Schlagwort-Archive: Blumen

Raritäten, echte Raritäten

Kommen Sie, Kommen Sie, hier finden Sie die Raritäten, hier finden sie das Kurioseste der Welt, das Stacheligste, das Bunteste, das Duftendste, das Blühendste, das Grünste, das Schönste. Einfach das Schönste. Was gibt es Schöneres als Blumen. Und kleine Pflänzchen, denen man beim Wachsen zusehen kann.

Ein Tipp fürs nächste Jahr: Die Raritätenbörse im Botanischen Garten der Universität Wien

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Flowerpower


Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück.

Die Sweethearts im Leben jeder Grauen Eminenz kommen im Frühjahr zum Vorschein in den Gärten, in den Parks, neben den plätschernden Bächen und auf den Bäumen: Die Blüten und die blühenden Blumen, die die warme Jahreszeit ankündigen. Oh wie ist das schön. Der Frühling ist die schönste Zeit im Jahr. Eine Zeit voller Duft, eine Zeit voller Energie, eine Zeit voller Veränderung. Lasst uns das Land verändern. lasst uns uns selbst verändern!

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Blumen und Oldtimer

Blumencorso im Wiener Prater. Ein bieriger Blumengruß von Ottakringer. Eine blumige Stelze vorm Schweizerhaus. Ein Blumenkäfer vor der Geisterbahn. Ohne Blumen wäre Wien nur eine graue Stadt.


  
  
  
  
  
  

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Die Gärten von Hirschstetten

Man kommt als Nicht-Transdanubier selten in die Gegend von Hirschstetten. Und wir sind auch nur durch einen kleinen Beitrag der Bezirkszeitung auf die dortigen Blumengärten mit Zoo aufmerksam geworden. Aber man kann es weiterempfehlen: Junge Wildkatzen, korpulierende Schildkröten, ein indischer Garten mit Ganesha, ein Schau-Bauernhof, ein Urzeit-Garten, ein Palmenhaus. Eine wunderschöne kleine Oase im Norden von Wien.

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Frühlingserwachen im Jänner

Am Balkon blühen schon manche Pflanzen. Und das mitten im Jänner. Eine Folge des Klimawandels?

Heute war noch dazu ein wundervoller sonniger Tag, und so dachten wir heute, viel zu früh, an den Osterspaziergang:

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche. Durch des Frühlings holden, belebenden Blick.

 

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Zuviel Blumen für Kim Il Sung

Eine äußerst umstrittene Ausstellung hat im Wiener MAK eröffnet: Blumen für Kum il Sung – Kunst und Architektur aus der Demokratischen Volksrepuliblik Korea.

Schon wochenlang ritt der Boulevard harte Attacken gegen die Ausstellung. Politiker entzogen ihren Ehrenschutz und auch Kulturministerin Claudia Schmied blieb der Eröffnung fern. Die Sicherheitsvorkehrungen und die Reden bei der Eröffnung ließen dann doch erahnen, wie weit Kunst in Nordkorea gehen darf: Han Chang Gyu, Direktor der Korean Art Gallery in Pjöngjang lobte die Darstellung des „heldenhaften Alltaglebens“ der Nordkoreaner. Und Peter Noever, künsterlischer Leiter des MAK, betonnte den „Weg des Dialogs“:

Es ist an der Zeit, diese Motive – und ihre Hintergründe – dem westlichen Publikum unverfälscht näher zu bringen, um die Auseinandersetzung mit der Kunst und Kultur der Demokratischen Volksrepublik Korea auf eine fundierte Basis zu stellen Auf diese Weise können Reflektions- und Annäherungsprozesse auf den Weg gebracht werden, die jenseits gewohnter Handlungsmuser operieren. (…) Nur ein dialektischer Weg kann die Grenzen seiner Zeit überwinden.

Kein Wort der leisen Kritik am Regime, doch das war durch die Anwesenheit von hohen nordkoreanischen Diplomaten wohl der falsche Zeitpunkt. Wäre hier eine Eskalationsstrategie von Noever angebracht gewesen – die mit Sicherheit diplomatische Verstimmung ausgelöst hätte? So wären dem MAK auf jeden Fall weltweit Schlagzeilen sicher gewesen.

Schlagzeilen über die Schau im MAK macht es aber auch so weltweit. Die meisten der Gemälde, Plakate und Fotografien sind überhaupt das erste mal außerhalb der Volksrepublik zu sehen. Insgesamt 12 Gemälde zeigen den „großen Führer“ Kim Il Sung und seinen Sohn und Nachfolger – immer umringt von glücklich lächelndem Volk. Ein Gemälde lässt erahnen, wie Kunst in Nordkorea zu funktionieren hat: Auf „Präsident Kim Il Sung bei den Kunstschaffenden“ ist er umringt von Künstlern (fast ausschließlich Männern) in einer Athmosphäre wie zum Diktat gebeten. Auftragskunst auf nordkoreanisch.

Auf allen Bildern werden Menschen dargestellt, die freundlich und fast freudestrahlend lächeln. Ob sie nun beim Straßenkehren, in der Fabrik oder im Kampfeinsatz sind. Auch die architektonischen Beiträge lassen sich genau in ein abgehobenes Regime einordnen: Gigantonomie, hohe Türme, Fortschrittsgläubigkeit. So ganz anders als Nachrichten aus diesem Land, das sich von der internationalen Gemeinschaft vollkommen abkapselt. Kim Il Sung hat die traditionelle Marxismus- Leninismus-Lehre der koreanischen Situation angepasst, es entstand die so genannte Juche-Ideologie – diese  betont dabei die Eigenständigkeit in ideologischer, politischer, wirtschaftlicher und militärischer Hinsicht.

Ist das MAK nun einen richtigen Weg gegangen? Bloßstellung der regimegelenkten Kunst durch kommentarlose Ausstelung – funktioniert das? Wird sich dieser Kulturbetrieb dann selbt enttarnen? Einigen ist auf jeden Fall der eine oder andere kalte Schauer über den Rücken gelaufen bei dieser Schau.

>>Hier gibts mehr Bilder