Drehwurm am Donauturm mit kubanischem Fundament


Erinnerungen an meine Kindheit. Damals war ich mit meiner Großtante ganz oben, am sich drehenden Donauturm. Schon lange her, es stand nur die UNO-City neben dem Donaupark, und das umstrittene Konferenzzentrum war gerade erst in Bau. Jahrelang bin ich dann mit dem T-Shirt „Mir gefällt der Donauturm“ herumgelaufen.

Nach langen Jahren wieder der Ausblick von oben. Ich mag das, ich muss in jeder Stadt zu einem Aussichtspunkt.

Was ich vergessen habe: In „Die Arbeit der Nacht“ von Thomas Glavinic fährt der „Held“ auf den Donauturm und stellt den Motor, der das Restaurant dreht,  auf schnell. Ich hab vergessen, dass ich diesen Schalter suchen wollte.

Im Donaupark „stolperten“ wir dann über eine Büste von Jose Marti:

Gemeinsam mit dem kubanischen Botschafter S.E. José Ramón Cabañas Rodríguez enthüllte die Zweite Landtagspräsidentin Prof. Erika Stubenvoll am Mittwoch, 19. Mai 2004, im Donaupark eine Büste, die an den kubanischen Poeten und Volkshelden José Julian Marti erinnert. Stubenvoll verwies in diesem Zusammenhang auf die gute Kooperation der Städte Havanna und Wien. Die Büste im Donaupark sei ein sichtbares Zeichen dieser Verbundenheit

Interessant, was man so alles in der Wiener Rathauskorrespondenz findet. Wenige Schritte entfernt steht ja auch die Büste von Che Guevara, bei der schon einmal die Nase abgeschnitten wurde. Ja, darum hats mir beim Donauturm damals schon so gut gefallen – das ist das kubanische Flair, zu Gast bei Che Guevara.

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