Fire, Light & Austrofred


Austrofred ist wieder zurück: Der selbst ernannte „Champion“ geht wieder auf Tour und diesmal will er es so richtig krachen lassen: Live, Laser und Experience soll geboten werden bei der Show „Fire, Light & Austrofred“. Seiner Linie bleibt Franz Adrian Wenzl treu – er ist der schnauzbärtige Freddy-Mercury-Impersonator, der Queen-Songs mit Austropop-Texten unterlegt. Sein Charme und seine Durchhaltekraft und immer neue Projekte tun das übrige – und darum funktioniert diese Masche jetzt schon seit über einem Jahrzehnt.

Aber zitieren wir den „Champion“ selbst: „Viel zu selten, da sind sich die Fans qualitativer Rockmusik einig, war Austrofred in den letzten Jahren live in Concert zu erleben. Dabei waren es gerade seine schier unbegreifliche Bühnenpräsenz, sein einzigartiges Shouting und der direkt physische Rock-Sound, die den Champion zum Faszinosum der Nuller-Jahre werden ließen.“Neue Austrofred-Songs werden schon sehnsüchtig erwartet – und der „Champ“ gab Auskunft, dass er sich einige neue „Superhits“ einfallen hat lassen: „In einem dieser Songs hab i mir überlegt, was würde passieren wenn ein Nackerter einfach so in ein Wiener Kaffeehaus kommen würde. Was würde geredet werden. Ich kann euch allen versprechen: Das wird ein Superhit.“

Am Mittwoch abend präsentierte Austrofred erste Informationen zu seiner neuen Show. Mit seinem pikant-derb-verschmitzt-spitzbübischem Schmäh. Mit seiner eigenartig kumpelhaft und sympathischen Übertreibungskunst. Und mit seinem Bier. Ja, auch bei einer Lesung trinkt Austrofred Bier – und er war zwischenzeitlich ganz überrascht dass hier, in der Buchhandlung Thalia in der Wiener Mariahilfer Straße, kein Bier ausgeschenkt wird: „Aber das ist halt der Literaturbetrieb, das läuft anders als bei einem Rock-Konzert.Zweites Anliegen des „Champions“ war die Neuauflage seines ersten Buches „Alpenkönig und Menschenfreund“ im Taschenbuchformat. „Ein paar noch nie gelesene Gusto-Schmankerl“ wurden vorgetragen – wie zum Beispiel die Geschichte von seinem Großvater, basierend natürlich auf dem STS-Song „Großvater“, von Austrofred allerdings literarisch verfeinert und angereichert. Oder von seinen ersten Bühnenerlebnissen in der öberösterreichischen Provinz als Sänger der „Crazy Diamonds“.

Wer Austropop-Star werden will, sollte sich dieses Buch zu Gemüte führen, gibt Austrofred doch darin einen unverzichtbaren Leitfaden für künfige Entertainer. Und mans sollte seine neue Show nicht versäumen: Zum Beispiel am 19. April in der Wiener Arena.

Erschienen auf DiePresse.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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