Archiv der Kategorie: Graue Kunst

Schwarz auf Weiß und Schwarz auf Schwarz

Rot

Blau

Gün

Gelb

Orange

Weiß

Schwarz

Ein Roter Balken. Ein Blauer Balken. Ein Grüner Balken. Ein Gelber Balken. Ein Oranger Balken. Ein Weißer Balken. Ein Schwarzer Balken.

Und jetzt stellt sich die Fragen: Liegt hinter dem mit „Weiß“ bezeichneten Balken überhaupt ein Balken mit genau dieser Farbe? Und ist auf dem schwarzen Balken die Bezeichnung „Schwarz“ ausgezeichnet?

Rettet den Wald

FOR FOREST

Ein Wald im Stadion. Was viele für eine Riesen-Schnapsidee gehalten haben ist für mich eine temporäre Kunstintervention, die mich seit Jahren wieder einmal ins Stadion gelockt hat – und ich bin einige Stunden lang geblieben, um der Stille des Waldes zu lauschen.

„Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“ wurde von Klaus Littmann umgesetzt. Vorbild dafür war eine Bleistiftzeichnung von Max Peintner, der wohl nie im Leben damit gerechnet hatte, dass seine auf Papier gebrachte Utopie jemals in die Wirklichkeit umgesetzt wird.

Eine absolut berührende Installation. Von jedem verschiedenen Rang im Stadion tun sich neue Betrachtungsweisen auf. Die rund 300 Bäume formieren einen Wald, der wirkt, als würde er schon Jahrzehnte hier gedeihen. Und die Installation ist so naturnah wie möglich: Mit Lichtung, Waldboden, Farnen und sogar Getier hat sich schon heimisch gemacht. Zumindest flattern viele Vögel zwischen den Bäumen herum. Betreten dürfen die Besucher den Wald nicht. Abrer vielleicht darf man das ja in Zukunft auch nicht mehr da draußen in der Natur.

„Das Projekt versteht sich auch als Mahnmal dafür, dass die Selbstverständlichkeit der Natur eines Tages nur noch in ihr speziell zugewiesenen Gefäßen zu bestaunen sein könnte, wie das bereits heute etwa mit Tieren im Zoo der Fall ist.“

Untitled by Günter Felbermayer on 500px.com
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Kopfweh. Tablette.

Kopfweh. Tablette.

Kopfweh. Tablette.

Kopfweh. Tablette.

Kopfweh. Blick aufs Tablet.

Kopfweh. Andere Tablette.

Weniger Kopfweh. Mehr Tablet.

Wieder Kopfweh. Tablette.

Kopfweh. Tablette. weiterlesen

„Das ist unser Lied“

Musik ist eine der schönsten Erfindungen der Menschheitsgeschichte, wenn schon sonst nichts großartiges dabei rausgekommen ist. Musik prägt unser Leben, Musik lässt uns mit den Beinen wippen, Musik lässt uns tanzen, Musik lässt uns mitsingen und mitklatschen und mithüpfen und träumen. Und auf der anderen Seite kann Musik auch alle Arten der negativen Emotionen auslösen.

Viele Musiktitel sind in unserem Unterbewusstein verankert. Wie viele Menschen können Songs noch immer nachsingen, obwohl sie den Titel schon jahrelang nicht gehört haben.

Natürlich gibt es auch die Kategorie „Mein Song“: Als Liebespaar hat man oft den einen Song, bei dem man sich vielleicht das erste mal auf der Tanzfläche geküsst hat. Oder bei dem man am Festival das erste mal miteinander getanzt hat. Denkt mal nach, jeder hat solche Lieder. Und auf der anderen Seite auch Songs, die beim Wiederhören sofort eine tiefe Traurigkeit auslösen. Weil etwas schlimmes passiert ist als der Song gerade gelaufen ist. Direkt beim Schlussmachen ist er damals gelaufen. Oder direkt als man den Anruf bekommen hat, dass…

Manchmal stehen ganze Konzerte unter einem so schlechten Stern, dass man bei den Songs des Acts nur mehr an etwas trauriges denken kann. Ein richtig schönes Abschiedlied für uns ist seit kurzem aus gegebenem Anlass „Meine Damen, meine Herren“ von Voodoo Jürgens. Überhaupt sehr tauglich als Abschiedslied mit wunderbar traurigen Textzeilen:

„Jetzt lieg i do, gaunz allanich, owa gehts weiter, i wü eich ned quön.
Geh hauts eich über die Häuser, owa denkts an mi, mochts es gscheider“

Und dann gibts noch die Songs, deren tieftraurige Texte man deshalb mitsingen kann, weil man es selbst schon ungefähr so erlebt hat. Wir schließen uns dem leisen Mitsingen an.

