BZÖ

Die Kärntner Erfolgsformel

Zeit, endlich mal mit dem Image der Kärntner Politik aufzuräumen. Ist ja ganz einfach, die Kärntner Erfolgsformel. Sind ja eh immer nur dieselben Unkenrufer, die Kärnten schlecht machen wollen. So wie Günter Wallraff, Enthüllungsjournalist der durch seine investigativen Arbeiten wie „Ganz unten“ – verkleidet als türkischer Gastarbeiter – bekannt wurde, meint im „Falter“ über Känrten:G. „Kärnten war schon immer ein Sonderfall. Dieses Land scheint bis heute nicht Teil der globalisierten Welt zu sein.“ Und: „Man müsste Besuchergruppen in dieses Reservat schicken. Die müsste man richtig vorführen.“

Bringen wir mal Licht in das Wirrwarr – einfach durch das Anführen der wichtigsten politischen Eckpunkte des Landes, dessen Werbung verheißt, man mache Urlaub bei Freunden:

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Zahlreiche Facebook-Gruppierungen haben sich übrigens auch schon zum Ziel gesetzt, Licht ins Dunkel der Kärntner Politik zu bringen. Derzeit führend in der Beliebtheisskala: Neuwahlen in Kärnten – Schluß mit dem BZÖ-Chaos. Hierzu gibts auch die Seite neuwahljetzt.at. Und die Facebook-Gruppe mit der nicht so feinen Klinge: „Nur deppate und Waache wählen Scheuch und Strache!“ LeiLei!

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Kärnten is a Wahnsinn!

Das BZÖ sammelt Unterschriften für eine Ur-Abstimmung, das FPK sammelt sich für einen Parteitag und beide Splitterparteien sprechen sich selig und frei davon, dass sie irgendwas mit dem Hypo-Desaster zu tun haben. Die SPÖ spielt brav mit und bricht eine Obmanndebatte vom Zaun. Alle gegen alle gegen die Hypo, das Parteien-Spektrum in Kärnten geht in scheinbarer Anarchie unter. Das sieht man immer am besten bei den OTS-Meldungen. Liest sich wie das Programm zu einem Komödienstadl. Das erschütternde: Die meinen das auch noch ernst.

(Die Hervorhebungen wurden von mir produziert)

Scheuch: SPÖ zerlegt sich selbst in alle Einzelteile

Klagenfurt (OTS) – Hohn und Spott erntet die SPÖ Kärnten für die parteiinternen Streitereien rund um die Nachfolge ihres Vorsitzenden Reinhard Rohr. Der Landesparteiobmann der Freiheitlichen in Kärnten DI Uwe Scheuch kommentiert die publik gewordenen Differenzen zwischen der roten Spitzenfunktionären so: „Wir haben die SPÖ immer aufgefordert, die Ärmel hochzukrempeln und endlich mit der Arbeit zu beginnen. Wenn ich gewusst hätte, dass Rohr, Kaiser und Co diese Aufforderung so wörtlich nehmen und sich daraufhin gleich selbst in alle Einzelteile zerlegen, hätte ich noch vehementer auf den Beginn dieser Arbeit gedrängt.“ Es sei erschreckend, dass eine ehemals stolze Partei nur mehr aus eigensinnigen Individualisten bestünde und die inhaltliche Arbeit komplett eingestellt habe, so Scheuch. „Mich wundert es nicht, dass es in der SPÖ an allen Ecken und Enden rumort. Wer das Schlechtmachen von Kärnten zum einzigen Parteiprogramm erhoben und den konturenlosen Faymannkurs zur alleinigen Ideologie erklärt hat, darf sich nicht wundern, wenn viele einfache Parteimitglieder nicht mehr zufrieden sind“, stellte Scheuch weiter fest. Das unglaubliche Schlimme an der Situation der Kärntner SPÖ sei wahrscheinlich für gestandene langjährige Mitglieder, dass selbst nach Rohr nichts Besseres nachkommen würde. „Personen wie Kaiser, Manzenreiter, Mock und Köfer haben sich schon dadurch disqualifiziert, dass sie ständig ihre Illoyalität unter Beweis stellen und nichts anderes zu tun haben als am Sessel ihres Vorsitzenden zu sägen. Dagegen ist die Arbeitsverweigerung Rohrs ja noch ein Kavaliersdelikt. Ich fordere die SPÖ auf, ihre mediale Nabelschau einzustellen. So sehenswert ist dieser öffentliche sozialistische Seelenstriptease auch wieder nicht„, meinte Scheuch abschließend (Schluss/le)

Rückfragehinweis:Die Freiheitlichen in Kärnten

KO Seiser weist Scheuch-Kritik als „lächerlich“ zurück

Klagenfurt (OTS) – Mit den Worten „da regt sich der Richtige auf“ replizierte heute SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser auf eine Presseaussendung von Uwe Scheuch, in der dieser die Situation der SPÖ Kärnten moniert hatte. Die Kritik sei angesichts der „einem Sauhaufen nicht unähnlichen Zustände“ im blau-orange-blauen Lager völlig unglaubwürdig, ja geradezu lächerlich. Scheuch versuche offensichtlich von seinem Scheitern als „Putschist“ abzulenken – nicht zuletzt werde er weiten Teilen Kärntens nur mehr das „Oberkärntner Putschkrapferl“ genannt – passend zur Faschingszeit. Der FPK-Obmann sei ja nicht einmal Manns genug, Claudia Haider mit offenem Visier gegenenüberzutreten. Stattdessen schicke er seinen „Parteifeind“ Frauen-sollen-nur-beim-Brennesselsuppenverkosten-den-Mund-aufmachen-Dörfler gegen die Haider-Witwe ins politische Feld. (Schluss) Rückfragehinweis: SPÖ KÄRNTEN

