Friendship-Ticket


Freundschaft ist eine Kategorie, die  nur schwer erklärbar ist. Was eine gute Freundschaft ausmacht, ist in vielen Publikationen und in vielen Gesprächen zwar in einem gewissen Maß erfahrbar, aber nie genau definierbar.

Wieso allerdings bei der Ich-Kann-Nicht-Singen-Aber-Ich-Will-Ein-Star-Werden-Veranstaltung Starmania ein „Friendship-Ticket“ eingeführt ist, lässt mich schon nachdenken. Weil genau die Herangehensweise, demjenigen die Freundschaft zu versprechen, der einem am wenigsten in die Quere kommt, ist schon einmal eine Herangehensweise, die hinterfragbar ist, aber in der neoliberalen Welt vielleicht zieilführend, was mich aber noch mehr zum nachdenken anregt. Auf der anderen Seite entscheiden sich Kandidaten bei der Vergabe des Frienship-Tickets für den Kandidaten, der ihnen dann doch näher steht und denken gar nicht darüber nach, dass die Zuschauer vielleicht doch über die Qualität deren Gesangskunst entschieden haben. Und zwei sind übergeblieben, die die wenigsten Stimmen bekommen haben.

Und wieso denk ich überhaupt darüber nach. Weil dieser Schwachsinn grad im Fernsehen läuft. Ich vergeb mein Frienship-Ticket an meinen Radio.

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