Fluc = Flex = Flop?


Erstaunte Passanten mustern derzeit allabendlich einen Neonschriftzug am Praterstern: Ist das Flex vom Donaukanal jetzt in Richtung Riesenrad gezogen? Nein, aber das Fluc schmückt sich seit kurzem mit dem Schriftzug „Flex“.

Doch wie ist dieses Statement zu interpretieren? Ist das Fluc das bessere Flex? Zumindest saugt das Lokal Interessierte an Subkultur ab – das Flex bewegt sich immer mehr in Richtung Kommerz. Kanesha Shokran sieht das ganze allerdings um einiges pessimistischer:

Flex & Fluc = Fuck & Flop.  Subkultur-Einrichtungen im Etappenlauf zum Kommerz: Flex und Fluc sind beste Beispiele für das Integrationspotential des kapitalistischen Kulturbetriebs. Eine nachhaltige Gegenkultur zum herrschenden Freizeit-Kommerz ist eben nur in Verbindung mit einer antikapitalistischen Bewegung möglich. In diesem Sinn ist der Zustand der Wiener Lokalszene auch Ausdruck der Klassenkampfsituation in Österreich.

Zweite Möglichkeit der Interpretation: Das Flex hat das Fluc übernommen und startet jetzt mit einer Lokalkette in Wien – so wie das Centimeter. Gruselhaft.

Wird wohl eine gut durchdachte Kunst-Aktion sein, die für gutes Marketing sorgt. Und vielleicht will man den Kollegen vom Flex einfach mal eins auswischen.

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