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Gefällt und wiederauferstanden als Maibaum

Pünktlich zum 1. Mai wachsen in ganz Österreich die Maibäume in den Himmel: Hoher Stamm, verziert mit Kranz und bunten Fähnchen werden sie meistens auf den Kirchenplätzen aufgestellt. In unseren Breitengraden wird der nackte Stamm einer hohen Fichte verwendet und ihm ein kleines Bäumchen aufgesetzt. Schon Tage vor dem 1. Mai wird vorbereitet und die sogenannten „Kranzl“ werden geflochten.

Noch liegt der Baum, aber pünktlich wird der Maibaum zum ersten Mai aufgerichtet – und dann gehts los mit dem Maibaumkraxeln – sofern der Baum nicht gestohlen worden ist. Ja, diesen Brauch gibt es auch, darum wird der Baum Tag und Nacht bewacht.

Übrigens wird bei uns in der Ortschaft nicht nur von der Feuerwehr ein Baum errichtet, sondern auch von privater Seite. Darum gibts bei uns zwei Maibäume. Welcher wird heuer höher sein?

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Brandheißes Pflaster Ossiach

Ossiach, ein wunderschöner Ort am gleichnamigen Kärntner See. Das Stift hat eine jahrhundertelange Geschichte und dient jetzt nicht nur als Austragungsstätte des Carinthischen Sommers. Nur einige Schritte vom Stift entfernt: Eines der ältesten Häuser des Ortes, die Stiftsschmiede – etwa 1000 Jahre alt, dort soll sich das Planungsbüro für den Stiftsbau befunden haben. Wie es scheint, hab ich eines der letzten Bilder des intakten Hauses gemacht, einige Stunden nachdem wir mit dem Schiff weiterfuhren am See stand das Haus in Flammen (nicht mal im Urlaub hat man Ruhe vor nachrichtlichen Ereignissen). Jedenfalls staunten wir ziemlich, als wir am Abend wieder mit dem Schiff zurückreisten zum Ort gegenüber von Ossiach: Großer Feuerwehreinsatz und die stolze Stiftsschmiede war nur mehr eine Ruine. (Nur das Bild vom Brand selbst hab ich mir vom ORF ausgeborgt…) Übrigens: Der Besitzer will das Haus wieder aufbauen. 

Hochwasser in der Wachau

Glück im Unglück beim Hochwasser in der Wachau. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist der Pegel zurückgegangen. Der Wasserstand hat damit nicht den verheerenden Pegel von 2002 erreicht. Trotzdem standen viele Keller unter Wasser, die Donaubundesstraßen waren gesperrt. In Melk, Emmerdorf, Schönbühel und Aggsbach war man eifrig bei den Aufräumarbeiten.

Ich hab mir ein Bild der Lage gemacht:

Die Hubbrücke in Melk war noch angehoben, das Festspiel-Areal und die Schiffsanlegestelle unter Wasser. In Schönbühel war der Campingplatz beim Gasthaus Stumpfer noch immer überschwemmt. Und in Aggsbach war auch die Bundesstrasse gesperrt. Kein Weiterkommen bis Mautern…