Archiv für den Tag 22. März 2009

Hoch zu Ross

Endlich hab ich den Borques kennengelernt. Und entgegen einer von mir mit Entsetzen gehörten Meinung riecht er gar nicht nach Leberkäse. Und war auch relativ zutraulich. Aber ich hab mich ja sofort mit Leckerlies eingeschleimt. Zur Erklärung: Borques ist ein Pferd, eingestellt im Reitstall in Wien Freudenau.

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Jetzt kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, dass ich jemals Pferdeleberkäse essen könnte. Dann lieber im Galopp. Im Schweins-Galopp.

Steck dir dein Handy in den Arsch

In Wien gibts die Donau und das Donau. Die Donau ist so blau so blau. Und das Donau ist ein sehr empfehlenswerter Club. Mit tollen Visuals, dadurch sieht das Lokal jeden Abend wieder anders aus. Und dadurch wird der Stuck, der ein bisschen an eine Kirche erinnert (Wer bitte weiß, was diese Räume früher beherbergt haben?) in ein ganz neues psychedelisches Licht gehüllt. Und das alles bei schamlos drauf los blubbender Musik.

Nicht zu vergessen: Das Donau ist das einzige Lokal in Wien, das einen Würstelstand integriert hat. Eine grenzgeniale Idee.

Ganz wichtig beim Donau: Von Zeit zu Zeit wird das Motto gewechselt, das in großen Leucht-Lettern an einer Wand prangt. Da hats zum Beispiel schon gegeben: „Für Gabi tu ich alles“.

Derzeit ist das Motto: „Steck dir dein Handy in den Arsch“. Hat mich insoweit beeindruckt, dass ich neben diesem Slogan gar nicht telefonieren wollt, weil ich mich irgendwie geniert hab. Beim Typen neben mir ist das ganz in die andere Richtung eingefahren, der hat sich sein Handy nämlich nicht in den Arsch gesteckt, sondern er hat stundenlang das Handy ans Ohr gehalten und telefoniert. Auch eine Möglichkeit, Widerstand zu leisten. In dem Fall gegen leuchtende Buchstaben.

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