Menschenrechtsmarsch: Schuhplattler und Superhelden


Aids-Marsch in Wien. Im Rahmen der Aids-Konferenz. Und der Ring war noch selten so bunt, obwohl die meisten in orangen T-Shirts auftraten, die ausgeteilt wurden. Bunt, weil multikulturell, vom Schuhplattler bis zum Trommler bis zum Tänzer. Und auch Superhelden durften nicht fehlen: Aus der Ukraine sind die Superhelden „Methadone Man und Buprenorphine Babe“ angereist, die in ihren Comics für Drogensubstitutionsmittel werben.

Mittendrin: Gesundheitsminister Stöger, meist als „blass“ bezeichnet, hier ganz vorn an der Front der Demonstranten. Später, bei der Kundgebung am Heldenplatz wurde er dann ausgebuht. Man sollte bei so einer internationalen Veranstaltung halt nicht in deutsch parlieren. Aber auch sonst ist Österreichs Beitrag zur Aidshilfe typisch österreichisch. Jetzt groß mitnaschen an der Umwegrentabilität der Konferenz – aber keine Kohle für die Aidshilfe rauslassen. Das kleinkarierte Österreich kommt also auch hier zum Vorschein.

An diesem Abend war das aber nur ein kleines Minus-Pünktchen. Stimmung beim Menschenrechtsmarsch perfekt. Ohne Kleinkariertheit.

>>Hier gibts alle Bilder und Berichte

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