Ein Sommerloch mit Hitler gefüllt


Schön langsam wird das Nachrichten-Sommerloch ein bißchen lästig. Wenn man sich die Geschichten ansieht, die derzeit im Boulevard verbreitet werden, bleibt einem schön langsam das Lachen im Hals stecken. „Daily Mirror“, „Kölner Express“ und natürlich „Österreich“ berichten unisono:  Um dem zweiten Weltkrieg schnell ein Ende zu bereiten, wollten die Alliierten Adolf Hitler in eine Frau verwandeln. „Nicht durch Zauberei“, sondern durch eine Hormonbehandlung. Da wär uns ja einiges erspart geblieben. Nicht zuletzt diese Berichterstattung darüber 60 Jahre danach.

„Die Idee war es, seine aggressive Seite mit Hilfe von Östrogenen auszugleichen ”, erzählte Professor Brian Ford von der Universität in Cardiff im „Mirror“. Obwohl Hitler sein Essen jeweils testen ließ, hätten diese Menüs problemlos durch die Testessen kommen können. Denn Östrogen ist geruchslos.

Diese und andere bizarre Geschichten enthüllt Professor Ford übrigens in seinem neuen Buch „Secret Weapons: Technology, Science And The Race To Win World War II“. Darin behauptet der Forscher auch: Die Alliierten hatten vor, die Nazi-Truppen mit Super-Kleber zu überschütten, damit diese am Boden haften blieben. Außerdem wollte man Bomben in Obstkonserven verstecken und diese nach Deutschland importieren.

Mir fällt dazu jetzt eigentlich gar nichts mehr ein als: Bitte, lasst das Sommerloch so schnell wie möglich verschwinden! Am besten zukleben mit Superkleber.

 

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