Monat: Februar 2009

La Tour Eiffel

Der Eiffelturm. Ein äußerst wuchtiges Bauwerk mitten in Paris. Von fast überall in der Stadt zu sehen. Überhaupt in der Nacht, wenn er als Leuchtturm seine Strahlen in die kleinsten Gassen von Paris schickt. Imposant, das Gebäude, das 1889 zu Weltausstellung eröffnet worden ist. Und das die Pariser erst gar nicht haben wollten, weil sie es so schiach gefunden haben. Man wollte ihn auch demontieren. Gerettet hat ihn dann seine Höhe. Man hat ganz oben Antennen montieren können.

Gut dass er stehen geblieben ist. Welche Stadt sonst hat so ein beeindruckendes Wahrzeichen?

Hoch ist er übrigens inklusive Fernsehantenne genau 324 Meter.

Und jetzt wart ich mal ab, weil wie es Wikipedia anmerkt:

Laut offizieller Webseite der Betreibergesellschaft des Eiffelturms[3] sei die nächtliche Turmbeleuchtung nach französischem Recht urheberrechtlich geschützt, so dass vor Veröffentlichung von Fotos Gebühren an die Société Nouvelle d’Exploitation de la Tour Eiffel (SNTE) zu entrichten seien.

Dumm, dümmer, Dörfler

Der große Herr Landeshauptmann Dörfler ist ja schon des öfteren mit seinen Schmäh-Tiraden aufgefallen. Nur dass keiner drüber lacht, wenn er seine beliebten „Negerwitze“ zum besten gibt. Auf der anderen Seite wird dem Nachfolger von Jörg Haider auch nachgesagt, dass er es mit dem Grapschen ein bisschen übertreibt.

In der bierschwangeren Athomsphäre des Kärntner Fasching sind nun Bilder entstanden, die beide „Qualitäten“ von Dörfler betonen. Sehr entlarvend, Herr Landeshauptmann. Und wirklich äußerst lustig, wenn man als „Negermami“ verkleideten Kärntner Dorfdeppen die falschen Brustnippeln nuckelt. Note Fünf. Setzen. Oder wenigstens zurücktreten. Oder lieber Kärntner Wähler: Bitte diesen Herrn NICHT wählen!

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Hier gibts mehr Schabernack von Dörfler

Jetzt pinkeln wir unter den Sessel

Fliegen ist jetzt wahrlich kein Luxus mehr. Erst wird das Essen gestrichen, dann werden die Sitzreihen soweit zusammengerückt, dass man sich wie eine Sardine in der Dose vorkommt und jetzt muss man sich auch noch an einer Klofrau vorbeischummeln. Was kommt als nächstes? Pedale, damit Kerosin gespart wird?

Der irische Billigflieger Ryanair erwägt, seinen Passagieren Geld für den Toilettenbesuch abzunehmen. In Zukunft müssten die Reisenden möglicherweise für ihre

Bedürfnisse ein Pfund (1,12 Euro) bezahlen, sagte Airline-Chef Michael O’Leary am Freitag dem britischen Sender BBC. „Wir sehen uns derzeit die Möglichkeit an, einen Geldschlitz an den WC-Türen anzubringen.“

Das Unternehmen prüfe stets, wie die Flugtickets günstig bleiben könnten, erklärte O’Leary. Er glaube, niemand steige in ein Flugzeug ohne mindestens ein Pfund-Stück in der Tasche. Wie das Münzsystem auf Euro umzurechnen wäre, verriet er nicht.

Kritiker hielten Ryanair vor, „ganz tief gesunken“ zu sein. Rochelle Turner vom Verbrauchermagazin „Which? Holiday“ sagte, es würde Ryanair „Recht geschehen“, wenn die Reisenden dann weniger Geld für „überteuerte Getränke an Bord“ ausgeben. Europas größter Billigflieger wird seit langem wegen Extrakosten für Gepäckaufgabe und Service an Bord kritisiert. Der Fluggesellschaft machen – wie anderen Airlines auch – sinkende Erlöse zu schaffen.

Gefunden auf DiePresse.com

Fasching: Ein Drachen in Paris – Père Lachaise

Eigentlich wollten wir ja zum Friedhof Père Lachaise in Paris und einige Gräber von berühmten Persönlichkeiten bestaunen. Aber dann sind wir dort vor dem Eingangstor mitten in den Trubel eines Faschingsumzugs gekommen.

