Wein und Stein

Zur blauen Nosn

Heurigen-Dreier in Ottakring. Startend beim Ottakringer Friedhof gibt es auf der Johann-Staud-Straße drei wirklich gemütliche, idyllische Weinschenken. Vor allem in der „Blauen Nosn“ scheint die Zeit vor Jahrzehnten stehengeblieben zu sein. Ein wunderschöner verwunschener Gastgarten, ohne Schnickschnack, gelegen in den Kleingärten Ottakrings.
Mitten unter den Weinreben sitzt man in der Buschenschank Herrmann, nur einige hundert Meter bergaufwärts in Richtung Wilheminenberg. In einem Wald voller Reben sind hier die Tische angeordnet – mit Blick auf die eigenen Weingärten.
Und nur einen Steinwurf entfernt kann man beim Heurigen „zum Binder“ von der Terrasse über halb Wien schauen – und sich am herrlichen Wein und Liptauer laben.
Unser Tipp für die schönen Herbsttage!

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Himmel, Sender und Wein

Bellevuelstraße. Baumkreis am Himmel. Schmetterlingswiese. Cobenzl mit frischem Sturm. Kapelle in Schönstatt. Stefaniewarte. Sender. Kahlenberg. Zahnradbahn. Blick zum Leopodsberg. Nussberg. Nussdorf. Heuriger. So schön kann ein Herbsttag sein.

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Lese!

Weinlese in Stammersdorf. Chardonnay und die Trauben für den roten Sturm –  ausgeschenkt schon bald im und vor dem Dornröschenkeller bei den Stürmischen Tagen.

Das Abschneiden der Trauben, der Transport der Butten, das Glaserl Wein in den Pausen – es ist eine Tätigkeit inmitten der Natur, die bei gutem Wetter richtig Spaß macht. Und natürlich freut man sich auf den Wein im nächsten Jahr, bei dem man auch ein bisschen mitgewirkt hat. Also, im nächsten Jahr wieder der Chardonnay!

Es geht um die Wurst

Käsekrainer, scharfer Senf, Pfefferoni, Brot. Und dazu ein Dosenbier. Nicht grad vegan, aber eine schöne Menage beim Würstelstand. Besser als jeder ein-Euro-Cheeseburger von Macs und Kings. Oft hat der Würschtler schon mutmaßlich Leben gerettet – wenn man des Nachts durch die Stadt irrte mit einem Riesen-Hunger.

Kunsthistoriker Sebastian Hackenschmidt und Fotograf Stefan Olah haben nun einen Bildband veröffentlicht, in dem 95 Exemplare des „Kleinen Sachers“ – wie die Zweckbauten nicht nur in der Literatur genannt werden – bildlich verewigt sind. Sebastian Hackenschmidt setzt sich vor allem mit dem Würstelstand als soziokulturelles Phänomen auseinander, das zudem mit idiomatischen Eigenheiten aufwartet – siehe „a r ogschöde buanwuascht“, die H.C. Artmann in seinem Gedicht „Wos an weana olas en s gmiad ged“ würdigt.

Präsentiert wurde der Band standesgemäß in einem „Ekazent“ in einer Radatz-Filiale. Bei Gratis-Würstel, Gratis-Bier und Gratis-Wein stellten sich die Würstelstand-Liebhaber gerne an und die Seitenblicke-Gesellschaft war in ihrem Element. Thomas Maurer hielt die Laudation auf das Buch, die Schrammeln spielten. Es ging halt um die Wurst.

Unser Buchtipp: 95 Wiener Würstelstände. Sebastian Hackenschmidt und Stefan Olah. Verlag Anton Pustet.

Die Bilder sind bei der Präsentation im Ekazent Hietzing entstanden, die letzten drei Bilder sind aus dem Buch.

>>Mehr Bilder:  95 Wiener Würstler: “Wurst essen als emotionales Erlebnis“


Wein erwandert

Wiener Weinwandertag. Eine Route von Neustift am Walde über die Bellevuewiese zum Cobenzl, von dort wieder hinunter nach Grinzing und über den Nussberg nach Nussdorf. Und das bei bestem Herbst-Wanderwetter – und das mit Weinlabestellen alle paar hundert Meter. Er schmeckt schon gut, der Wiener Wein. Und es ist so richtig gmiatlich, in den Weingärten zu sitzen und über die Stadt zu schauen.

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