Graues Leben

Eisbrecher

Eisbrecher war keiner unterwegs auf den Wiener Natureislaufplätzen. Dafür tausende Schlittschuhläufer, Schlittenzieher, Ice-Windsurfer und einfach Eiswanderer. Auf der Alten Donau, auf der Neuen Donau und am Kaiserwasser.

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Erleuchtet

Wien leuchtet. Maria Theresia war noch nie so erhaben beleuchtet und konnte die Lichtinstallationen betrachten, die auf das Naturhistorische und Kunsthistorische Museum geworfen worden sind. Ein Fest der Sinne. Ein Fest der Freude.

Wien leuchtet

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Wien leuchtet

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Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

Wien leuchtet

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Regenbogenparade

Schrill. Laut. Queer. Ein Regenbogen am Wiener Ring.



Blumen und Oldtimer

Blumencorso im Wiener Prater. Ein bieriger Blumengruß von Ottakringer. Eine blumige Stelze vorm Schweizerhaus. Ein Blumenkäfer vor der Geisterbahn. Ohne Blumen wäre Wien nur eine graue Stadt.


  
  
  
  
  
  

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Ein Eis-Traum

Der Eistraum am Wiener Rathausplatz. Im Frûhlingswetter. Auf Kufen. Mit Schneemann.

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Ereignislose brüllend laute Stille

Die Tage ziehen vorbei, vollkommen ereignislos. Das Herumwälzen im Bett, vollkommen ereignislos. Der Fieberthermometer, vollkommen ereignislos. Das Fernsehprogramm, vollkommen ereignislos. Ein Spaziergang draussen, vollkommen ereignislos. Ein Treffen mit Bekannten, vollkommen ereignislos. Fahren mit der U-Bahn, vollkommen ereignislos. Projekte in der Arbeit, vollkommen ereignislos. Party-Hopping, vollkommen ereignislos. Schmäh führen, vollkommen ereignislos.

Über die Winterlandschaft legt sich eine Stille. Eine Stille, aber alles andere als lautlos. Eine brüllend laute Stille. Es brüllt in meinen Ohren, es brüllt, es lärmt, es tinnitussiert, ohne die Ereignislosigkeit zu übertönen. An der Ereignislosikgkeit prallt das Brüllen ab. Das ist der Hauptpreis für mein Ereignis-Los in der Ereignis-Lotterie.

Drei Monate

Drei Monate. Zweiundneunzig Tage.

Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit. Eine Ewigkeit, die eine andere Ewigkeit verdrängt hat.

Die Zeit läuft seitdem langsamer. Langsamkeit und Schwermut ergänzen sich. Die Schwermut bleibt. Wieviele Tage und Monate wird sie sich noch breitmachen? Wieviele Rückblenden sind noch notwendig? Wieviel Nachdenken ist noch notwendig?

Schuldzuweisungen und Schuldeingeständnisse. Fehlersuche und genaue Sezierung von Situationen vor diesen drei Monaten, zweiundneunzig Tagen.

Bald sind es hundert Tage. Man sollte es zelebrieren. Feiern mit Schwermut.