Politik

Kernkraft

Das sicherste Atomkraftwerk der Welt. So nennt die EVN das Kernkraftwerk Zwentendorf, weil es nie in Betrieb gegangen ist. Seit einigen Jahren kann man Führungen durch den 40 Jahre alten Atommeiler machen. Und es ist wirklich sehr empfehlenswert. Drei Stunden lang kann man in den Reaktor klettern, Brennstäbe bestaunen, in den Antriebsraum der Steuerstäbe steigen und die blinkenden Lichter im Kontrollraum kontrollieren. Das alles im Flair der 70er-Jahre und präsentiert mit einem Schuss Ironie. Hinfahren, am besten mit dem Rad – der Donauradweg geht direkt vorbei und neben dem Kraftwerk gibt es eine Kärntner Hütte zur Stärkung.

Zwentendorf

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Pallas Athene von Innen

Nationalfeiertag im Parlament. Eine unendlich lange Schlange an Menschen auf der Rampe des Gebäudes, über eine Stunde Wartezeit bis zum Einlass. Viele wollen sich eines der Symbole der Demokratie ansehen. Und Probesitzen im Plenarsaal. Sie lebt, unsere Demokratie. Hut ab übrigens vor dem Programm im Hohen Haus mit den vielen aktionistischen künstlierischen Elementen im Rahmen von „Mach dein Kreuz“. Großartig.

Parlament

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Regenbogenparade

Schrill. Laut. Queer. Ein Regenbogen am Wiener Ring.



Das Deserteursdenkmal

Ein X als späte Ehre für Deserteure am Wiener Ballhausplatz. Ein Denkmal, das begriffen werden muss, das begangen werden muss, das erklommen werden muss.

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Hypotopia. Vom versenkten Geld.

Hypotopia – die Milliardenstadt. Studenten der Technischen Universität Wien haben sich damit beschäftigt, wie die Summe von 19 Milliarden Euro – die man für die Rettung der Hypo aufbringen muss – sinnvoll verbaut werden könnte. Eine ganze Stadt als Betonmodell im Maßstab 1:100 war im Brunnen vor der Karlskirche ausgestellt. Die jungen Architekten haben dabei visionäre Ideen für die Stadtplanung einfließen lassen, auf die man in der Realität leider nur in den seltensten Fällen stößt – vom Vertical Farming bis zu ganz neuen Wegen in der Mobilität.

Eine Stadt mit über 102.000 Einwohnern. Auf über 12 Quadratkilometern. Diese Stadt wird nie gebaut werden. Sie wäre auch nie geplant worden ohne das Hypo-Desaster. Sie soll nur unsere Vorstellung darüber schärfen, wieviel die Öffentlichkeit aufbringen muss für die Bankenrettung. Es ist aber noch immer unvorstellbar. Und eine Frage bleibt offen: Wo sind derzeit die Enten, die im Sommer im Brunnen vor der Karlskirche geplanscht haben?

Bundesheer: Ab sofort wird zu Queen-Musik marschiert

Viel zu lachen gibt es derzeit wohl nicht in den Reihen des Bundesheeres. Einsparungen, Kasernenschließungen, Personalabbau. Zwar wurde die Wehrpflicht bei der Volksbefragung zur Wehrpflicht eindeutig bestätigt – doch was bisher passierte, kann man eigentlich nur als vollkommene Demontierung des bestehenden Bundesheeres bezeichnen. Doch allen Problemen zum Trotz: Am Nationalfeiertag gehört der Heldenplatz dem österreichischen Bundesheer. Und es ist immer wieder faszinierend – das Geraunze und Gejammere kann so laut sein wie noch nie, und doch strömen die Massen zur Leistungsschau. So steht die Nation wenigstens an einem Tag hinter ihrem Bundesheer. Und so konnte man auch heuer wieder Kinder auf, vor und hinter Panzern und Kanonen bewundern. Die Garde tauschte die Marschmusik gegen Musik von Queen, AC/DC und Pharrel Williams, was mehr als skurril wirkte. Vielleicht eröffnet sich hier ja ein neues Geschäftsmodell. Genau so eines ist mit dem Garde-Shop bereits eröffnet: Hier kann man unter anderem eine Mini-Holznachbildung des StG 77 erstehen – man hängt sich in Österreich ja immer gerne Waffen an die Wand.

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Freundschaft im Jahr 2014

Erster Mai. Tag des Maiaufmarsches in Wien. Früher war das der einzige Tag, an dem die Öffentlichen Verkehrsmittel am Vormittag völlig eingestellt waren, weil alle Mitarbeiter der Wiener Linien zum Rathausplatz pilgerten. Das ist lange her. Aber noch immer marschieren Bezirksgruppen und SPÖ-Unterorganisationen sternförmig aus der ganzen Stadt zum Rathaus. Der Platz war schon voller, die Stimmung war schon besser. Aber die Basis wird noch immer hier abgeholt. Und da dürfen auch einige Jugendorganisationen mit kritischen Slogans auf den Platz: „Acht Jahre Scharz-Rot. Weitere Acht und wir sind tot.“ Am Schluß wird aber wie immer die Internationale angestimmt. Und noch immer wird ergriffen mitgesungen. Freundschaft.