Archiv der Kategorie: Graue Kunst

Kopfweh. Tablette.

Kopfweh. Tablette.

Kopfweh. Tablette.

Kopfweh. Tablette.

Kopfweh. Blick aufs Tablet.

Kopfweh. Andere Tablette.

Weniger Kopfweh. Mehr Tablet.

Wieder Kopfweh. Tablette.

Kopfweh. Tablette. weiterlesen

„Das ist unser Lied“

Musik ist eine der schönsten Erfindungen der Menschheitsgeschichte, wenn schon sonst nichts großartiges dabei rausgekommen ist. Musik prägt unser Leben, Musik lässt uns mit den Beinen wippen, Musik lässt uns tanzen, Musik lässt uns mitsingen und mitklatschen und mithüpfen und träumen. Und auf der anderen Seite kann Musik auch alle Arten der negativen Emotionen auslösen.

Viele Musiktitel sind in unserem Unterbewusstein verankert. Wie viele Menschen können Songs noch immer nachsingen, obwohl sie den Titel schon jahrelang nicht gehört haben.

Natürlich gibt es auch die Kategorie „Mein Song“: Als Liebespaar hat man oft den einen Song, bei dem man sich vielleicht das erste mal auf der Tanzfläche geküsst hat. Oder bei dem man am Festival das erste mal miteinander getanzt hat. Denkt mal nach, jeder hat solche Lieder. Und auf der anderen Seite auch Songs, die beim Wiederhören sofort eine tiefe Traurigkeit auslösen. Weil etwas schlimmes passiert ist als der Song gerade gelaufen ist. Direkt beim Schlussmachen ist er damals gelaufen. Oder direkt als man den Anruf bekommen hat, dass…

Manchmal stehen ganze Konzerte unter einem so schlechten Stern, dass man bei den Songs des Acts nur mehr an etwas trauriges denken kann. Ein richtig schönes Abschiedlied für uns ist seit kurzem aus gegebenem Anlass „Meine Damen, meine Herren“ von Voodoo Jürgens. Überhaupt sehr tauglich als Abschiedslied mit wunderbar traurigen Textzeilen:

„Jetzt lieg i do, gaunz allanich, owa gehts weiter, i wü eich ned quön.
Geh hauts eich über die Häuser, owa denkts an mi, mochts es gscheider“

Und dann gibts noch die Songs, deren tieftraurige Texte man deshalb mitsingen kann, weil man es selbst schon ungefähr so erlebt hat. Wir schließen uns dem leisen Mitsingen an.

Wow!

Bilder einer Ausstellung.
Lassen wir einfach die Bilder sprechen.

Leopold Museum, The Heidi Horten Collection und Egon Schiele Jubiläumsschau.

Wow!

Wow!

Wow!

Wow!

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Erleuchtet

Wien leuchtet. Maria Theresia war noch nie so erhaben beleuchtet und konnte die Lichtinstallationen betrachten, die auf das Naturhistorische und Kunsthistorische Museum geworfen worden sind. Ein Fest der Sinne. Ein Fest der Freude.

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Ereignislose brüllend laute Stille

Die Tage ziehen vorbei, vollkommen ereignislos. Das Herumwälzen im Bett, vollkommen ereignislos. Der Fieberthermometer, vollkommen ereignislos. Das Fernsehprogramm, vollkommen ereignislos. Ein Spaziergang draussen, vollkommen ereignislos. Ein Treffen mit Bekannten, vollkommen ereignislos. Fahren mit der U-Bahn, vollkommen ereignislos. Projekte in der Arbeit, vollkommen ereignislos. Party-Hopping, vollkommen ereignislos. Schmäh führen, vollkommen ereignislos.

Über die Winterlandschaft legt sich eine Stille. Eine Stille, aber alles andere als lautlos. Eine brüllend laute Stille. Es brüllt in meinen Ohren, es brüllt, es lärmt, es tinnitussiert, ohne die Ereignislosigkeit zu übertönen. An der Ereignislosikgkeit prallt das Brüllen ab. Das ist der Hauptpreis für mein Ereignis-Los in der Ereignis-Lotterie.

Schaf-Wandeln in London

Shaun the Sheep!

120 wunderbare Skulpturen – gestaltet von Künstlern, Designern und Celebrieties – machen derzeit London für Shaun in the City noch ein bisschen bunter. Auf unseren Wanderungen duch die Stadt sind wir vom Buckingham Palace bis zum Nelson-Denkmal, von der Stock Exchange bis zur Tower Bridge auf Shaun gestoßen. Noch bis 25. Mai kann man Schaf-Wandern und im September gibt es im  Covent Garden eine Ausstellung! Mäh!

Mehr dazu hier

Übrigens auf keinen Fall versäumen: Shaun the Sheep – the Movie. Wir haben Tränen gelacht!

Mord und Totschlag in Wien

An einem trüben verregneten Sonntag-Nachmittag hat es uns also ins Wiener Kriminalmuseum verschlagen. Das Museum ist im 2. Bezirk im alten „Seifensiederhaus“. Doch nur von außen schaut das Häuschen idyllisch aus. Die Kriminalgeschichte vom Mittelalter bis heute wird teils drastisch dargestellt. Formulieren wir es mal vorsichtig – das Museum präsenteirt seine Objekte nicht unbedingt im Sinne moderner Ausstellungstechnik: Die vielen zusammengetragenen Zeitungsausschnitte und Kopien von Kupferstichen sind mit schreibmaschinen-geschriebenen Erklärungsblättern versehen. Das genaue Studium ist also ein bisschen ermüdend. Nichts desto trotz sollte man aber auch starke Nerven haben, Wien ist scheinbar doch eine Stadt von Mord und Totschlag.

Kampf den Dativ

Ein legendärer Auftritt einer legendären Band. Fast 14 Jahre haben wir warten müssen auf die Reunion. Um uns den Weihnachts-Einkaufs-Frust zu nehmen, beglückten sie uns zu allem Überfluss mit eigenem Merch. Und auch wenn auf den T-Shirts vermerkt ist: „Müde, betrunken, gelangweilt“ – wir waren all das an diesem Abend nicht. Obwohl: Betrunken zu späterer Stunde vielleicht schon ein bisschen.

Das Deserteursdenkmal

Ein X als späte Ehre für Deserteure am Wiener Ballhausplatz. Ein Denkmal, das begriffen werden muss, das begangen werden muss, das erklommen werden muss.

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Hypotopia. Vom versenkten Geld.

Hypotopia – die Milliardenstadt. Studenten der Technischen Universität Wien haben sich damit beschäftigt, wie die Summe von 19 Milliarden Euro – die man für die Rettung der Hypo aufbringen muss – sinnvoll verbaut werden könnte. Eine ganze Stadt als Betonmodell im Maßstab 1:100 war im Brunnen vor der Karlskirche ausgestellt. Die jungen Architekten haben dabei visionäre Ideen für die Stadtplanung einfließen lassen, auf die man in der Realität leider nur in den seltensten Fällen stößt – vom Vertical Farming bis zu ganz neuen Wegen in der Mobilität.

Eine Stadt mit über 102.000 Einwohnern. Auf über 12 Quadratkilometern. Diese Stadt wird nie gebaut werden. Sie wäre auch nie geplant worden ohne das Hypo-Desaster. Sie soll nur unsere Vorstellung darüber schärfen, wieviel die Öffentlichkeit aufbringen muss für die Bankenrettung. Es ist aber noch immer unvorstellbar. Und eine Frage bleibt offen: Wo sind derzeit die Enten, die im Sommer im Brunnen vor der Karlskirche geplanscht haben?