Aber was die Freiheitlichen in Kärnten vulgo FPK nach dem Putsch wirklich darstellen, zeigt sich sehr gut am Bild auf ihrer Homepage – das sagt wirklich mehr als tausend Worte:

FPÖ-BZÖ-Bahööö

Die Kärntner Orangen werden jetzt also blau. Aus BZÖ Kärnten wird die FPK. Das Kärntner „Dream Team“ kann so perfekt ablenken vom Hypo-Desaster – Stichwort aus der „Tageszeitung“ „Heute“: „Die Kärntner Bank-Deppen.“ Dass Herr Uwe Scheuch der Ober-Orange-Blaue nach dem Desaster jetzt auch noch herumstänkert, dürfte einfach in der Kärntner Seele liegen. Dass man sich nun in den „Heimathafen“ FPÖ begeben hat, wird doch ein bisschen daran liegen, dass sie nach dem Fall Hypo draufgekommen sind, dass sie schlicht und einfach zu blöd sind zum regieren. Ob der IQ durch den Zusammenschluss mit der Bundes-FPÖ unter Heinz-Christian Strache jetzt angestiegen ist, bleibt allerdings zu bezweifeln.

Gegründet ist das BZÖ am 4. April 2005 worden. Von Jörg Haider. Damals spaltete er das dritte Lager – und jetzt sind aus dem dritten Lager insgesamt drei Parteien geworden. Ganz klar, dass Uwe Scheuch die Fusion als „im Geist Jörg Haiders“ verkauft. Leichenfledderei auf Kärntnerisch hat ja seit dem Unfalltod des Über-Landeshauptmanns eine gewisse Tradition bekommen.

Auf Facebook haben sich natürlich auch schon Gruppierungen in alle blau-orange-br… Richtungen gegründet  – so wie die Gruppe „Neuwahlen in Kärnten – Schluß mit dem BZÖ-Chaos“ oder „das BZÖ richtet Kärntens Finanzen zu Grunde – BZÖ nein Danke!“. Auch eine Gruppe „FPK“ gibt es schon – mit dem Playboy-Häschen. Und nicht alle dürfen rein. Das dürfte dann ja die richtige Plattform für die Kärntner Freiheitlichen sein.

Petzner und die Fliege Puck

Das BZÖ ist ja bekannt für seine lächerlichen Presseaussendungen. Und wenn sich jetzt unsere Heulsuse Petzner wieder mal über etwas lustig machen will, stolpert er dieses mal mit seinem Humor wieder mal ein bisschen über sich selbst, siehe unten. Ich stell ihn mir ihn grad vor so wie die Fliege Puck aus Biene Maja. Aber so niedlich ist er dann auch wieder nicht.

puck

Dann eher doch eine Schmeissfliege.

In Kärnten versteht man den Schmäh vielleicht. Im übrigen Österreich lacht man über ihn. Genauso wie vor wenigen Tagen über seinen Vergleich mit Falco.

Danke, Herr Petzner, weiter so! Man hat ja sonst nichts zu lachen!

Mensdorff: Krisensitzung im ÖVP-Innenministerium

Utl.: BZÖ-Petzner amüsiert – „Weitere Krisensitzungen werden folgen,
weil immer mehr ans Tageslicht kommen wird. Dafür werde ich
sorgen!“

Wien (OTS) – Amüsiert über eine Krisensitzung des
ÖVP-Innenministeriums, die in den heutigen Morgenstunden
stattgefunden hat und den Umgang des Innenministeriums mit der Causa
Mensdorff-Pouilly und die Verwicklung von führenden Beamten und
Mitarbeitern des BMI in die Causa zum Inhalt hatte, zeigt sich
BZÖ-Abgeordneter Stefan Petzner.

„Weitere Krisensitzungen werden folgen, weil immer mehr ans
Tageslicht kommen wird. Dafür werde ich sorgen“, sagt Petzner, der
gleich einer Fliege an der Wand des Büros von Fekter, immer über
alles informiert ist, was gerade im BMI gerade vonstatten geht.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
BZÖ (Bündnis Zukunft Österreich)

Das Nazi-Afferl

Die Wahl in Kärnten ist geschlagen. Und die Leute haben ein „Jörg-Haider-Gedächtnis“-Kreuzerl auf dem Stimmzettel hinterlassen. Damit ist sichergstellt, dass Herr Landeshauptmann Dörfler auch noch zukünftig seine Witzchen reissen kann. Und dass man solch kompetente Leute wie Petzner und Scheuch noch länger ertragen muss. Danke, Kärntner!

Am Tag der Wahl hat Web 2.0 den Orangen noch ein Schnippchen geschlagen: Ein Affe mit Hakenkreuz-Binde am linken Arm zum Hitler-Gruss ausgestreckt prangerte am Sonntag Vormittag auf der Startseite der BZÖ-Homepage.

afferl

Liab! Wem dieser Hack wohl eingefallen ist. So schön passend. Und so typisch, wie das BZÖ reagiert hat:

„Wir verurteilen diese undemokratische Vorgangsweise linker Webterroristen auf das Schärfste.“

Liebe „linke Webterroristen“. Gratulation für diese Aktion!

Gefunden auf DiePresse.com und Kleine.at