Magna Mater Austriae im Schnee


Mariazell – „Ein Geschenk des Himmels“. So wird man empfangen vom Bahnhof kommend, in unserem Fall im Tiefschnee hinstapfend. Und überall, an jedem Haus, an jedem Hauseck, hinter jedem Haus ist sie präsent – die Magna Mater Austriae, die Gnadenstatue. Als Gemälde, als Abbild, als Stickwerk, Stückwerk, Puzzle, in Lebkuchen gebacken, auf Tischtüchern.

Man wandert an Häusern mit ihrem Abbild vorbei, an Hotels mit dem Namen „Zum heiligen Geist“ und an Apotheken mit dem Namen „Zur Gnadenmutter“. Rund um die Basilika, deren Bild wohl schon jeder Österreicher gesehen hat – ist sie doch die wichtigste Wallfahrtskirche Österreichs – der Naschmarkt in römisch-katholischer Form: Viele kleine Souvenir-Verkaufsstände, wo man sie erstehen kann: Die kleinen Abbildungen der Manga Mater Austriae.

Und doch – bei unserem Augenschein waren kaum Pilger im Ort, zu hefitg war der Schneefall. Ganz ruhig war es, die Geschäfte mittags geschlossen, die Gasthaus-Küchen erst wieder am Abend offen. Ruhig, ganz ruhig, im wichtigsten Wallfahrtsort Österreichs.

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