Ich persönlich finde den Fasching ja absolut furchtbar. Verkleiden tut man sich eh das ganze Jahr für Job und andere Sachen. Aber vielleicht brauchen manche Leute das ja, dass sie einmal im Jahr als strippender Vamp gehen. Wenigstens einmal im Jahr. Und dann wieder zurück ins biedere Leben.

Das aller-furchtbarste gegen Ende des Faschings sind diese „Helau“-Faschingsgilde-Sitzungen. Ganz schlimm in Deutschland verbreitet. Und verseuchen das Fernsehprogramm. Auch interessant, dass der absolute Quotenknüller des ORF seit Ewigkeiten der Villacher Fasching ist, der ungefähr so einen Schmäh-Wert hat wie ein abgestandenes Schützen-Bräu.

Aber was solls. Den Kindern gefällts. Und mir hat in Paris der Drache imponiert. Gute Idee, wie der Drachenreiter per Hand und Fuß das grüne Monster manövriert hat.

„So eine Arschkriecherei“

Was ein Korrektor einer Zeitung in China alles auslösen kann:

Das war zu viel des Lobes: Ein Nachwuchsreporter der südchinesischen Zeitung „Nanfang Dushibao“ schrieb über den Besuch von kommunistische Parteifunktionären bei Wanderarbeitern „so hohe Führer zu sehen, begeisterte alle“. Dem Korrektor ging das zu weit. Er schrieb die sarkastische Notiz „so eine Arschkriecherei“ zu dem Kommentar des Journalisten. Der Setzer verstand die Notiz offenbar falsch und baute die Schmeichelei zu der Formulierung „So eine Arschkriecherei begeistert mich wirklich“ um. Und das ging dann auch so in Druck.

Die Zeitung wurde in einer Auflage von 420.000 Exemplaren veröffentlicht. Der Satz blieb zunächst aber weitgehend unbemerkt. Erst als Herausgeber der Zeitung Wochen später öffentlich beteuerten, hinter dem Fehler steckten keine politischen Motive, wurde die Angelegenheit zum Skandal. Mitarbeiter enthüllten Details in Blogs. In Kommentaren im Internet hieß es: „Ich bin ja so begeistert ….“.

Die beliebte chinesische Suchmaschine Baidu ließ „Arschkriecherei“ am Dienstag nicht mehr als Suchbegriff zu. Auch der Artikel selbst war online nicht mehr zu finden. Dafür kursierten aber weiter Fotos davon. Wie die „South China Morning Post“ aus Hongkong berichtete, verhängte die Zeitung eine Geldstrafe von 1000 Yuan (114 Euro) gegen den Korrektor. Ein Redakteur, dem der Druckfehler entgangen war, muss 500 Yuan (57 Euro) bezahlen.

Gefunden auf DiePresse.com

Paris für ein Wochenend

Die Stadt der Liebe, die Stadt des Eiffelturms, die Stadt des Cafe au Lait, die Stadt des Notre Dame, die Stadt der Kaffeehauskultur, die Stadt der Seine, die Stadt des Baguette, die Stadt des toten Jim Morrison, die Stadt des Chopin, die Stadt des Napoleon, die Stadt des Sarkozy, die Stadt der Metro, die Stadt des Montemartre, die Stadt der Mofas, die Stadt der Touristenströme, die Stadt der Eiffelturm-Nachbildungs-Verkäufer, die Stadt der Tauben, die Stadt des guten Essens.

Ließe sich beliebig fortsetzen. Ich lass einfach ein paar Bilder sprechen. Und verspreche: Viel mehr Bilder und Geschichten aus Paris folgen. Sobald ich meine tausenden Fotos geordnet habe.

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Wiener Schneemann – von der Kaltfront zur Warmfront

Lang ist der Winter heuer in der Stadt. Es schneit noch Mitte Februar, letztens hat es die ganze Nacht durchgeschneit. Und es waren an die zehn Zentimeter der weissen Pracht auf den Strassen und Gassen – und auf der Dachterrasse. Also, was tun? Sofort einen Flashmob ausrufen. Das Ziel: Schneemann bauen. Wie die kleinen Kinder. Was hat gefehlt? Die Karotte für die Nase. Egal. Ein Pfefferoni hats auch getan. Für die geforderte Schärfe der Aktion.

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Und was kam über Nacht – eine Warmfront. Regen am Morgen, Schnee fast ganz wieder weggeschmolzen. Da war nur mehr sein Pfefferoni scharf und nichts mehr gefroren.

Ich versteck die traurigen Bilder auf der nächsten Seite. Man muss nicht hinklicken. Das erste Opfer der globalen Erwärmung.

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