Hitler

Wenn man Hitler überfährt

Was haben Adolf Hitler, Josef Stalin und Saddam Hussein gemeinsam? Wahrscheinlich einiges diktatorisch Böse – und alle drei sind jetzt Darsteller bei einer Kampagne in Rumänien, mit der auf Gefahren im Straßenverkehr hingewiesen werden soll. Der Slogan: „Well, it’s not like that. Usually, the Victim is an Innocent.“

Die rumänische Hilfsorganisation CCVR (Beratungszentrum für Opfer des Straßenverkehrs) zeigt viel schwarzen Humor – aber überschreitet die Grenze zur Geschichte Rumäniens nicht: Der Diktator Nicolae Ceausescu fehlt in der Kampgagne. Die von Publicis Bukarest entwickelte Printkampagne erzeugt aber auf jeden Fall Aufmerksamkeit für ein Thema, das sonst schnell ignoriert wird. Schöne neue Medienwelt.

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Ein Sommerloch mit Hitler gefüllt

Schön langsam wird das Nachrichten-Sommerloch ein bißchen lästig. Wenn man sich die Geschichten ansieht, die derzeit im Boulevard verbreitet werden, bleibt einem schön langsam das Lachen im Hals stecken. „Daily Mirror“, „Kölner Express“ und natürlich „Österreich“ berichten unisono:  Um dem zweiten Weltkrieg schnell ein Ende zu bereiten, wollten die Alliierten Adolf Hitler in eine Frau verwandeln. „Nicht durch Zauberei“, sondern durch eine Hormonbehandlung. Da wär uns ja einiges erspart geblieben. Nicht zuletzt diese Berichterstattung darüber 60 Jahre danach.

„Die Idee war es, seine aggressive Seite mit Hilfe von Östrogenen auszugleichen ”, erzählte Professor Brian Ford von der Universität in Cardiff im „Mirror“. Obwohl Hitler sein Essen jeweils testen ließ, hätten diese Menüs problemlos durch die Testessen kommen können. Denn Östrogen ist geruchslos.

Diese und andere bizarre Geschichten enthüllt Professor Ford übrigens in seinem neuen Buch „Secret Weapons: Technology, Science And The Race To Win World War II“. Darin behauptet der Forscher auch: Die Alliierten hatten vor, die Nazi-Truppen mit Super-Kleber zu überschütten, damit diese am Boden haften blieben. Außerdem wollte man Bomben in Obstkonserven verstecken und diese nach Deutschland importieren.

Mir fällt dazu jetzt eigentlich gar nichts mehr ein als: Bitte, lasst das Sommerloch so schnell wie möglich verschwinden! Am besten zukleben mit Superkleber.

 

Der Bart des Propheten

Bart rasieren ist Schwerstarbeit. Überhaupt wenn man die Haare im Gesicht schon wochenlang wuchern hat lassen und schon wie ein kubanischer Revolutionär ausgesehen hat. Wobei, er war schon länger im Spätsommer nach unserem Kuba-Urlaub. Hätt also noch länger wachsen können. Aber: Hilft nichts, der Bart musste ab. Aber ich hab probiert, ob mir verschiedene Bart-Varianten stehen würden.

Der Ausgangspunkt – der Fidel-Castro-Bart. Zumindest ansatzweise. Wobei einige gemeint haben, das stehe mir gut. Trotzdem. Her mit dem Rasierer, denn: Es zwickt, fühlt sich auch wenn man den Bart pflegt ungepflegt an und: Für ein schönes Aussehen muss man den Bart trimmen. Nicht mit mir, das ist ja anstrengender als rasieren!

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Rasierstufe Eins: Hier ein bisschen weg rasiert, dort ein bisschen weg rasiert und fertig: Koteletten mit Klobrillen-Bart. Wär mal was anderes, aber so ganz war ich dann doch nicht überzeugt. Macht einen doch älter als man ist so eine bärtige Mundumrundung.

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Darum bin ich zur Rasierstufe Zwei gekommen: Der „My Name is Earl“-Bart. Sehr fesch. Würde wohl gutes Karma bringen. Schaut doch gleich nach Strizzi aus und hat was von einem Zuhälter-Look. Fast wär ich dabei geblieben, aber ganz zufrieden war ich damit doch wieder nicht. Wer weiß, ob der Zuhälter-Look wirklch so gut ankommt da draussen…. Also wurden die Rasiermesser wieder gewetzt.

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Rasierstufe Drei: Der klassische proletarische Oberlippenbart. Fesch, aber nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Da ich nicht in Simmering oder Favoriten wohne, hab ich auch davon Abstand genommen. Obwohl ich damit fast so fesch bin wie der wunderbare Austrofred. In einem ersten Schritt hab ich noch probiert, obs ohne Koteletten besser ausschaut, dann wieder ein bissl was wegretuschiert vom Bart.

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Ich habs weiter probiert >>

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