Der Ruf des Muezzin


Allerheiligen in Istanbul: Muezzin statt Kirchenglocken. Oder in Strache-Sprache: Muezzin statt Pummerin. Sehr beeindruckend sind die Gesänge, die von allen Seiten, von den unzähligen Moscheen in Istanbul schallen. Die Muslime werden fünfmal täglich zu bestimmten Uhrzeiten zum Beten zusammengerufen. Der islamische Gebetsruf Adhan ertönt in arabischer Sprache und beginnt übersetzt mit den Worten „Gott ist größer!“ (Allahu akbar).

Wir sind zwischen Hagia Sophia und der blauen Moschee von diesen Rufen erfasst worden. Allein: Das Leben, der Trubel auf dem Platz ging munter weiter.

Sehr beeindruckend: Die Hagia Sophia, die allerdings nur mehr als Museum dient:

Die Hagia Sophia (aus dem griechischen Ἅγια Σοφία „heilige Weisheit“, türkischAyasofya) oder Sophienkirche ist eine ehemalige byzantinische Kirche, spätere Moschee und heute ein Museum (Ayasofya Camii Müzesi, „Hagia-Sophia-Moschee-Museum“) in Istanbul. Als Kuppelbasilika errichtet, setzte sie im 6. Jahrhundert n. Chr. neue architektonische Akzente. Die Hagia Sophia, das letzte große Bauwerk der Spätantike, war die Hauptkirche des Byzantinischen Reiches und religiöser Mittelpunkt der Orthodoxie.

Im Vergleich dazu ist die Sultan-Ahmed Moschee, bekannt als Blaue Moschee gleich nebenan als Gebetshaus genutzt. Nur ohne Schuhe darf man eintreten, Frauen nur mit Schleier, und der Gebetsbereich ist tabu.

Beeindruckende Bauwerke in einer beindruckenden Stadt.

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