Wenn schon kein Zirkuspferd, dann ein Zirkuskamel


Kamele und Lamas an der Hütteldorfer Straße. Warum? Weil schon seit Wochen ein Zirkus hier gastiert, anstatt dass die Baustelle für das neue Bezirkszentrum für den 14. Bezirk hier endlich gestartet wird. Und so wird hier gestreichelt und im Zelt nebenan treten Clowns und Artisten auf. Vielleicht schon ein Hinweis darauf, wer in Zukunft hier wirken wird.

Mich persönlich kann man mit Zirkus und Co ziemlich schnell in die Flucht schlagen. Ich habe bis heute nicht verstanden, was an einem Menschen mit Clownnase lustig sein soll – das ist fast schlimmer als deutsche Comedy. Artistische Zirkus-Einlagen rufen bei mir großes Gähnen hervor und nicht zuletzt sollte man auch die artgerechte Tierhaltung hinterfragen.

Als Kind wollte ich allerdings unbedingt in einen Zirkus. Die Schule hätte eine Fahrt nach Wien organisiert, die Eltern mussten noch zustimmen (und zahlen). Dank meiner Überredungskunst stimmten sie auch zu. Aber nur meine. Die Fahrt kam nicht zustande. Die anderen Kinder dachten wohl schon damals so über Zirkus wie ich heute. Typischer Spätzünder. Aber wenn mal gezündet, dann ordentlich.

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