Pülcher, Schneckenweib und Wäschermädl


Wie schaut er eigentlich aus, der echte Wiener? So wie Mundl Sackbauer oder doch so wie Hans Moser? Diese klischeehaften Wiener-Darstellungen kommen dem Echtbild des Wieners zwar recht nahe, doch in der Geschichte gibt es „Wiener Typen“ – Lavendelfrauen und Wäschermädel, Schusterbuben und Hausierer, Fiaker und Schneckenweiber. (Schnecken galten in der Monarchie als Delikatesse für den kleinen Mann – und man durfte sie auch an krichlichen Feiertagen essen)Kulturelle Konstruktionen, bekanntgemacht durch Medien wie „Kaufrufe“, später durch Fotografie und Film. Eine empfehlenswerte Ausstellung darüber gibt es bis Anfang Oktober im Wien Museum.

Je mehr die Straßenfiguren aus dem Stadtbild verschwunden sind – das geschah aufgrund ökonomischer Umwählungen Ende des 19 Jahrhunderts – desto mehr Sehnsucht hatte man nach den Pülchern und Wäschermädln.  Dabei waren diese Menschen in der untersten sozialen Schicht und das Leben war für sie alles andere als ein Honigklecken – aber die Wiener sind halt ein Volk, das gerne verklärt. Klischee und Wirklichkeit haben sich bei der Darstellung der Wiener Typen schon immer stark unterschieden. Und sie tun es noch heute. Wie würde ein Wiener Typ wohl heute in den Medien aussehen? Und wie in der Wirklichkeit?

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