Sprich wörtlich!


Heute bin ich mit einem Sprichwort konfrontiert worden und dachte an die Bedeutung, den Ursprung und den Sinn solcher Sinnsprüche.

Definieren wir einmal, worüber wir sprechen:

„[Ein Sprichwort ist ein] allgemein bekannter, fest geprägter Satz, der eine Lebensregel oder Weisheit in prägnanter, kurzer Form ausdrückt“

Wolfgang Mieder, Sprach- und Literaturwissenschaftler

Mich bringt das jetzt nicht weiter. Sind Sätze wie „Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heitren Stunden nur“ oder „Hier läuft die Arbeit nicht vom Band, wir schaffen noch mit Herz und Hand“ wirklich Weisheiten, gar Lebensregeln? Manche Sprichwörter sind vielleicht nur oberflächlich weise. Vielleicht kann man sich hier aber in gereimter Form ein Quäntchen an Weisheit aneignen. Aber jeder muss für sich selbst seine ganz persönlichen Lebensrechte Lebensregeln definieren. Früher oder später. Und man kann sich da nur ein bisschen an den allgemeinen orientieren. Aber die Arbeit bleibt einem trotzdem nicht erspart. Man muss seinen Wortschatz finden.

Wer diese Frage wissenschaftlich erörtern will, dem sei diese Diplomarbeit ans Herz gelegt.

In einem der letzten „Presse“-Schaufenster-Ausgaben wurden unter dem Titel „Spruchreif „Lebensweisheiten von jungen Schriftgestaltern ins Jetzt geholt. Zwei davon siehe unten.

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