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Hochkar-Skifreuden

Herrliches Bergwetter, tolle Schneelagen, bestens präparierte Skipisten, ein fulminantes Schneepanorama – Winterwonderland de luxe. Der Hochkar hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Wir zeigen uns überrascht von der Größe des Skigebiets – und kommen gerne wieder zum Runterwedeln!

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Achtung, Flachländer auf den Skipisten!

Skigebiet Hochpustertal bei Sillian in Osttirol. Wenn man bedenkt, dass man sich hier auf bis zu 2400 Metern Seehöhe bewegt – unser Hausberg, der Jauerling, aber nur auf knapp 960 Meter kommt – müsste man ja fast von ein bisschen Kurzatmigkeit von uns Flachländlern ausgehen. Doch der Atem blieb uns auch vom herrlichen Bergpanorama weg. Jetzt bin ich zwar nicht der beste Wedler auf den Pisten, aber sich ab und zu auf den Pisten herumtreiben tut ja nicht weh und die frische Luft soll sogar gesund sein, wie man sagt. Und: Ein abendlicher Ausflug ging über die Grenze – ich war das erste mal in Italien (kein Schmäh). Allerdings und das stellten die Einheimischen beim Apres Ski ziemlich eindeutig klar: An der Grenze stand zwar „Italien“, ich war aber in Südtirol. Das sind also die kleinen Feinheiten des Lebens.

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Vorspiel Rodelunfallverletzung

Krankenschwester Laune Kuscheln Porno Skihütte Formaldehyd Jägermeister. Das waren die Nummern Eins bis Neun. Nummer 10: Orgasmus. Diese Wörter stammen vom beliebten Skihütten-Trinkspiel, bei dem man reihum bis 20 zählt und dann bei jedem Fehler eine Zahl durch ein Wort ersetzt wird. Als „Strafe“ muss man dann auch trinken. Gespielt worden ist das auf der Gamskogelhütte beim Rodelabend. Und dieser Rodelabend war einer der Programmpunkte bei unserem Aufenthalt am Katschberg in Kärnten an der Grenze zu Salzburg.

Hüttengaudi mit Spielen wie Fatschen, Poschen (andere sagen Mäxchen dazu und der Streit um die Regeln gehört dabei immer dazu), Monopoly und Uno waren dabei unsere Abendbeschäftigungen. Einmal auch Tagesbeschäftigung, weil es das Wetter vorgezogen hat zu stürmen anstatt mitzuspielen. Aber natürlich haben wir es auch auf die Skipisten geschafft. Kaiserwetter war dabei auch nicht unbedingt. Die Pistenverhältnisse hätten auch besser sein können. Aber leider fahren seit einem Skifahrer-Unfall die Pistenraupen nur mehr nachts.

Der Abschluss eines jeden Skiabends gehört den Freunden der schlechten Musik: Bei jedem Aufenthalt am Katschberg muss man einmal in die Apres-Skihütte Lärchenstadl. „Und i fliag, fliag, fliag wia a Flieger und bin so stark, stark, stark wia a Tiger…“

Zwa Brettln a g’führiger Schnee, juchee!

Ich gehöre zwar nicht zu den Zeitgenossen, deren Lieblingslied „Skifoan“ von Wolfgang Ambros ist, aber seit der letzten Ski-Saison hab ich wieder Blut gerochen – oder besser gesagt Pistenluft und Pistenlust. Vorher war ich fast zwei Jahrzehnte nicht mehr auf den zwei Brettln gestanden. Aber es macht wirklich Spaß, über die schneebedeckten Berge hinunterzuwedeln. Auch wenn die Jagatees in den Hütten so kotzgrauslich gemischt sind, dass man sie fast nicht hinunterbekommt.

Diesmal waren wir kurz vor Weihnachten auf der Piste in St. Johann/Alpendorf. Bei schönstem Wetter und klirrender Kälte. Mit „Griass enk“ wurden wir bei der Skihütte empfangen – ein SB-Restaurant im Rustikal-Stil, wo es nicht einmal Kaspressknödel gegeben hat. Schlimm. Noch schlimmer: Wie der Tourimus die Skigebiete in McDonaldisierte Standard-Gebiete verwandelt, die überall gleich auszusehen haben. Der Tourist will sich ja überall auskennen. Und das allerschlimmste: Apres Ski-Hütten. Mit einer Musikauswahl, dass einem zum Speiben sogar zu schad ist: „Ich hab ne Zwiebel auf dem Kopf ich bin ein Döner – denn Döner – macht schöhöhöner.“ Brrrrr.

Rodeln waren wir auch auf der Bürgerbergalm bei Radstadt. Und wie Herr Kollege M. richtig angemerkt hat: „Die hams ned drauf die Radstädter.“ Das sei einfach mal so dahingestellt.