Archiv für den Tag 2. November 2008

Vom Raymonds über die Hexen-Hinrichtung in den felsigen Keller

Fortgehn zu Allerheiligen. Böse. Start-up im viel zu vollen Raymonds. Mit den charmantesten Kellnerinnen der Welt. Und einem müden Gaba. Der fast jeden Tag in sein neues Stammlokal kommt.

Jedenfalls wars voll. Zu voll. Wegen einer Geburtstagsfeier. Ungemütlich. So hab ich mich fast gar nicht um die charmanten Kellnerinnen kümmern können.

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Dann weiter in den Weberknecht zur Hexen-Hinrichtung. Komisches Schauspiel. Und Fotografieren war verboten. Ich befürcht viele warn nur dort um sich ein bissl aufzugeilen. Ganz hab ich den Sinn des ganzen sowieso nicht durchschaut: Ein öffentliches Sich-Zur-Schau-stellen? Ein Ausdruck der Perversion? Oder einfach die Lust an der Folter? Die Lust der Protagonistin an der Freizügigkeit. Sensationell: Franco als Inquisitator. Steht ihm gut die Kutte!

Bilder reich ich jedenfalls nach.

WITCHFINDER-HORROR PARTY mit THEATER OF THE MACABRE: Hexen-Folter & -Hinrichtung (nicht kritik oder historische Korrektheit stehen im vordergrund, sondern die sado-erotische unterhaltung, ACHTUNG: nicht alles ist hier special-effect, die szene-protagonisten stehen tatsächlich drauf u. machen gewisse einlagen z.Tl. echt.

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Zum Abschluss hats uns auch noch in den felsigen Keller verschlagen. Obwohl Herr Norbert schon im Weberknecht geschlafen hat. Und der Herr Armin schaut doch ein bissl aus wie der Shantel. Kein Heimgang. Makaber.

„Sieg Heil“ in der Straßenbahn

Letzte Runde für die Ringlinien. Und einer wollte da ganz lustig sein: Der Straßenbahnfahrer der letzten Ring-Bim machte eine lange Durchsage. Und schloss mit den Worten „Sieg heil“. Hat ihm den Job gekostet. Gut so. Übrigens: Der Bim-Fahrer klingt so, als ob er ziemlich besoffen wär. Darf man das bei den Wiener Linien?

Der Vorfall, durch einen Bericht der Internet-Zeitung „Die Jüdische“ bekanntgeworden, wurde auch von einem Youtube-Video dokumentiert, das zeigt, wie sich der Tram-Lenker von den feiernden Gäste in seinen „Führerstand“ verabschiedete, wie er sich ausdrückte. Kurz darauf war über Lautsprecher die Abschiedsdurchsage zu hören, die mit „Sieg Heil“ endete. Von Fahrgästen konfrontiert, rechtfertigte sich der Fahrer mit: „Versteht’s ihr keinen Spaß?“. Auf dem Video war noch zu sehen, wie ein Fahrgast die Dienstnummer des Fahrers notierte.

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Der Zombie-vom-Dienst

Böse Zungen behaupten, er brauche sich gar nicht zu schminken – weil er so schon so furchterregend ausschaut. Der Zombie-vom-Dienst mischt auf jeden Fall mit den monochrom-Menschen brav die Zombie-Flashmob-Szene auf. Und spielt seit kurzem auch Inquisitator. Brav! Zombiistisch! Haarsträubend. Wenn er welche hätt.