Jean Michel Jarre – der Mann an der Laser-Harfe


Der Pionier der Elektronik-Musik zu Gast in der Wiener Stadthalle. Seine größten Erfolge „Oxygene“ und „Equinoxe“ sind zwar schon Jahrzehnte her, sein Analog-Synthesizer-Sound groovt aber noch immer. Ein visuelles Schmankerl ist auf jeden Fall die Laser-Harfe, die Jarre ganz lässig mit einem Fußpedal startet. Während der Meister hinter seinen Synthesizern, Reglern, iPads und bizarren Instrumenten werkt, ist ein großes Augenmerk auf die Visuals gerichtet. Eine Laser-Show, die in die 80er-Jahre zurückversetzt und eine riesige Leinwand, wo unter anderem eine dreidimensionale Fahrt über einen Synthesizer-Komplex eingespielt wurde. Klamme Atmosphäre brachten die animierten eingespielten  Equinoxe-„Spechtler“ in den Saal.

Auch seine Symphonie „Rendez-Vous 2“ war im Programm – und beim Abschluss mit „Oxygene IV“ riss es die Zuschauer von den Sitzen. Was sich Jarre ersparen hätte können: Seine beiden Zugaben im Elektronik-Beats-Einheits-Brei. Aber ansonsten: Hut ab vor dem 63-jährigen Meister. Und eine Verneigung vor seinen Mega-Konzerten – er setzte schon früh auf extravagante Shows und große Spielstätten. Ein Beispiel: In  Houston  im Jahr 1986 verfolgten über 1,3 Millionen Menschen sein Konzert. Respekt.

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