Europe is no Fortress


Europe is an Island.

Der europäische Gedanke dominiert vor dem europäischen Parlament in Strasbourg, hier an der Grenze zwischen Frankreich und Deutschland, symbolisch zwischen diesen beiden Ländern. Symbolisch auch meine Ehrfurchtsbekundung. Nicht nur Ehrfurcht, sondern auch ein bisschen am Pranger: Denn wohin steuert die EU? In Richtung „Fortress“. Und kaum mehr eine „Insel der Seligen“. Abschottung nach außen. Und ohne eine funktionierende außenpolitische Stimme. Die Revolutionen in den nordafrikanischen Staaten erwischen die EU auf dem falschen Fuß. Hat man diese Diktatoren doch immer hofiert, gute Geschäfte gemacht. Da wird nicht nach Menschenrechten gefragt. Da wird nicht nach den Lebensbedinungen gefragt. Wirtschaft geht vor allem. Und vor allem das Mubarak-Regime wurde auch aus geostrategischen Gründen unterstützt. Und wo bleibt die starke Stimme gegen das Abschlachten von Gadaffis Schergen in Lybien?

Jetzt stürmen wieder Tausende die Festung Europa – sie kommen mit ihren Schiffen von Tunesien nach Lampedusa – und werden wieder zurück abgeschoben.

Abschottung. Es krankt in Europa.


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