Wow!

Bilder einer Ausstellung.
Lassen wir einfach die Bilder sprechen.

Leopold Museum, The Heidi Horten Collection und Egon Schiele Jubiläumsschau.

Wow!

Wow!

Wow!

Wow!

Wow! weiterlesen

Erleuchtet

Wien leuchtet. Maria Theresia war noch nie so erhaben beleuchtet und konnte die Lichtinstallationen betrachten, die auf das Naturhistorische und Kunsthistorische Museum geworfen worden sind. Ein Fest der Sinne. Ein Fest der Freude.

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Ereignislose brüllend laute Stille

Die Tage ziehen vorbei, vollkommen ereignislos. Das Herumwälzen im Bett, vollkommen ereignislos. Der Fieberthermometer, vollkommen ereignislos. Das Fernsehprogramm, vollkommen ereignislos. Ein Spaziergang draussen, vollkommen ereignislos. Ein Treffen mit Bekannten, vollkommen ereignislos. Fahren mit der U-Bahn, vollkommen ereignislos. Projekte in der Arbeit, vollkommen ereignislos. Party-Hopping, vollkommen ereignislos. Schmäh führen, vollkommen ereignislos.

Über die Winterlandschaft legt sich eine Stille. Eine Stille, aber alles andere als lautlos. Eine brüllend laute Stille. Es brüllt in meinen Ohren, es brüllt, es lärmt, es tinnitussiert, ohne die Ereignislosigkeit zu übertönen. An der Ereignislosikgkeit prallt das Brüllen ab. Das ist der Hauptpreis für mein Ereignis-Los in der Ereignis-Lotterie.

Schaf-Wandeln in London

Shaun the Sheep!

120 wunderbare Skulpturen – gestaltet von Künstlern, Designern und Celebrieties – machen derzeit London für Shaun in the City noch ein bisschen bunter. Auf unseren Wanderungen duch die Stadt sind wir vom Buckingham Palace bis zum Nelson-Denkmal, von der Stock Exchange bis zur Tower Bridge auf Shaun gestoßen. Noch bis 25. Mai kann man Schaf-Wandern und im September gibt es im  Covent Garden eine Ausstellung! Mäh!

Mehr dazu hier

Übrigens auf keinen Fall versäumen: Shaun the Sheep – the Movie. Wir haben Tränen gelacht!

Mord und Totschlag in Wien

An einem trüben verregneten Sonntag-Nachmittag hat es uns also ins Wiener Kriminalmuseum verschlagen. Das Museum ist im 2. Bezirk im alten „Seifensiederhaus“. Doch nur von außen schaut das Häuschen idyllisch aus. Die Kriminalgeschichte vom Mittelalter bis heute wird teils drastisch dargestellt. Formulieren wir es mal vorsichtig – das Museum präsenteirt seine Objekte nicht unbedingt im Sinne moderner Ausstellungstechnik: Die vielen zusammengetragenen Zeitungsausschnitte und Kopien von Kupferstichen sind mit schreibmaschinen-geschriebenen Erklärungsblättern versehen. Das genaue Studium ist also ein bisschen ermüdend. Nichts desto trotz sollte man aber auch starke Nerven haben, Wien ist scheinbar doch eine Stadt von Mord und Totschlag.

Kampf den Dativ

Ein legendärer Auftritt einer legendären Band. Fast 14 Jahre haben wir warten müssen auf die Reunion. Um uns den Weihnachts-Einkaufs-Frust zu nehmen, beglückten sie uns zu allem Überfluss mit eigenem Merch. Und auch wenn auf den T-Shirts vermerkt ist: „Müde, betrunken, gelangweilt“ – wir waren all das an diesem Abend nicht. Obwohl: Betrunken zu späterer Stunde vielleicht schon ein bisschen.