Zipflbob und Tangabob


Bei schönstem Winter-Kaiserwetter haben wir uns gewagt, auf dem Wiener Wilheminenberg eine großen Anlauf zu nehmen und mit dem Tellerbob hinunterzurasen. Naja, rasen ist vielleicht übertrieben – aber waghalsig waren wir schon, wir haben uns sogar über einen Glühwein beim Standl neben dem kleinen Eislaufplatz getraut. Nicht aber haben wir die Sprungschanze ausprobiert – da haben wir lieber den jungen Leuten mit dem professionelleren Geräten den Vortritt gelassen.

Viel professioneller ist es zur selben Stunde im Salzbuger Flachau zugegangen – bei der Zipflbob-WM.

Und da wird wirklich schön über die Schanzen gesprungen.“Ready – Zipfl – Go“ heißt dort das Startkommando. Und die Gerätschaft besteht aus Tellerbobs mit einem Zipfl zum anhalten.

Es gibt auch eine „Internationale Zipflbob Federation“, man will als offizielle Sportart anerkannt werden – und man will auch olympisch werden. Naja, vielleicht wird ja Sacklrutschn auch mal olympisch.

Bilder von den waghalsigen Zipflbobern gibts auf jeden Fall hier noch mehr.

Dass Bobfahren eine äußerst gefährliche Angelegenheit ist und man sich damit bis auf den Tanga blamieren kann, hat in diesen Tagen Bob-Weltmeisterin Gillian Cooke vor dem Weltcup-Rennen in St. Moritz bewiesen. Ich persönlich hab mich ja schon öfters gefragt, mein Gott wär das peinlich, wenn die engen Rennhosen beim Start, wo der Bob schnell angeschoben wird, reisst. Und ihr ist es – blubb – jetzt wirklich passiert. Tja, Adidas hält doch nicht immer, auch nicht an den wichtigsten Stellen. Ihr wars (fast) wurscht, sie ist trotzdem noch 7. geworden.

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