Schlagwort-Archive: Heuriger

Zur blauen Nosn

Heurigen-Dreier in Ottakring. Startend beim Ottakringer Friedhof gibt es auf der Johann-Staud-Straße drei wirklich gemütliche, idyllische Weinschenken. Vor allem in der „Blauen Nosn“ scheint die Zeit vor Jahrzehnten stehengeblieben zu sein. Ein wunderschöner verwunschener Gastgarten, ohne Schnickschnack, gelegen in den Kleingärten Ottakrings.
Mitten unter den Weinreben sitzt man in der Buschenschank Herrmann, nur einige hundert Meter bergaufwärts in Richtung Wilheminenberg. In einem Wald voller Reben sind hier die Tische angeordnet – mit Blick auf die eigenen Weingärten.
Und nur einen Steinwurf entfernt kann man beim Heurigen „zum Binder“ von der Terrasse über halb Wien schauen – und sich am herrlichen Wein und Liptauer laben.
Unser Tipp für die schönen Herbsttage!

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Himmel, Sender und Wein

Bellevuelstraße. Baumkreis am Himmel. Schmetterlingswiese. Cobenzl mit frischem Sturm. Kapelle in Schönstatt. Stefaniewarte. Sender. Kahlenberg. Zahnradbahn. Blick zum Leopodsberg. Nussberg. Nussdorf. Heuriger. So schön kann ein Herbsttag sein.

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Stadtspaziergang: Weinwandern in Wien

Letztes Septemberwochenende ist in Wien seit fünf Jahren traditionell für den Wiener Weinwandertag reserviert. Auf zwei Routen kann man den Wein erwandern, eine Route in Döbling und eine in Strebersdorf/Stammersdorf. Ich hab mich auf die 10,6-Kilometer-Etappe mit Ausgangspunkt in Neustift am Walde gewagt. Und es war ein Hochgenuss. Bestes Wetter, alle 300 Meter Standln von den Winzern mit Reben-Verpflegung, beste Aussichtspunkte von der Bellevuestraße über Grinzing nach Nussdorf. Einige neue Heurige kennengelernt, die man noch oft besuchen kann. Zum Beispiel diese kleinen Heurigen mit tollem Ausblick auf die Donau am Eichelhofweg und Nussberg. Und die Reblaus war nur als Ohrwurm mit dabei.

>>Nähere Infos zum Wiener Weinwandertag

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Wein und Spezi-Hans, alles kernig frisch

Stammerdorfer Weintage 2009. Der ganze Ort auf den Beinen und der Wein ist hektoliterweise geflossen. Trotz regnerischem Wetter haben wir an den kulturellen Ergüssen teilgenommen: Da war mal der Männergesangsverein Stammersdorf. Und nicht zu vergessen der Spezi-Hans – Tanzmusik aus Kärnten verspricht er auf seiner Homepage (unbedingt anschaun, ein Lehrbeispiel des schlechten Geschmacks). Ein Alleinunterhalter, der wohl schon lang durch Bier- und Weingärten tourt – das sieht man ihm und seinem Synthesizer an.

Dann war da noch eine dreiköpfige Band, mit zwei Akkordeons, deren Name ich vergessen hab – danke an Astrid, es waren die Alpencasanovas – zu der wir den Zillertaler Hochzeitsmarsch getanzt haben. Stimmung haben sie ja reingebracht. Und auf ihrer Homepage geben sie die Richtung ganz klar vor: „Kernig frisch echt kärntnerisch“.

Also viel Musik aus Kärnten. Nicht schlecht gewesen wären einige traditionelle Schrammelmusiker. War aber doch mehr die Skihüttisierung und DJÖtziisierung gefragt…

Ganz und gar abgestürzt bei bestem Wien und Jausenbroten sind wir dann gegenüber vom Hauptprostamt beim Stand vom Dornröschenkeller.

Ja, feucht-fröhlich wars…