Learning English with Austrofred


Der „Champion“ ist wieder in der Stadt: Derzeit treibt Austrofred im Wiener Rabenhof sein Unwesen und will uns Englisch beibringen.

Ob die Übung gelungen ist, wissen wir jetzt nicht genau – da hätten wir die Zuschauer noch abprüfen müssen. Aber eine lustige Verarsche der pädagogischen Techniken ist diese Show auf jeden Fall.

Austrofred wuselt wie immer mit seinem Freddy-Mercury-Outfit über die Bühne und beschimpft das Publikum – obwohl diesmal eigentlich im Kindergeburtstags-Stil. Da hats schon mal mehr Pfeffer gegeben. Sehr schön aber, wie er ganz gereizt einfach eingschnappt ist und aufs Publikum spinnt und dann „Dienst nach Vorschrift“ macht.

Bester Moment: Die Diashow, bei der das Publikum im Chor alles dem Herrn Lehrer nachsagen muss. Inklusive Ambros-Verarschung. Und der hats verdient.

Das Publikum hätt ein bissl mehr von den hochphilosphischen und leicht proletoiden Betrachtungen des Herrn Fred verdient. Über das Leben, den ORF und den Austropop an sich. Mehr davon!

Leider gibts  keine neuen musikalischen Darbietungen. „Eich Dodln gib i Gas“ wär ein schöner Abschluss (auch für die Englisch-Ausbildung!), der fehlt leider auch. Bei so einer Bühne wie im Rabenhof springt bei den Musikeinlagen halt auch schlecht der Funke aufs Publikum über – da muss man schon auf ein Konzert von ihm und mal kreuz und quer zu seinen Queen-Versionen mit Austropop-Texten herumhampeln.

Ich vergeb trotzdem vier von fünf Sternen und empfehle: Anschaun. Weil: Austrofred is the Champion. Isn’t he?

austrofred

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