wahlwerbungsattacken, obwohl: Die SPÖ-Mannerschnitten haben zumindest gut geschmeckt und das Faymannlicht hat uns auch nicht heimgeleuchtet…

Alle Bilder vom Fest

Laufen bis ans Limit

Ojo. Auch wenn ich mich in der letzten Zeit zu recht wenig durchringen hab können: So alle zwei Tage joggen gehn ist trotzdem drinnen. Und ich hab schon ein bissl hintrainiert auf den Business Run, wo wir zu sechst teilgenommen haben. Und jetzt bin i fast ein bissl stolz auf mich. Mit einer Zeit von 19:45 für vier Kilometer und der zweitbesten Zeit von uns. Hehe.

Also, bitte um Applaus. Platz 4088 von über 15.000 Teilnehmern. Und unser Team Nr.1 hat das zweite Team um über 1000 Plätze abgehängt. So schauts aus.

Und da kannma nachschaun wies ausgegangen ist.