Kannst du diesen Nasen widerstehen?


Freecards sind seit langem ein Instrument des Guerilla-Marketings.  Äußerst beliebt, weil sie billig produziert werden können und eine junge Klientel ansprechen. Zitieren wir dazu kurz Wikipedia:

Guerilla-Vermarktung bezeichnet die Wahl ungewöhnlicher Aktionen im sogenannten Marketing, die mit untypisch geringem Mitteleinsatz eine große Wirkung erzielen sollen.

Diesmal wurden wir fündig bei Werbung für Taschentücher. Mit dem Spruch „Kannst du dieser Nase widerstehen“ versehene Karten mit einer Öffnung für die Nase. Bei uns haben die Karten zwar nicht den Schnupfen weggezaubert, aber die Nase haben wir frech hineingesteckt. Werbung mit Spaßfaktor, Werbung mit Kultfaktor. Bleibt nur abzuwarten, ob sich die Freecard-Freunde die Taschentuch-Marke merken. Soll ja schon öfters passiert sein, dass die freche Form einer Werbeform zwar im Kopf bleibt, aber nicht, für welche Marke geworben wird. Wir bleiben dran und beobachten die Tempo-Aktien.

Für den echten Guerilla-Kämpfer im Zeichen des Marketing gibt es unzählige Handbücher und Blogs, hier mal nur ein kurzer Anriss, welche Methoden als zielführend erachtet werden.

In der Guerilla-Vermarktung gibt es zahlreiche unkonventionelle Marketing-Taktiken, so dass die folgenden Beispiele nur eine kleine Auswahl darstellen:

  • Mundpropaganda
  • den Konsumenten bei seiner täglichen Tätigkeit erreichen, z. B. durch E-Mails
  • Sticker- und Plakat-Kampagnen mittels statisch aufgeladener und daher selbst haftender Folien
  • „Stirn/Headvertise“-Kampagnen
  • Bluejacking: Senden einer persönlichen Nachricht via Bluetooth
  • Fahrzeugwerbung
  • T-Shirts
  • Werbung auf dem Kassenbon
  • Streetbranding: Einbringen von negativen Schablonenbildern in verschmutzte Straßen oder Wände

Ursprünglich hatten kleinere und mittlere Unternehmen Guerilla-Marketing genutzt; heutzutage greifen auch Großunternehmen im Rahmen von Werbekampagnen darauf zurück.

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2 Kommentare

  1. OMG ist das genial!! zweckentfremdet kann sich der mensch mit dem pinkfarbenen gesichtschutz sogar wieder auf facebook blicken lassen!! (bis FB den menschen wegen vermummungsverbot rausschmeisst… also, aufpassen, günc!).

    die gepasteten schnipsel aus dem wikipedia eintrag sind glücklicherweise sehr schwer zu argumentieren, zu planen und zu messen für großfirmen marketing-hirne und daher kommt meistens gottseidank eh nix gscheids dabei raus! oder kauft ihr euch jetzt die taschentücher um die es bei den freecards ging? also wenn mich jemand „bluejacken“ würde, würd ich den glatt anzeigen! denn glücklicherweise ist der werbung inhärent, dass sie den absender (werber) preisgibt, da sie andernfalls ihren zweck nicht erfüllen würde… ^^

  2. bei langem nachdenken kann ich mich sogar an die marke der taschentücher erinnern: „tempo“ wars. zumindest diese hürde haben sie übersprungen. hab aber letztens no-name taschentücher gekauft. und es schneuzt sich gut mit denen!

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