Die Hoheitsabzeichen der Sowjetunion


Ich hatte einen Traum. In die Ritterrüstung geklemmt, aufs Pferd gesetzt, das nicht von hinten aufgezäumt war. Und in Richtung Sowjetunion gezogen. Als Herzbube, zur Eroberung dieses schönen Reiches. Die Rüstung war nicht notwendig, Diplomatie und nicht Duplomatie war gefragt. Denn: Die Sowjetunion war mir wohlgesonnen. Und legte die Waffen nieder. Was passierte hier? Ein Fehltritt von mir und meinem scheuenden Pferd. Dadurch verscherzte ich es mir mit einigen Sowjet-Teilrebupliken. Und darum zog ich von Teilrepublik zu Teilrepublik, und ich ließ die habsburg’sche kaiserliche Hochzeits-Diplomatie und die figl’sche Reblaus-Diplomatie spielen. Immerhin hatte zweiteres damals die Sowjetunion so wohl gesonnen, dass dieses große Reich den österreichischen Staatsvertrag unterzeichnete. Mein Pferd aber ward fort. Die Rüstung war weg. Ich war supernackt bis auf die Unterhose. So standen wir uns gegenüber und betrachteten uns. Und ich konnte endlich mein Geschenk übergeben. Mit allen Hoheitsabzeichen. Und großer Demut.

Wie es weiterging? Das werde ich in meinem nächsten Traum erfahren.

Dieses Exponat ist im Wiener Hotel „Le Meridien“ ausgestellt.

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