Monat: November 2012

Österreich-Ungarn: Die Tschik-Connection

„Keine Kleinigkeit“ – seit dem Frühjahr wirbt die Stadt Wien mit Plakaten gegen zuviel Abfall in der Stadt, unter anderem mit einem riesigen Tschick-Stummel auf einem Plakat. Was wir bisher nicht wussten: Auch in Sopron gibt es dieselbe Kampagne. Soproner Tschik-Sünder zahlen 5000 Forint Strafe – also umgerechnet 18 Euro. Interessanter Ansatz: Hier wird auf die doppelt so teure Strafe in Österreich verwiesen. So eine österreichische Tschik lässt sich ja auch viel schlechter entfernen.  Denn das wurde ja auch bei den Abbildungen berücksichtigt: Wiener Zigaretten werden scheinbar eher „ums Eck“ ausgedrückt, Ödenburger Tschiks geradeaus.  Eine Wiener ausgetretene Tschik ist also wie ein Wiederhaken und schlechter zu entfernen? Wird wohl so sein. Wieder was gelernt.

Knights of Cydonia

Muse. Stadthalle. Wien. City Of Delusion. Für einen Abend. Perfekt.

Wenn man Hitler überfährt

Was haben Adolf Hitler, Josef Stalin und Saddam Hussein gemeinsam? Wahrscheinlich einiges diktatorisch Böse – und alle drei sind jetzt Darsteller bei einer Kampagne in Rumänien, mit der auf Gefahren im Straßenverkehr hingewiesen werden soll. Der Slogan: „Well, it’s not like that. Usually, the Victim is an Innocent.“

Die rumänische Hilfsorganisation CCVR (Beratungszentrum für Opfer des Straßenverkehrs) zeigt viel schwarzen Humor – aber überschreitet die Grenze zur Geschichte Rumäniens nicht: Der Diktator Nicolae Ceausescu fehlt in der Kampgagne. Die von Publicis Bukarest entwickelte Printkampagne erzeugt aber auf jeden Fall Aufmerksamkeit für ein Thema, das sonst schnell ignoriert wird. Schöne neue Medienwelt.

Chamäleons en miniature

Nachwuchs bei den Pantherchamäleons im Wiener Haus des Meeres. Die Kleinen würden ganz leicht auf einer Fingerspitze Platz finden, bewegen ganz langsam ihre Augen in alle Richtungen und bewegen sich genauso langsam in Richtung Obstfliegen-Fang. (Dafür könnt ich übrigens auch öfters Chamäleons brauchen in meiner Wohnung.) So klein und doch derzeit die Attraktion im ehemaligen Flakturm.

Allerdings nicht das einzige: Meeresfische zum Streicheln, Tropenhaus mit frei herumlaufenden Affen und auf iPhone kackende Vögel, Haie, Piranhas, Riesenschaben, Seepferdchen und vieles mehr. Dazu von ganz oben einen tollen Ausblick über Wien von der Panorama-Terrasse.

Hat sich einiges verändert, seit meinem letzten Besuch im Haus des Meeres. Aus dem dunklen Bunkergebäude ist eine höchst moderne Aquarienanlage geworden, die beiden „Rucksäcke“, die auf den Flakturm aufgesetzt worden sind, machen ihn noch sympathischer. Einzige Kritik: Die riesige Meeresschildkröte machte den Eindruck, sie will raus, schnell raus. Wie wenn sie mit mir reden wollte, starrte sie mich lange an. Lasst sie frei!
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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