Schnizzis


Eine riesige Statue vor einem kleinen Schlössl, das von Pflanzen überwachsen ist. Die verblassten Hinweisschilder erinnern an die 80er-Jahre und wirken schon etwas mitgenommen. Trotzdem erwartet uns hinter dem alten Gemäuer gegenüber dem Zentralfriedhof noch immer eine der besten Adressen für Schnitzel-Abenteurer:  Das Concordia-Schlössl.  Allein die Größe der Schnitzel ist bestechend, dargebracht auf ovalen Silbertellern. Die liebevoll „Schnizzis“ genannten Interpretationen des heimischen Klassikers reichen vom Concordia-Schnitzel über das Venezia-Schnitzel bis zum Gulasch-Schnitzel. Und das alles in einem großartigen Ambiente: Die Säulenhalle, tagsüber durchflutet vom Licht der Kuppel, abends in romantischen Kerzenschein gehüllt. Knarrender Holzboden, große Spiegel, ein Flügel und ein alter Holzofen komplettieren den Reiz des Lokals. Genauso wie der Standort gegenüber dem Zentralfriedhof und inmitten von Grab-Steinmetzen. Zumindest das letzte Schnitzel auf Erden sollte dort gegessen werden.

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