DIE GRAUE EMINENZ

Stadtspaziergang: Vom Polizeistaat-Graffiti bis zum Stadtfahrzeug

Posted in Stadtspaziergang, Wien 2.0 by eminenz on 24. April 2012

Wenn man die Augen offen hat beim Spaziergang durch die Stadt, fallen die Kleinigkeiten auf, die durch die Wiener Stadtbild-beeinflussend sind. Graffitis auf öffentlichem Inventar mit eindeutigen Verweisen darauf, was den Wiener stört beispielsweise. Oder Straßen, die durch versetze Schilder scheinbar zugewachsen sind. Und verspielte Stadtfahrzeuge – natürlich mit Verbotsschild drauf. Denn ein Wiener lebt erst durch Verbote auf. Das kennt er seit Metternich. Und auch wenn darüber gesudert wird: Ohne Verbote wär der Wiener kein Wiener. Und auch wenn über die “Kiwarei” geschimpft wird: Im Zweifelsfall werden “die da oben” schon recht haben. Und wenn nicht: “Da kann man eh nix machen.” Die tiefschwarze, obrigkeitshörige Wiener Seele.

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